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Wien. (PM Capitals) Den spusu Vienna Capitals ist gegen den EC-KAC die Revanche für die Finalniederlage in der vergangenen Saison gelungen. Die Bundeshauptstädter bezwangen... Caps biegen Meister EC-KAC

Capitals – EC KAC © Leo Vymlatil

Wien. (PM Capitals) Den spusu Vienna Capitals ist gegen den EC-KAC die Revanche für die Finalniederlage in der vergangenen Saison gelungen.

Die Bundeshauptstädter bezwangen den regierenden Meister mit 3:2 nach Penalty-Schießen. Mike Zalewski rettete das Team von Head-Coach Dave Cameron, 14 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit, in die Overtime. Im Shoot-Out traf als einziger Spieler Wiens Ty Loney und sicherte somit den spusu Vienna Capitals wichtige zwei Punkte.

Head-Coach Dave Cameron setzt im „Home-Opener“ gegen den EC-KAC auf das idente Line-Up wie vor zwei Tagen am Freitag beim Punktgewinn in Graz. Das Tor der spusu Vienna Capitals hütet wieder Ryan Zapolski.

Die spusu Vienna Capitals versuchen, vor 5.100 Fans in der Erste Bank Arena, vom Startbully weg die Initiative zu übernehmen. Mark Flood prüft bereits in der ersten Minute EC-KAC-Goalie Lars Haugen mit einem Distanzschuss (1. Min.). Kurz darauf platziert Kyle Baun einen Versuch aus dem Slot genau auf den Norweger (2. Min.). Und eine Deflection von Ty Loney im Powerplay geht an die Querlatte (2. Min.). Wien schnürt den Titelverteidiger aus Klagenfurt in der Anfangsphase in dessen Zone ein und präsentiert sich extrem aggressiv. Die Rotjacken verteidigen jedoch geschickt, lassen in der Folge wenig zu bzw. haben in Goalie Haugen einen sicheren Rückhalt. Offensiv kommt der Titelverteidiger im ersten Drittel selten vor das Tor von Caps-Goalie Ryan Zapolski. Gelingt es, dann ist der gelb-schwarze Schlussmann zur Stelle. Wie bei einem Schuss von Mat Neal (16. Min.).

Zu Beginn des zweiten Drittels überstehen die spusu Vienna Capitals die erste Unterzahl (2 Min.-Strafe gegen Baun wegen Hakens) ohne Probleme (22. Min.), vier Minuten später sind die Hausherren knapp dran an der Führung. Riley Holzapfel bringt Haugen mit einem Schuss aus spitzem, rechtem Winkel in Bedrängnis. Den Rebound kann Baun nicht ins Tor bugsieren (26. Min.). Aber auch die Rotjacken werden durch Nick Petersen, der das leere Gehäuse vor sich hat, aber danebenschießt, gefährlich (27. Min.). Der EC-KAC kann das Spiel im weiteren Verlauf ausgeglichener gestalten. Die stichhaltigeren Chancen hat aber weiter Wien. Loney fälscht im Slot einen Schuss von Lucas Birnbaum knapp neben die linke Stange ab (30. Min.), Alex Wall umkurvt Haugen, der den Puck danach mit dem linken Beinschoner pariert (31. Min.), und abermals Loney scheitert aus dem linken, hohen Slot erneut an Haugen (32. Min.). In Minute 34 zeigt Zapolski, warum er bei den Olympischen Winterspielen 2018 im Tor der USA gestanden ist. Bei einem Turnover der Rotjacken packt der Caps-Schlussmann im Eins-gegen-Eins mit Adam Comrie einen starken Save aus (34. Min.). Zwei Minuten vor dem Ende des Mittelabschnitts ist es erneut der KAC-Verteidiger, der einen Schuss knapp neben die linke Stange platziert (38. Min.). Die spusu Vienna Capitals haben dennoch die letzte Möglichkeit in Drittel 2. In einer Zwei-gegen-Eins-Situation scheitert Vause an Haugen (39. Min.).

