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Crimmitschau. (PM Eispiraten) Es wird wieder gespielt! Die Novemberpause in der DEL2 ist vorbei und alle Teams bereiten sich hoch motiviert auf das anstehende... Crimmitschau: Wende im Heimderby einleiten!

Danny Naud – © Sportfoto-Sale (SD)

Crimmitschau. (PM Eispiraten) Es wird wieder gespielt! Die Novemberpause in der DEL2 ist vorbei und alle Teams bereiten sich hoch motiviert auf das anstehende Punktspielwochenende vor.

So auch die Eispiraten Crimmitschau. Dem westsächsischen Zweitligisten stehen zwei schwere Aufgaben bevor. Sowohl im Sachsenderby, gegen die Dresdner Eislöwen, als auch bei den Ravensburg Towerstars sollen Punkte her und die Wende eingeleitet werden.

So richtig zufrieden ist mit man mit der derzeitigen Situation in Crimmitschau nicht. Mit 14 Zählern stehen die Eispiraten auf dem letzten Platz. Sollten die Westsachsen an diesem Wochenende aber punkten, könnte man gleich vier Plätze überspringen und zurück auf den letzten Pre-Playoff-Platz rutschen. Da sollte das Sachsenderby gegen die Dresdner Eislöwen am morgigen Freitag ja zur rechten Zeit kommen, um die Wende einzuleiten. Immerhin haben die Eispiraten die letzten acht Begegnungen gegen die Eislöwen vor heimischer Kulisse allesamt gewonnen. „Es ist ein Derby, die Hütte wird wieder voll und das macht immer Spaß“, freut sich Cheftrainer Danny Naud auf die morgige Begegnung. „Wir haben diese Woche hart trainiert und an den Bascis gearbeitet. Die Spieler kamen frisch aus der Pause, in der sie noch einmal den Kopf frei bekommen konnten und etwas Abstand vom Eis und der jetzigen Situation hatten“, sagt der 57Jährige.

Die Mannschaft aus der Elbestadt konnte indes ebenso wenig einen guten Start hinlegen und hinkt den eigenen Erwartungen mächtig hinterher. Mit 17 Zählern stehen die Eislöwen in den hinteren Regionen des Tableaus, um genau zu sein auf Platz elf. Dabei konnten sich die Dresdner im Sommer erneut gut verstärken und um den ehemaligen Eispirat und letztjährigen Eislöwen-Goldhelm Jordan Knackstedt eine namenhafte Truppe bauen. Doch bei 74 Gegentoren ist weder von einer gestärkten Hintermannschaft zu sprechen, noch von einem brandgefährlichen Angriff. Denn bislang konnten offensiv nur Knackstedt und die beiden Neuzugänge Mario Lamoureux sowie Dale Mitchell überzeugen. Dies führte auch dazu, dass erneut in Dresden der erste Trainerwechsel der DEL2-Saison stattfand und mit Rico Rossi nun ein bekannter Coach das Zepter hinter der Bande in der Hand hält. Das Spielsystem unter Rossi scheint jedoch nur langsam durchzuschlagen. Dennoch müssen die Schützlinge von Danny Naud alles geben und die Wichtigkeit dieses Derbys erkennen, um als Sieger vom Eis zu gehen. Den rot-weißen Anhängern wäre dies nur zu wünschen, denn auch morgen dürfen wir sicherlich wieder einen Hexenkessel erwarten.

Auswärtsfahrt zum Vorjahresmeister

Nur zwei Tage später steht für die Crimmitschauer gleich das nächste wichtige und schwere Spiel gegen die Ravensburg Towerstars an. Ravensburg ist „eine absolute Top-Mannschaft“, was auch Danny Naud in der heutigen Presserunde analysierte. Doch für die Towerstars lief es in dieser Saison noch nicht perfekt. Die Erwartungen im Umfeld sind nach dem Meisterteitel im vergangenen Jahr gestiegen, so musste auch der eigentlich neue Trainer, trotz eines guten sechsten Platzes, erst kürzlich überraschend seinen Hut nehmen. Auf Tomek Valtonen folgte einmal mehr Rich Chernomaz, der schon im vergangenen Jahr den entlassenen Jiri Ehrenberger ersetzte. Er soll die Ravensburger nun wieder an die Tabellenspitze führen. Zu den Topscorern der Towerstars zählen bislang überraschend die drei deutschen Akteure Sören Sturm, David Zucker und Robin Just. Der TryOut-Vertrag mit Rob Flick wurde hingegen nach neun Spielen (6 Tore, 1 Vorlage) nicht verlängert, Jeff Heyes wanderte außerdem nach Landshut ab. Bei den Oberschwaben rumorte es in den vergangenen Wochen also ordentlich. Bleibt zu hoffen, dass die Eispiraten dies am Sonntag ausnutzen können und erneut in Baden-Württemberg punkten können. Das letzte Gastspiel in Ravensburg gewannen die Westsachsen nämlich mit 6:5 durch einen Alleingang von André Schietzold in der Overtime.

Volle Kapelle vor dem Sachsenderby

„Wir haben keine Verletzten“, freute sich Danny Naud, als über das zur Verfügung stehende Personal gesprochen wurde. „Jeder weiß, dass wir mit Ty nun auch eine weitere Option haben“, fuhr der Trainer fort. Wishart, der am Montag als Neuzugang vorgestellt wurde, trainierte heute erstmals mit dem Team und gibt dem Coach vor den kommenden beiden Duellen noch mehr Spielraum. Ob er schon morgen zu seinem ersten Einsatz kommen könnte, ließ Naud hingegen noch offen. Definitiv nicht dabei ist Ben Kosianski, der seit Kurzem jedoch wieder mit der Mannschaft trainiert und weiter Fortschritte macht.

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