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Calgary. (EM) Stürmer David Wolf wurde mit zehn anderen Spielern von den Calgary Flames aus dem Farmteam der Adirondack Flames (AHL) wieder in den...
David Wolf  - © by Eishockey-Magazin (RH)

David Wolf – © by Eishockey-Magazin (RH)

Calgary. (EM) Stürmer David Wolf wurde mit zehn anderen Spielern von den Calgary Flames aus dem Farmteam der Adirondack Flames (AHL) wieder in den Kader des NHL-Teams berufen. 

Bislang stehen für den 25 -jährigen lediglich drei NHL-Spiele in dieser Saison zu Buche. Darin blieb er ohne Scorerpunkt und saß zwei Strafminuten auf der Strafbank ab. Soweit die nackten Zahlen des vor knapp einem Jahr nach Nordamerika gewechselten ehemaligen Hamburgers.

Die meisten Spiele absolvierte Wolf in dieser Saison bei den Adirondack Flames, wo er in 57 Spielen 37 Scorerpunkte (20 Tore, 17 Assist) und fast wie zu „besten“ DEL Zeiten 152 Strafminuten einheimsen konnte. In Calgary wird der großgewachsene und bullige Stürmer immer wieder für seinen Einsatz gelobt. Seinen Kindheitstraum, einmal in der NHL aufzulaufen, konnte er sich schon drei Mal erfüllen. Aber hat der im September 26 Jahre alt werdende Wolf wirklich noch eine realistische Chance auf die NHL? In dieser Frage streiten sich derzeit wohl noch die „Gelehrten“. Einige sehen ihn eine weitere Saison mit einem Zwei-Wege-Vertrag in Nordamerika, andere betrachten das Kapitel als fast abgeschlossen.

Insbesondere in Hamburg, wo er zuletzt drei Jahre lang sehr erfolgreich spielte, hoffen viele Fans auf eine Rückkehr des „verlorenen Sohnes“. Dort bildete er gemeinsam mit Jerome Flaake und Garrett Festerling einer der besten Sturmreihen, die man bislang in Hamburg sehen konnte.

Es scheint, als sei man auch bei den Freezers grundsätzlich nicht abgeneigt. Aber die Zeit scheint, gerade jetzt wo die Playoffs in der NHL laufen, noch nicht reif für konkrete Gedankenspiele. Klar ist wohl nur, dass die Freezers auch Wolfs erster Ansprechpartner im Falle einer Rückkehr nach Europa sind. Freezers-Sportdirektor Stephane Richer hatte vor einigen Tagen zu dem Thema erklärt, dass er an eine weitere Chance für Wolf in Nordamerika glaubt. Wer den Manager aber kennt, der weiß, dass er gerade bei Wolf im Falle eines Falles einen Fuß in der Tür haben wird. Die europäische Konkurrenz dürfte dann aber auch für Hamburg groß sein.

Die Entscheidung pro oder contra Calgary könnte auch gerade in diesen Tagen fallen. Ködern die Flames das 1,90 Meter große Kraftpaket mit einem weiteren (Playoff)-Spiel? Oder vertrauen sie eher auf die zwei bis drei Jahre jüngere Konkurrenz, die mit Ausnahme von Emile Poirer im Durchschnitt minimal schwächer als Wolf gescort hat? Die kommenden Spiele werden zeigen, wieviel Vertrauen die Flames in Wolfs Künste haben. In den Playoffs führen sie aktuell in der Serie mit 3:2 gegen Vancouver. Gut möglich, dass Wolf also zumindest noch etwas länger auf NHL-Einsätze hoffen darf.

Redaktion

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