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Bayreuth. (PM Tigers) Am Freitag (19.30 Uhr) gastiert Kooperationspartner Thomas Sabo Icetigers aus der DEL im Tigerkäfig und am Sonntag – bereits um 16... Bayreuth: Dreierpack zum Vorbereitungsabschluss

Bayreuths Keeper Timo Herden – © by Karo Vögel, Tigers Media

Bayreuth. (PM Tigers) Am Freitag (19.30 Uhr) gastiert Kooperationspartner Thomas Sabo Icetigers aus der DEL im Tigerkäfig und am Sonntag – bereits um 16 Uhr zum zweiten Heimspiel des Wochenendes – kommt erstmalig in der Bayreuther Eishockey Geschichte ein Gast mit einem 300 Personen starken Sonderzug an Fans zu einem Vorbereitungsspiel an den roten Main.

Dazwischen liegt noch die Partie am Samstag (17 Uhr) in Erfurt gegen den Nord-Oberligisten Tec-Art Black Dragons zu dessen Saisoneröffnungsfest.

Das Duell mit dem Nachbarn, der in den letzten DEL-Spielzeiten immer zum erweiterten Favoritenkreis zählte, ist natürlich das absolute Highlight in der Vorbereitung der Wagnerstädter nach dem Revival der Zusammenarbeit zwischen den beiden fränkischen Top-Eishockeyclubs. An der Noris findet nun allerdings schon seit einigen Monaten – auch durch das angekündigte Ausscheiden des bisherigen Hauptsponsors und Namensgebers Thomas Sabo – ein Wechsel in der Ausrichtung des Clubs statt. Wo man bisher oft noch Heimat erfahrener langjähriger NHL-Spieler war, verschreibt man sich unter Geschäftsführer Gastner, dem sportlichen Leiter Dietzsch und Trainer Kleinendorst (alle drei neu installiert) nun mehr in Richtung des eigenen Nachwuchses und jüngeren Spielern mit meist nicht ganz so großer Vita. Mit Stürmer Patrick Reimer, Torhüter Niklas Treutle und Verteidiger Oliver Mebus hat man aber nach wie vor auch deutsche Spitzenkräfte, bis hin zur Nationalmannschaft, genauso wie namhafte Kontingentspieler im Kader. Tom Gilbert, Philippe Dupuis, Brandon Buck, Will Acton oder Chris Brown haben davon in der DEL schon ihre Klasse gezeigt und mit Verteidiger Chris Summers oder Stürmer Jim o’Brien verpflichtete man auch hochkarätige Neuzugänge. Problematische Züge hat aber das Verletzungspech schon angenommen, da zeitweise 9 Akteure gleichzeitig ausfielen und die 3 Testturniere beeinflussten, bei denen man jeweils einen Sieg und eine Niederlage verbuchte. Mit der Leihe von Stürmer Andreas Eder aus München und der Verpflichtung vonJuniorennationalverteidiger Moritz Wirth hat man nochmal kurzfristig reagiert, um die Personalmisere etwas einzudämmen.

Wegen mehrfachen Anfragen – gerade von unseren Gästen aus Nürnberg: Tickets zu dieser Partie werden an der Abendkasse in ausreichendem Maße erhältlich sein.

Bekanntester Akteur der Erfurter ist neben den beiden osteuropäischen Stürmern Kostourek (CZ) und Vazan (SK) Verteidiger Roberto Geiseler, der als langjähriger DEL2-Spieler von Weißwasser und Förderlizenzler auch schon Einsätze für den EHC Bayreuth in der Oberliga hatte. Daneben sticht beim Vorjahres-Elften der Oberliga Nord auch noch Trainer Fred Caroll heraus, der neben seiner Tätigkeit u.a. in Weiden nach seiner überstandenen schweren Krankheit wieder voll in den Job zurückgekehrt ist. Durch die Zusammenarbeit mit den Dresdner Eislöwen könnten auch einige talentierte Spieler des sächsischen Zweitligisten mit bei den „schwarzen Drachen“ auflaufen, die in den letzten Wochen durch Probleme bei der dringend sanierungsbedürftigen Kartoffelhalle als Heimspielstätte eher unliebsame überregionale Presse hatten. Anscheinend zeichnen sich da aber positive Lösungen des thüringischen Eissports ab, die auch wichtige Voraussetzung für den Fortbestand des EHC Erfurt sind.

Aus Sicht der Oberfranken ist ein Kraftakt mit drei Partien am letzten Testwochenende vor dem Punktspielstart eher ungewöhnlich, doch liegt dies hauptsächlich an der Terminsituation zwischen den drei beteiligten Clubs. „Dafür dosieren wir momentan die Trainingseinheiten etwas“, gleicht Tigerscoach Kujala die Belastungen aber auch wieder etwas aus. Für ihn sind dies die letzten Möglichkeiten im Spiel etwas auszuprobieren, bevor es nächste Woche gegen Bad Tölz und Crimmitschau ernst wird. „Schon letzte Woche habe ich die Sturmreihen auch mal umgestellt, weil ich mit der Vorstellung meines Teams nicht ganz zufrieden war, bin dann aber wieder zu den vorherigen Formationen zurückgekehrt“, erwähnt er die völlig normalen Abläufe dieser Saisonphase. Gefallen hat ihm der Versuch mit Tim Zimmermann als Verteidiger: „Ich wusste, dass Tim das schon bei den Junioren in der DNL mal gespielt hat, und da ich allen Eiszeit geben und die anderen Formationen nicht ändern wollte, hat sich das so ergeben und ganz ordentlich gepasst“, erläuterte er eine andere sichtbare Maßnahme. „Nun geht es an den letzten Feinschliff und noch etwas Einspielen, um bereit zu sein, wenn es dann richtig losgeht“, blickt er Voraus. Bis auf Martin Heider dürften alle Akteure einsetzbar sein und auch beiden Goalies wird er nochmal Spielpraxis geben.

Als kleines Highlight wird es am Freitag zum ersten Mal das eigens hergestellte Tigers-Herz im Tigerkäfig zu erwerben geben. Ein vitaminreiches Brot in Herzform, welches künftig in Bayreuth angeboten wird. Zudem wird es in naher Zukunft Power-Riegel geben, die ebenfalls von einem Bäckerei-Fachbetrieb speziell für die Bayreuth Tigers hergestellt werden. Diese können am Freitag – so lange der Vorrat reicht – gerne probiert werden.

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Welcher DEL2-Klub hat sein Team bislang im Rahmen seiner Möglichkeiten am besten verstärkt?

Redaktion

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