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Herne. (PM HEV) Bereits vor dem Spiel gegen Rostock gab es viel Applaus von den Zuschauern. Kapitän Nils Liesegang wurde von Geschäftsführer Jürgen Schubert... Herne: 4:3 Arbeitssieg gegen die Rostock Piranhas

Nils Liesegang (HEV) – © Sportfoto-Sale (DR)

Herne. (PM HEV) Bereits vor dem Spiel gegen Rostock gab es viel Applaus von den Zuschauern. Kapitän Nils Liesegang wurde von Geschäftsführer Jürgen Schubert für seinen 200. Einsatz im Trikot des Herner EV geehrt.

Mit Spielbeginn begann dann das Warten auf den ersten Herner Treffer und den damit verbunden „Teddy Bear Toss“. Schon nach wenigen Minuten zeigte sich, dass die Piranhas ein harter Brocken sein werden. Gut vor dem Tor aufgestellt, machten sie es dem Herner EV nicht leicht. Dazu musste man immer auf die schnellen Konter der Gäste achten. So gingen die Piranhas auch in der 3.Minute mit 0:1 in Führung. Bis zur 17.Minute mussten die Herner Fans nicht nur auf den 1:1 Ausgleich warten, Marcus Marsall erlöste mit dem Tor auch die zahlreichen Stofftiere, welche darauf gewartet hatten, auf das Eis geworfen zu werden. Sie kamen der „Kinder- & Jugendhilfe Flow“ zu Gute.

Die Rostocker blieben auch im zweiten Drittel weiterhin ein unangenehmer Gegner. Chris Stanley brachte das Team von der Ostsee wieder in Führung Für den schnellen 2:2 Ausgleich sorgte in Überzahl Marcus Marsall in der 28.Minute. Das Spiel der Herner nahm jetzt immer mehr an Fahrt auf. Dominik Piskor sorgte für die 3:2 Führung der Herner in der 35.Minute, nur zwei Minuten später ließ Nils Liesegang erneut in Überzahl das 4:2 folgen.

Dass der Sieg auch bei zwei Toren Vorsprung noch nicht unter Dach und Fach war, zeigte sich früh im letzten Drittel. In der 43.Minute sorgte Roman Tomanek für das 4:3. Die Gäste waren weiter kampfstark und versuchten alles, um am Gysenberg zu punkten. Mehrfach musste HEV-Torwart Björn Linda in höchster Not retten. Am Ende blieb es beim knappen 4:3 Sieg der Herner über Rostock. „Wir haben im letzten Drittel so ein bisschen um den Ausgleich gebettelt. Da haben uns dann der Pfosten und Björn geholfen. Mit dem Punkt aus Hannover und dem Heimerfolg über Rostock beträgt der Vorsprung auf den Tabellendritten aus Hamburg 16 Punkte.

Trainer Danny Albrecht zum Spiel: „Wir sind eigentlich ganz gut gestartet, haben dann aber einige Minuten schlecht gespielt und nicht konsequent genug die Scheiben tief gebracht. Unsere Specialteams haben wieder gut gearbeitet. Keinen Treffer zugelassen und zwei Tore erzielt. Es wäre aber auch nicht nötig gewesen, das Spiel so schwierig zu machen, hätten wir weitergespielt und nicht abgewartet. Aber vergleichen wir es mit dem letzten Jahr, solche Spiele hätten wir da verloren und ich bin froh, jetzt solche Spiele gewinnen zu können.“

Wenig glücklich ist der Coach mit der Verletzungssituation in der Abwehr: „Thomas Ziolkowski wird jetzt wieder ins Training einsteigen können, aber dafür fallen nach diesem Wochenende René Behrens und Michél Ackers aus. Bei beiden müssen wir abwarten, was die Ärzte sagen.“
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Herner EV – Rostock Piranhas 4:3 (1:1 | 3:1 | 0:1)
Zuschauer: 1225

