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Iserlohn. (MK) Nein, viel Zeit blieb den Iserlohn Roosters nicht, um die 4:2 Niederlage in Berlin aufzuarbeiten. Erst am Mittwochmorgen gegen 5:30 Uhr traf... Darum verzichten die Iserlohn Roosters beim Kellerduell in Schwenningen auf Topstürmer Jamie MacQueen

Jamison MacQueen – © Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (MK) Nein, viel Zeit blieb den Iserlohn Roosters nicht, um die 4:2 Niederlage in Berlin aufzuarbeiten. Erst am Mittwochmorgen gegen 5:30 Uhr traf der Iserlohner Tross aus der Bundeshauptstadt am Seilersee wieder ein.

Nach einem kurzen Tag der Erholung stand am Donnerstagvormittag noch ein Training für die Spieler von Headcoach Jason O´Leary auf dem Programm. Mittags um 12:30 Uhr ging es dann schon wieder auf die Reise zum Kellerduell nach Schwenningen.

Im Schwarzwald werden nach wie vor die Langzeitverletzten Daine Todd, Mike Hoeffel und Marko Friedrich fehlen. Chris Rumble ist nach seiner abgesessenen Sperre aus dem Nürnberg-Spiel erstmals wieder dabei. Verteidiger Tobias Schmitz wird wieder beim Kooperationspartner, dem Herner EV, in der Oberliga zum Einsatz kommen. Torwart Andreas Jenike wird die Reise ebenfalls nicht mit antreten, weil seine hochschwangere Frau Ronja kurz vor der Geburt des gemeinsamen Kindes steht. Somit wird Anthony Peters für die Sauerländer im Tor stehen. Jonas Neffin wird vom Kooperationspartner aus Weiden ebenfalls zu den Roosters beordert.

Jamie MacQueen setzt in Schwenningen aus

Nicht zum Einsatz kommen wird auch Top-Stürmer Jamie MacQueen. Der Stürmer war Mitte Dezember von den Wild Wings zu den Roosters gewechselt und soll am Freitag in Schwenningen nicht spielen. Im Zuge seines Wechsels haben die Schwenninger darauf bestanden. Beim 3:1 Heimspielsieg am 17. Januar in Iserlohn trat der Kanadier übrigens an und steuerte eine Beihilfe zum Iserlohner Sieg bei.

Jens Baxman bestreitet in Schwenningen sein 900. DEL-Match

Jens Baxmann – © Sportfoto-Sale (JB)

Trainer Jason O´Leary hat seinen Spielern schon einige beachtenswerte Punkte mitgeteilt: „Für uns ist es wichtig, dass die Spieler intensiv und konsequent an der Scheibe spielen. Wir müssen diszipliniert sein und wir müssen für einen Kollegen ganz besonders kämpfen. Es wird für Jens Baxmann das 900. DEL Spiel sein. Es ist für ihn als Spieler ein wichtiges Spiel und für ihn eine riesige Erfüllung in seiner Karriere.“
Der gebürtige Wernigerorder hat 860 seiner aktuell 899 DEL-Spieler für die Eisbären Berlin absolviert. Mit etwas weniger Verletzungspech hätte er sein 900. Match schon am Dienstag sogar an seiner alten Wirkungsstätte absolvieren können. So steht das Jubiläum nun in Schwenningen an und das Trikot mit der 900 auf dem Rücken wird er dann am Sonntag im Heimspiel gegen Bremerhaven tragen.

Jason O´Leary: Wichtiges Spiel auch für Spieler, die unter Vertrag stehen“

Rückblickend auf die letzten Partien möchte Iserlohns Bandenchef das Mitteldrittel gar nicht speziell als das schwache Drittel der Roosters hervorheben, wenngleich man darin auf die Verliererstraße geriet. „Es ist nicht das zweite Drittel. Es ist einfach ein Scheibenverlust im zweiten Drittel. Man hat dann den längeren Weg zum Wechsel und der Gegner hat mehr Zeit und Platz dieses als großen Unterschied auszunutzen.“
Jason O´Leary erklärt vorausblickend, dass das Match in Schwenningen trotz der Tabellenkonstellation für ihn ein ganz normales Spiel ist. Allerdings sei dieses Spiel für die Spieler schon etwas wichtiger, weil die Verträge einiger Spieler bei den Roosters auslaufen und die Spieler sich natürlich auch für neue Engagements empfehlen wollen. „Es ist eine schwierige und intensive Saison. Und auch für einen Spieler, der unter Vertrag steht, heißt es überhaupt nichts, denn auch er muss am Ende etwas vorzeigen.“

Heimspiel am Sonntag gegen Bremerhaven

Erstes Bully ist am Freitagabend zur klassischen Zeit um 19:30 Uhr. Sicherlich kein Nachteil wird es für die Roosters sein, dass sie nach der langen Rückreise aus Schwenningen am Sonntag erst um 19 Uhr ihr Heimspiel gegen Bremerhaven bestreiten müssen.

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