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Bayreuth. (PM Tigers) Bayreuth gegen Crimmitschau waren schon immer besondere Spiele, wie z.B. die unvergessene Partie zum Beginn der Fanfreundschaft 1998 und diesmal sorgt... Bayreuth Tigers sind in Frankfurt und gegen Crimmitschau gefordert

Ville Järveläinen – © by Karo Vögel / Bayreuth Tigers Media

Bayreuth. (PM Tigers) Bayreuth gegen Crimmitschau waren schon immer besondere Spiele, wie z.B. die unvergessene Partie zum Beginn der Fanfreundschaft 1998 und diesmal sorgt Radio Mainwelle mit einer kompletten LiveÜbertragung im Radio für ein weiteres Highlight. Zuerst steht aber eine schwere Partie in der Bankenmetropole an.

Wenn am Freitag um 19.30 Uhr die Scheibe in Frankfurt aufs Eis fällt, treffen die Tigers wieder auswärts auf den aktuellen Tabellenführer. Das letzte Mal war das beim Bayreuther Sonderzugspiel Ende Dezember in Ravensburg der Fall und der Außenseiter überzeugte dort voll. Vielleicht ein gutes Omen, aber die Hessen sind auch selbst gut drauf, denn bei einem Duell wie in der Vorwoche Zweiter Frankfurt gegen den damaligen Ersten Ravensburg siegt man nicht alle Tage mit 8-1 und in den letzten 8 Partien gingen die Löwen als weitere Bestätigung ihrer Topform auch nie mehr ohne Punkte vom Eis.

Im Tor der Löwen spielt seit seiner Verpflichtung im Winter meist der Deutschrusse Andryukhov, aber auch der Junge Kucis wusste schon häufig zu überzeugen. Hinten erarbeitete sich der ebenfalls noch junge Max Faber als Offensivverteidiger eine Hauptrolle neben den erfahrenen Schüle und Spang und im Angriff tummeln sich noch mehr Hochkaräter. Goldhelm Adam Mitchell brilliert da als Spielmacher genauso wie Edi Lewandowski oder die Nordamerikaner Tousignant und Pistilli als Routiniers zusammen mit vielversprechenden Talenten wie z.B. die Eisenmenger-Brüder. Die zweitmeisten Tore und die wenigsten Gegentore zeichnen den Zuschauerkrösus der Liga von Trainer Tillikainen mit einem der besten Powerplays der Liga ebenso als herausragendes Spitzenteam aus, gegen welches Bayreuth noch nie viel Erfolgserlebnisse feiern konnte. Beim ersten Auftritt in Frankfurt zogen die Wagnerstädter auch in dieser Spielzeit klar den Kürzeren, aber zuhause verpasste man nur knapp einen Punktgewinn.

Sonntag diesmal schon um 16 Uhr ist es unter Sponsor of the match Autohausgrppe Dornig gegen die Eispiraten Crimmitschau dann soweit. Der größte Rivalenkampf für die Oberfranken mit kurzer Entfernung zum Gegner Teil 3. Aktuell liegt der ETC auf dem begehrten Platz 10 mit 47 Zählern (5 vor Bayreuth), was diese Partie noch etwas wichtiger und interessanter macht. Trainer Collins Team bekommt die schwankenden Leistungen seit Saisonbeginn nicht abgestellt und das obwohl man durchaus einige starke Akteure im Kader hat, die höhere Ansprüche haben. Das Torhütergespann Kilar – Albrecht, in der Verteidigung Topscorer Hudson und MacNally, oder die Stürmer Pohl und Flick sind allesamt Spieler, die durchaus gehobenes Niveau an guten Tagen verkörpern. An schlechten Tagen hinkt das gesamte Team aber auch deutlich hinterher, so dass man an der Pleiße weiter hart um die Play-off-Qualifikation und den damit verbundenen sicheren Klassenerhalt kämpfen muss. Auch dass es in den bisherigen direkten Duellen mit Bayreuth jeweils extrem klare Auswärtssiege gab, zeigt wie unterschiedlich die Vorstellungen waren. Die Verantwortlichen am Roten Main rechnen auch wieder mit zahlreichen Gästefans und einer insgesamt guten uns hoffentlich stimmungsvollen Kulisse, was durch die dann deutlicher hörbaren Emotionen der Radioübertragung auch gut würde.

Im Lager der Gelb-Schwarzen geht man positiv gestimmt in dieses Wochenende, auch wenn man vermutlich auf Abwehrroutinier Potac wegen Verletzung verzichten muss. Gustav Veisert wird deswegen dann wohl wieder aus Selb zurück beordert um die drei Abwehrpärchen zu vervollständigen. Man hat zuletzt gegen nahezu alle Spitzenteams gute Vorstellungen geboten und in Crimmitschau gesehen und gezeigt wie man die Eispiraten schlagen kann, daran wollen die Tigers zu Hause aber auch in Frankfurt anknüpfen.

Redaktion

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