Die spusu Vienna Capitals meistern eine Unterzahl (2 Min.-Strafe gegen Niki Hartl wegen Crosscheck) zum Start des Schlussabschnitts und haben kurz danach die Top-Chance auf die Führung. Holzapfel bekommt die Scheibe vor dem Tor, kann sie aber nicht über den Beinschoner von Haugen lupfen (54. Min.). Die Führung des EC-KAC fällt praktisch aus dem Nichts. Neal hat über rechts viel Platz und zimmert den Puck maßgeschneidert unter die Latte zum 1:0 für die Gäste (46. Min.). Wien versucht sofort zurückzuschlagen. Loney verzieht einen Schuss über die Querlatte (49. Min.). In Minute 50 brandet dann bei den 5.100 Fans in der Erste Bank Arena Jubel auf. Niki Hartl mit dem Tempoantritt über rechts, Haugen muss den Schuss prallen lassen und Julian Grosslercher hebt den Rebound zum 1:1-Ausgleich ins Netz (50. Min.). Wien drückt, Loney scheitert gleich zwei Mal an Haugen. Danach umkurvt Marc-André Dorion das KAC-Gehäuse. Sein anschließender Pass findet jedoch im hohen Slot keinen Abnehmer (55. Min.). In der Schlussphase nehmen die spusu Vienna Capitals Goalie Zapolski vom Eis und belagern mit einem Mann mehr das Drittel der Gäste. Die Drangphase wird belohnt. 14 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit bugsiert Neuzugang Mike Zalewski den Puck per „Stangen-Flipper“ zum 2:2 über die Linie (60. Min.).

Nach einer torlosen Overtime fällt die Entscheidung im Duell Vize-Meister gegen Titelverteidiger im Penalty-Schießen. Die ersten sieben Schützen vergeben jeweils, Loney sorgt dann mit seinem Penalty-Shot für den 3:2-Sieg n. PS. der spusu Vienna Capitals.

spusu Vienna Capitals – EC-KAC 3:2 n. PS. (0:0, 0:0, 2:2, 0:0, 1:0)

Tore Caps: Julian Grosslercher (50. Min.), Mike Zalewski (60. Min.), Ty Loney (65. Min., PS)

Tore KAC: Mat Neal (46. Min.), Manuel Geier (55. Min.)

Line-Up spusu Vienna Capitals

Goalies: #30 Ryan Zapolski / #29 Bernhard Starkbaum

1. Linie: #42 Alex Wall, #36 Mark Flood- #38 Dario Winkler, #21 Riley Holzapfel, #27 Ty Loney

2. Linie: #8 Brenden Kichton, #10 Marc-André Dorion – #13 Sondre Olden, #91 Taylor Vause, #12 Kyle Baun

3. Linie: #50 Mario Fischer, #14 Patrick Peter – #9 Ali Wukovits, #40 Mike Zalewski, #96 Niki Hartl

4. Linie: #76 Lucas Birnbaum – #11 Sascha Bauer, #22 Julian Grosslercher, #61 Patrik Kittinger

Statement Dave Cameron, Head-Coach spusu Vienna Capitals

„Es war ein großartiges Spiel – es hatte fast Play-Off-Charakter. In den ersten beiden Dritteln waren meine Burschen wirklich gut. Eben hart am Puck, mit guter Kontrolle und sie ließen Klagenfurt fast nicht ins Spiel kommen. Der KAC war defensiv stark. Da wir die Klagenfurter jedoch viel in deren Zone beschäftigten, fehlte ihnen ein wenig die Energie selbst offensiv zu werden. Alle unsere vier Linien haben einen guten Job gemacht. Zusammengefasst: Mir hat unser Spiel über 60 Minuten sehr gut gefallen. Die Overtime hingegen nicht. Bei unseren Wechseln haben wir dem KAC zu viel Platz gegeben. Aber alles in allem bin ich sehr zufrieden.“

Redaktion

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