02:40 0:1 Stanley (Pauker, Rabbani)
16:10 1:1 Marsall (Kasten, Ziolkowski C.)
23:44 1:2 Stanley (Koopmann, Pauker)
27:51 2:2 Marsall (Liesegang, Ziolkowski C.) – PP1
34:20 3:2 Piskor (Ziolkowski C., Herz)
36:52 4:2 Liesegang (Ackers, Ziolkowski C.) – PP1
42:13 4:3 Tomanek

Strafzeiten:
Herne: 4 Minuten
Rostock: 8 Minuten
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Der Ausblick
Zwei Derbys stehen am kommenden Wochenende auf dem Programm. Am Freitag um 19:30 Uhr zunächst das „Kleine“ bei den Füchsen Duisburg.
Sonntag kommen dann die Moskitos Essen zum Revierderby an den Gysenberg. Beginn in der Hannibal-Arena ist um 18:30 Uhr.


Piranhas nach richtig gutem Auftritt 3:4 in Herne

Rostock. (PM Piranhas) Es ist zum Verzweifeln: Wieder ganz dicht dran, und doch stehen die Rostocker am Ende abermals mit leeren Händen da.

„Nur ein gutes Drittel langt halt nicht. Im zweiten (0:2 – d. Red.) hat jeder gedacht, er kann spielen, was er will, und nicht mehr das, was vorgegeben war. In den letzten 20 Minuten zeigte die Mannschaft aber, dass sie kämpfen kann. Wir bringen uns derzeit einfach selbst um den verdienten Lohn und zeigen keine konstante Leistung über drei Drittel“, fasste Christian Behncke, Trainer der Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs, das 2:3 vom Freitag gegen die Icefighters Leipzig zusammen.

Am Sonntagabend ging es für den REC in der Oberliga Nord weiter. Mit 3:4 (1:1, 1:3, 1:0) unterlag er beim Herner EV.

Dem anfänglichen Druck der Hausherren hielten die Gäste stand, gingen sogar in Führung, ehe ein kleiner Fehler zum 1:1 führte.

„Wir machen es richtig gut, beschäftigen Hernes Torwart mehr, als ihm lieb ist, und überzeugen auch kämpferisch“, so Mannschaftsleiter Dirk Weiemann in der ersten Pause.
Im zweiten Drittel zogen die Gäste zunächst erneut in Front, doch dann gab es u. a. zwei Gegentore in Unterzahl.

Dirk Weiemann: „Einmal zu viele Leute auf dem Eis und einmal Haken, und Herne nutzt das im Stile einer Spitzenmannschaft aus. Bei Fünf gegen Fünf sieht es eigentlich immer ganz gut aus, wir hatten teilweise sogar Vorteile.“

Im abschließenden Durchgang konnten die Piranhas noch auf 3:4 verkürzen, an der erneut bitteren Niederlage änderte das jedoch nichts.

„Wir haben uns wieder rangekämpft, dann aber leider einige fragwürdige Strafen kassiert. Unter anderem wurde wieder sechs Mann auf dem Eis gegen uns gepfiffen. Wir haben gefightet und trotzdem alles versucht, wieder mehr geschossen als im Mitteldrittel und gegen Ende auch noch den Torwart rausgenommen – es hat leider wieder nicht gereicht. Das ist schon sehr ärgerlich und bitter für die Jungs“, so Dirk Weiemann.

REC Piranhas: Urbisch (Schneider) – Gerstung, Hartmann, Kohl, Weist, Baumgardt, Becker – Rabbani, Richter, Pauker, Voronov, Brockelt, Stanley, Tomanek (diesmal an Stelle von Lukacevic), Koopmann, Kurka
Tore: 0:1 Pauker (3./Vorlage: Stanley), 1:1 Marsall (17.), 1:2 Stanley (24./Koopmann, Pauker), 2:2 Marsall (28. – in Überzahl), 3:2 Piskor (35.), 4:2 Liesegang (37. – in ÜZ), 4:3 Tomanek (43.)
Strafminuten: Herne 4, Rostock 8
Zuschauer: 1225

Autor: Arne Taron / NNN-Redaktion

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