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Alps Hockey League – Saison 2018/19 – Das waren die Enttäuschungen! Alps Hockey League – Saison 2018/19 – Das waren die Enttäuschungen!
Mailand (AR). Vor Kurzem ging die Alps Hockey League-Saison 2018/19 zu Ende. Und wie bei einem Saisonrückblick üblich, werden Höhepunkte und Enttäuschungen gleichermaßen etwas... Alps Hockey League – Saison 2018/19 – Das waren die Enttäuschungen!

Mailand (AR). Vor Kurzem ging die Alps Hockey League-Saison 2018/19 zu Ende. Und wie bei einem Saisonrückblick üblich, werden Höhepunkte und Enttäuschungen gleichermaßen etwas beleuchtet. Dieser Bericht beinhaltet die Enttäuschungen der abgelaufenen Spielzeit.

Der HC Mailand startete mit hohen Vorschusslorbeeren. Doch das Kollektiv aus der Lombardei konnte ganz und gar nicht überzeugen. Das Stadion war alles andere als spieltauglich. Zu Beginn wurden viele Begegnungen abgesagt werden, was den Gästeteams gar nicht schmeckte. Transferkartenspieler wurden entlassen und auch der Headcoach wurde für einen Zeitraum von einer Woche gefeuert. Die Anhänger wurden immer weniger. Und dass der Verein im Sommer von der Alps Hockey League-Landkarte verschwindet, ist nachvollziehbar.

Würde eine Eishockeypartie 50 statt 60 Minuten dauern, wäre der HC Pustertal Meister geworden. Aber das Leben findet bekanntermaßen nicht im Konjunktiv statt. Gerade im Playoff muss man bis zur letzten Sekunde konzentriert bleiben. Sonst geht es einem wie den Wölfen, die in den Finalspielen 5 und 7 in den Schlussminuten den Sieg gegen Olimpija Ljubljana und den Meistertitel vergeben haben.

Der HC Gröden und die Broncos aus Sterzing stießen bis in das Pre-Playoff vor. Doch dann fanden die beiden Südtiroler Teams ihren Meister. Verletzungen und Enttäuschungen gaben sich die Hand. Auch auf dem Transfermarkt bewies man hie und da ein etwas unglückliches Händchen. Hier ist Handlungsbedarf gefragt.

Auch die Zusammensetzung des Spielplans war alles andere als glücklich. 40 Partien im Grunddurchgang sind etwas zu viel. Die Brunecker etwa spulten im April in 21 Tagen zwölf Partien ab. Viele gingen in die Overtime. Das zehrt an den Kräften und ist fürwahr kein Allheilmittel gegen Müdigkeit. Trotzdem muss man den Fans ein Lob aussprechen, die niemals aufgegeben haben und ihre Kollektive bis zum Schluss anfeuerten.

Eine besondere Leistung brachte Devin DiDiomete zustande. Er saß 129 (!) Minuten oder umgerechnet mehr als zwei Spiele auf der Strafbank. In der abgelaufenen Spielzeit hat er auch Tore erzielt, aber dieser Negativrekord zeigt, dass sich der Cortina-Spieler alles andere als mit Ruhm bekleckert hat. Kein anderer Akteur schmorte so lange in der Kühlbox.

Die österreichischen Teams, so heißt es, verfügen über ein kleineres Etat als andere Mannschaften. Dieses Vorurteil stimmt nicht. Dessen ungeachtet mussten die Feldkircher und Salzburger vorzeitig im Kampf um den Titel den Kürzeren ziehen. Andere Kollektive waren einfach besser. Die Mannschaften aus Kitzbühel, Zell am See und Bregenzerwald konnten nur phasenweise ihre spielerische Klasse unter Beweis stellen.

Redaktion

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