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Bremerhaven.(CM) 4396 Zuschauer erlebten die dritte Niederlage der Fischtown Pinguins nach der Länderspielpause. 3-4 (0-2,0-1,3-1) unterlagen die Seestädter den Grizzlys aus Wolfsburg. Bremerhaven zu... Bremerhaven verpasst big Points gegen Wolfsburg

Jan Urbas – © Sportfoto-Sale (DR)

Bremerhaven.(CM) 4396 Zuschauer erlebten die dritte Niederlage der Fischtown Pinguins nach der Länderspielpause. 3-4 (0-2,0-1,3-1) unterlagen die Seestädter den Grizzlys aus Wolfsburg.

Bremerhaven zu brav

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Die Hausherren waren zu Beginn zwar offensiv bemüht und die ersten beiden Wechsel machten Hoffnung auf einen besseren Heimauftritt, als am Freitag. Bereits der dritte Wechsel sorgte allerdings für eine kalte Dusche. Olimb sorgte nach 56 Sekunden für das 0-1. Die Bremerhavener versuchten zwar nach vorne Druck zu erzeugen, waren aber häufig zu verspielt. Hinten machte man es den Gästen hingegen zu einfach und so konnte Machacek in der 11. Minute einen Rebound unbedrängt zum 0-2 einnetzen. Die Pinguins waren im Vergleich zu Sonntag in München nicht wieder zu erkennen, gerade was den Einsatz angeht war deutlich Luft nach oben.

Wolfsburg weiter bissiger

Die Grizzlys aus Wolfsburg waren auch im Mitteldrittel effektiver und bissiger. Obwohl Bremerhaven die größeren Spielanteile hatte, strahlten sie nur selten Gefahr aus. Die Wolfsburger standen hinten gut und setzten nach vorne immer wieder Nadelstiche. In der 37. Minute nutzte Festerling ein Powerplay zum verdienten 0-3.

Bremerhavener Gegenwehr kommt zu spät

Erst nach 50 Minuten hatte man das Gefühl, die Pinguins hätten verstanden worum es ging. Urbas sorgte mit einem Doppelpack für den 2-3 Anschluss und plötzlich war Energie zu spüren. Ein weiteres Powerplaytor der Wolfsburger durch Aubin konterten die Bremerhavener direkt durch Feser. Dann wurden die Bremerhavener aber wieder konfus, was darin gipfelte, dass sie plötzlich mit sieben Feldspielern versuchten den Ausgleich zu erzielen. Durch die fällige Bankstrafe klappte dies dann nicht mehr. Man könnte hier jetzt noch drei Aluminiumtreffer und die ein oder andere unglückliche Schiedsrichterentscheidung anführen. Unter dem Strich muss man aber feststellen, dass in einem Spiel Sechster gegen Siebter am 46. Spieltag sechs Minuten Kampf und Leidenschaft nicht reichen. Wolfsburg hat heute vorgemacht, wie es geht. Ohne spielerisch hoch überlegen zu sein warfen sich die Grizzlys in jeden Zweikampf, als wäre es der letzte und das ist jetzt auch bei den Pinguins gefragt.

Taumelnde Kölner kommen am Freitag

Am Freitag empfangen die Pinguins die Kölner Haie und müssen zeigen, dass die letzten beiden Heimspiele Ausrutscher waren. Für Bremerhaven wäre es dabei wichtig zu zeigen, dass sie das interne Torhüterduell Pöpperle / Gudlevskis sie nicht lähmt.

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