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Crimmitschau. (PM Eispiraten) Was für ein Spiel! Die Eispiraten meldeten sich im vierten Spiel des Playoff-Viertelfinales eindrucksvoll zurück und besiegten die Löwen Frankfurt mit... 5:1! Eispiraten verkürzen Serie auf 1:3 – Verteidiger Philipp Halbauer mit erstem Eispiraten-Doppelpack

Philipp Halbauer – © by Eh.-Mag. (SD)

Crimmitschau. (PM Eispiraten) Was für ein Spiel! Die Eispiraten meldeten sich im vierten Spiel des Playoff-Viertelfinales eindrucksvoll zurück und besiegten die Löwen Frankfurt mit 5:1!

Vor 2.429 Zuschauer im Crimmitschauer Kunsteisstadion konnten die Westsachsen somit den ersten Matchball der Hessen erfolgreich abwehren und in der Serie auf 1:3 verkürzen. Dabei erzielte Philipp Halbauer seinen ersten Eispiraten-Doppelpack. Christoph Kabitzky, Carl Hudson und Christian Hilbrich konnten sich ebenso in die Torschützenliste eintragen. Am Dienstag kommt es in Frankfurt zu Spiel Nummer fünf.

Personal: Wie schon in den vergangenen Wochen mussten Danny Naud und Boris Rousson auf Patrick Klöpper (Kieferbruch) verzichten. Die beiden verantwortlichen Coaches schickten somit das gleiche Aufgebot ins Rennen, wie am Freitag. Ville Saukko blieb erneut nur die Rolle als Zuschauer, Sebastian Albrecht hütete das Eispiraten-Gehäuse.

Die Eispiraten starteten, wie schon im ersten Viertelfinal-Heimspiel, sehr druckvoll. Die Hausherren konnten sich schnell gute Torchancen erarbeiten. Adrian Grygiel, Christian Hilbrich sowie Geburtstagskind Julian Talbot, der nur den Pfosten traf, hatten die besten Gelegenheiten für die in schwarz gekleideten Crimmitschauer. Das erste Tor konnten jedoch die Löwen erzielen. Lukas Koziol traf aus der Drehung ins linke untere Eck – 0:1 (16.). Sebastian Albrecht verhinderte in der 14. Minute dann den den zweiten Gegentreffer mit einer riesigen Parade, als er noch auf der Torlinie klärte. Kurz vor der ersten Pause schlugen die Eispiraten dann aber zurück. In der 19. Minute war es Philipp Halbauer, dessen Blueliner im Winkel zum hochverdienten 1:1 einschlug!

Das zweite Drittel hatte es dann gewaltig in sich! Die Eispiraten waren weiter bissig und zeigten eindrucksvoll, dass sie diese Viertelfinal-Serie noch längst nicht abgeschrieben haben. Christoph Kabitzky nutzte einen Fehler im Spielaufbau der Löwen, verfehlte aber zunächst den Kasten von Andryukhov – über Umwege gelang der Puck zu Halbauer, der zum 2:1 einschob und seinen ersten Eispiraten-Doppelpack bejubeln durfte (24.)! Christoph Körner scheiterte kurze Zeit später gleich zweimal vor dem Frankfurter Gehäuse. Besser machte es Sturmkollege und Namensvetter Kabitzky in der 33. Spielminute. Nach einem Schussversuch von Walsh, schaltete der 24-Jährige am schnellsten und bugsierte den Puck über die Torlinie – 3:1! In der Folge wurde das Spiel ruppiger. Zunächst blieb ein fieses Foul an Olleff hinter dem Tor ungeahndet, kurze Zeit später flogen nach einem Check von Julian Talbot an Mike Fisher die Fäuste. Einen klaren Gewinner im Boxduell Talbot/Eisenmenger konnte man nicht ausmachen. Jedoch wurde der Eispiraten-Angreifer für einen Check gegen Kopf und Nacken sowie für übertriebene Härte für 14 (2+10+2) Minuten in die Kühlbox geschickt – Eisenmenger lediglich für vier (2+2) Minuten.

Christian Hilbrich hätte den dritten Durchgang dann fast ebenso spektakulär eröffnen können. Der 2,01Meter-Stürmer kurvte in Bobby-Orr-Manier durch die gesamte Verteidigung der Löwen, ließ Andryukhov aussteigen, scheiterte letztlich aber am Pfosten. Doch nur zwei Minuten später durften die Eispiraten erneut jubeln. Carl Hudsons Hammer landete im Winkel – Powerplaytor zum 4:1 (43.)! Die Westsachsen waren auch in der Folge das aktivere Team und näher am 5:1 dran, als die Frankfurter am Comeback. Das 5:1 fiel dann auch, wurde nach dem Videobeweis allerdings aberkannt. Hilbrich stand im Torraumabseits.
Versuch Nummer drei des Deutsch-Kanadiers war dann aber endlich im Tor. Bereits sechs Minuten vor dem Ende zog Tilikainen seinen Goalie für einen sechsten Feldspieler. Christian Hilbrich traf aus der eigenen Hälfte dann ins verwaiste Löwen-Tor (56.).

Torfolge: (1:1, 2:0, 2:0):

0:1 Lukas Koziol (Maximilian Eisenmenger) 15:40 1:1 Philipp Halbauer (Christoph Kabitzky, Dominic Walsh) 18:35 2:1 Philipp Halbauer (Dominic Walsh, Christoph Kabitzky) 23:26 3:1 Christoph Kabitzky (Dominic Walsh, Carl Hudson) 32:42 4:1 Carl Hudson (Patrick McNally, Christian Hilbrich) 42:41 – PP1 5:1 Christian Hilbrich (Patrick McNally, Patrick Pohl) 55:26 – EN

Zuschauer: 2.429

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