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6:3 Auswärtssieg in Ravensburg bringt die Joker zurück in die Serie 6:3 Auswärtssieg in Ravensburg bringt die Joker zurück in die Serie
Kaufbeuren. (PM ESVK) Ein großartiger Kampf und ein überragender Stefan Vajs zeigen sich für den ersten Sieg im Halbfinale verantwortlich. Weiter stark ersatzgeschwächt stand... 6:3 Auswärtssieg in Ravensburg bringt die Joker zurück in die Serie

Joey Lewis – © by Eh.-Mag. (DR)

Kaufbeuren. (PM ESVK) Ein großartiger Kampf und ein überragender Stefan Vajs zeigen sich für den ersten Sieg im Halbfinale verantwortlich.

Weiter stark ersatzgeschwächt stand für den ESV Kaufbeuren heute Abend das dritte Halbfinalspiel gegen die Ravensburg Towerstars auf dem Programm. Unterstützt wurden die Kaufbeurer dabei wieder von gut und gerne 450 Fans, die ihre Mannschaft auch frenetisch Unterstützten.

Die Kaufbeurer kamen sehr gut in die Partie und hatten gleich zwei gute Torabschlüsse durch die erste Sturmformation, welche die Scheibe aber nicht im Kasten von Jonas Langmann unterbrachten. Wie es dann effektiver geht zeigten die Oberschwaben bei ihrem ersten Angriff. Einen scharfen Pass vor das Tor von Jakub Svoboda lenkte Robbie Czarnik den Puck gekonnt in das Tor des machtlosen Stefan Vajs. Ein erstes Powerplay für die Joker, welches einige gefährliche Schüsse hervorbrachte, führte aber auch nicht zum gewünschten Torerfolg. Auch die Hausherren durften sich danach in Überzahl probieren, aber auch die Defensive der Allgäuer stand gut und ließ keinen Treffer zu. Die Wertachstädter hatten dann mal wieder, in dieser Serie bereits der vierte, einen Penaltyschuss zu gesprochen bekommen. Markus Lillich war auf und davon und konnte von Kilian Keller nur noch regelwidrig im Torabschluss gestoppt werden. Den fälligen Penaltyschuss vergab dann Alex Thiel und dieser reihte sich somit in die Gesellschaft zu Sami Blomqvist, Branden Gracel und Markus Lillich ein, die alle samt in dieser Serie schon mit ihren Versuchen an Jonas Langmann gescheitert waren. Die Joker aber ließen die Köpfe nicht hängen und antworteten weiter mit wütenden Angriffen und das dieses Mal auch erfolgreich. Sami Blomqvist tankte sich vor das Gehäuse von Jonas Langmann, wurde zwei mal am Torschuss gehindert und versenkte dann den dritten Versuch, zur großen Freude der rund 450 ESVK Fans im Gästeblock, im Kasten der Towerstars zum 1:1 Pausenstand.

Das zweite Drittel sollte dann völlig wild werden. Die Joker konnten durch Branden Gracel zunächst mit 1:2 in Führung gehen. Der Kanadier arbeitete die Scheibe bei einen Gewühl vor Jonas Langmann in den Kasten der Hausherren. Fast im Gegenzug lief Robbie Czarnik der ESVK Defensive davon und konnte von Florian Thomas nur mit einem Foulspiel gestoppt werden. Den fälligen Penaltyschuss verwandelte Czarnik mit einer starken Bewegung eiskalt zum 2:2. Somit war die Führung der Joker schnell eliminiert. Die Towerstars hatten dann bei einem vier gegen drei und einem fünf gegen drei Powerplay einige hochkarätige Chancen auf die Führung. Doch entweder blockte die ESVK Defensive die Schüsse weg oder Stefan Vajs war mit tollen Reflexen zur Stelle. Glück hatten die Joker, als einmal Pfosten und einmal die Latte einen Einschlag verhinderten. Auf der anderen Seite zeigten sich die Rotgelben dann eiskalt. Direkt in einem eigenen Powerplay nach dem Ravensburger Chancenwucher, traf Joey Lewis aus dem Slot heraus zum 2:3. Das sollte dann aber nicht alles gewesen sein. Die Joker bekamen kurz vor der Pause nach einem Bandencheck an Joe Lewis und einen hohen Stock an Branden Gracel ebenfalls die Möglichkeit in doppelter Überzahl zu agieren. Dies nutzte die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann, die ab diesem Zeitpunkt ohne den verletzten Branden Gracel auskommen musste, eiskalt. Zuerst nutzte Sami Blomqvist den Platz bei der doppelten Überzahl mit einem harten Handgelenkschuss zum 2:4, ehe Joey Lewis mit einem Hammer von der blauen Linie das 2:5 gelang. Und es hätte noch besser kommen können. Louis Latta hämmerte die Scheibe Sekunden vor der 2. Pause noch an das Lattenkreuz. Zu allem Überfluss checkte Pavel Dronia Louis Latta nach der Pausensirene in die Bande und zettelte somit noch eine Schlägerei an. Beide Spieler wurden daraufhin mit 2+2+10 Minuten bestraft. Für das anzetteln des Fights bekam Dronia noch eine zusätzliche zwei Minuten Strafe aufgebrummt.

Das Schlussdrittel spielten die Joker gegen anrennende Oberschwaben dann gut und clever. Andreas Brockmann musste aufgrund der Strafe gegen Louis Latta und dem Ausfall von Branden Gracel dabei auf drei Sturmreihen reduzieren. Die Joker hielten aber trotzdem weiter sehr stark dagegen und überstanden auch ein Powerplay der Hausherren nach wenigen Minuten dank einer starken Defensive und einer weiter herausragenden spielenden Stefan Vajs im Tor der Wertachstädter. Ein weiteres Powerplay nach 52 Minuten nutzten die Towerstars aber dann doch zu ihrem dritten Treffer. Rob Just konnte nach einem schönen Pass auf Stefan Vajs zu laufen und versenkte die Scheibe eiskalt im Winkel. Bereits knapp vier Minuten vor dem Ende zogen die Hausherren Jonas Langmann zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Dies konnte Joey Lewis unmittelbar danach mit einem aus Schuss aus dem eigenen Drittel zum 3:6 Endstand nutzen. Dabei traf der heutige dreifach Torschützen den Puck direkt aus der Luft. Mit diesem Auswärtssieg verkürzten die Joker den Serienstand auf 2:1. Am Dienstag geht es nun mit Spiel vier der Serie in Kaufbeuren weiter.

Tore: 1:0 (2.) Robbie Czarnik (Jakub Svoboda, David Zucker), 1:1 (19.) Sami Blomqvist (Lubomir Stach, Joey Lewis), 1:2 (24.) Branden Gracel (Sami Blomqvsit, Joey Lewis), 2:2 (25) PS Robbie Czarnik, 2:3 (31.) PP1 Joey Lewis (Jere Laaksonen, Branden Gracel), 2:4 (38.) PP2 Sami Blomqvist (Daniel Oppolzer, Lubomir Stach), 2:5 (40.) PP1 Joey Lewis (Jere Laaksonen, Philipp de Paly), 3:5 (52.) PP1 Robin Just (Sören Sturm), 3:6 (57.) EN Joey Lewis (Sami Blomqvist, Stefan Vajs)

Strafen: 30 – 30
Hauptschiedsrichter: Markus Brill, Michael Klein
Linienschiedsrichter: Lubos Thür, Norbert van der Heyd

Zuschauer: 3.418 (ausverkauft)

Redaktion

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