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Bayreuth Tigers treffen auf Gegner mit neuen Trainern Bayreuth Tigers treffen auf Gegner mit neuen Trainern
Bayreuth. (PM Tigers) Bei Freitags-Heimkontrahent Kassel (20 Uhr im Tigerkäfig) gab es sogar sehr viele Änderungen, die teilweise auch schon wieder revidiert wurden, denn... Bayreuth Tigers treffen auf Gegner mit neuen Trainern

Szene aus dem Hinspiel: Heider gegen Meilleur – © by Eh.-Mag. (SD)

Bayreuth. (PM Tigers) Bei Freitags-Heimkontrahent Kassel (20 Uhr im Tigerkäfig) gab es sogar sehr viele Änderungen, die teilweise auch schon wieder revidiert wurden, denn der zwischenzeitlich installierte Trainer Carpenter ist genauso schon wieder Geschichte wie einige Spieler.

Seitdem Timothy Kehler (als Spieler 1994 für den ESVB in der Bezirksliga aktiv) die Geschicke der Nordhessen an der Bande leitet, ist nun auch ein klarer Aufwärtstrend erkennbar und die Huskies haben sich nach einem vorherigen Absturz bis auf Platz 11 mit jetzt 53 Zählern wieder auf Rang 7 nach oben gearbeitet. Aus den letzten 8 Partien holte man satte 20 Punkte bei nur einer Niederlage und hat vor allem die Defensive deutlich stabilisieren können. Nutznießer davon sind auch die Goalies Melichercik und Hungerecker, deren persönliche Bilanzen nun auch freundlicher aussehen. Einzelne andere Spieler stechen noch kaum dauerhaft heraus, wobei die Neuzugänge Corey Trivino und Sebastien Sylvestre als Topstürmer von ihrer Vita und auch ihren Leistungen durchaus beeindrucken. Mit Mueller, Gron, Meilleur hat man zwar speziell in der Offensive weitere klangvolle Namen im Kader, von denen aber fast sogar mehr erwartet wurde, als sie im bisherigen Saisonverlauf oft gezeigt haben. Die letzten Wochen zeigte aber auch deren Formkurve deutlich nach oben und so ist mit den Schlittenhunden jetzt wieder zu rechnen, denn zu Saisonbeginn (noch unter Trainer Rossi) war Kassel bei vielen Meinungen sogar im erweiterten Meisterschaftskandidatenkreis vertreten. Mit bisher 5 Punkten aus den beiden direkten Duellen hat Bayreuth bisher das bessere Ende für sich, aber Kassel wird sicher versuchen das mit dem neuen Schwung auch zu korrigieren.

Sonntag 18.30 Uhr geht es dann in den Breisgau zu den Wölfen Freiburg, die aktuell mit 39 Zählern punktgleich mit Bayreuth (12.) auf Platz 11 liegen. Und auch dort ist der langjährige Cheftrainer Leos Sulak nicht mehr im Amt und es gab genauso größere Änderungen im Kader. Das Duo Melichar und Khaidarow (beides Ex-Spieler und vorher Co- bzw. NW-Trainer an der Dreisam) haben aktuell das Kommando an der Bande und Rückkehrer Marc Mancari ist als Allrounder sicher die namhafteste Personalie bei den Kaderänderungen. Im Tor spielt meist Nemec aber auch Hertel hat schon überzeugende Spiele abgeliefert. Hinten sorgen Brückmann oder Tscheche Havel zwar meist für Stabilität, wofür die nur 117 Gegentreffer durchaus ein Beleg sind, aber durch zahlreiche Verletzungen und wenig offensiven Output gibt es auch da noch einiges an Verbesserungspotenzial. Im Angriff liegt die Hauptlast nach wie vor auf den langjährig bewährten Eigengewächsen Linsenmeier und Kunz, auch weil trotz einiger Wechsel die Kontistürmer nach wie vor nicht richtig zünden. Am meisten Unterstützung kommt noch von Moser, Wittfoth und dem Ex-Bayreuther Stas, aber die mangelhafte Torausbeute (mit 91 Liga Minuswert) ist bisher die größte Baustelle bei den Wölfen. In den direkten Duellen gab es bisher im Saisonverlauf jeweils Heimsiege mit 2 Toren Unterschied.

Bei den Oberfranken hatte man sich besonders die letzten beiden Spiele auch anders vorgestellt, aber Coach Kujala hat seine relativ klare Meinung zu den Hintergründen. „Sicher waren wir durch die vielen Spiele auch etwas müde, aber ich glaube der Aspekt, dass wir nach den guten Spielen, nun selbst wieder etwas zu verlieren hatten, war vielleicht noch wichtiger. Mit dieser neuen, veränderten Ausgangslage sind wir noch nicht so gut klar gekommen, und konnten somit nicht ganz an die letzten Spiele anknüpfen“, fasste er seine Eindrücke nachvollziehbar zusammen. „Ein paar Grippegeschwächte kamen auch noch dazu und schon fehlen eben ein paar wenige Prozent, die sich bei uns deutlicher bemerkbar machen“, ergänzte er noch in die gleiche Richtung. Man hofft im Lager der Wagnerstädter, dass alle fürs Wochenende soweit fit sind, denn dann würde man gerne wieder auf die in den letzten Wochen eingespielten Formationen zurückgreifen. Nach dem Abgang von Felix Linden ist zwar nun ein Spieler weniger im Kader aber mit Veisert und Nijenhuis hat man noch zwei weitere Verteidiger-Optionen in der Hinterhand. Kujala kann sich aber auch vorstellen, dass beide vorerst weiter in der Oberliga Spielpraxis sammeln wenn alle anderen Defender spielfähig sind. „In Selb voll im Einsatz zu sein bringt ihnen und damit auch uns unter dem Strich mehr als mit wenig Spielpraxis bei uns“, hat er auch dazu eine klare Position. „Mal ein Spiel geht es auch mit nicht vollen 3 Abwehrpärchen zu Ende zu spielen und dann habe ich sie zur Not bei der nächsten Partie voll im Saft zur Verfügung und nicht nur per Kaltstart wenn sie nicht regelmäßig zum Einsatz kommen würden“, fügt er erklärend noch hinzu. Da beide Torhüter wieder fit sind, ließ er diese Besetzung noch offen, denn mit Torwartrainer Rämö der bis Samstag wieder in Bayreuth weilt, steht aktuell auch intensives und spezielles Goalie-Training auf dem Programm. Auch zum Thema Kontistellen, wollte er noch nichts festlegen, wobei die Tendenz auch hier vermutlich in die Richtung geht, dass ohne Not, wie Verletzung oder Krankheit eher keine großen Änderungen zu den letzten Partien geplant sind.

Titelfoto: Szene aus dem Hinspiel: Heider gegen Meilleur – © by Eh.-Mag. (SD)

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