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Düsseldorf. (PM DEG) Die Düsseldorfer EG hat das Finale beim Bodensee-Cup in Kreuzlingen knapp mit 1:2 (1:0, 0:0, 0:2) gegen die Schwenninger Wild Wings... DEG beim Bodensee Cup: Sieg gegen Thurgau, Finalniederlage gegen Schwenningen

Mathias Niederberger – © by Eh.-Mag. (DR)

Düsseldorf. (PM DEG) Die Düsseldorfer EG hat das Finale beim Bodensee-Cup in Kreuzlingen knapp mit 1:2 (1:0, 0:0, 0:2) gegen die Schwenninger Wild Wings verloren. Ein starkes erstes Drittel reichte den Rot-Gelben nicht, um das Vorbereitungsturnier zu gewinnen.

DEG dominiert im ersten Drittel

Tag zwei in Kreuzlingen: Die Düsseldorfer EG traf im Finale des Bodensee-Cups auf den Ligakonkurrenten aus Schwenningen. Headcoach Harold Kreis musste im Vergleich zum Vortag zwei Änderungen vornehmen. Leon Niederberger und Rihards Bukarts wurden beide geschont. Dabei handelte es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, beide waren nach dem Spiel gegen Thurgau leicht angeschlagen. Die dritte Reihe setzte sich deshalb aus Patrick Buzás, Jerome Flaake und Christoph Körner sowie Alexander Ehl – beide wechselten sich ab – zusammen.

Die Düsseldorfer zeigten ein starkes erstes Drittel. Durch gutes, schnelles Kombinationsspiel machte es das Team von Harold Kreis den Schwenningern schwer in die Partie zu kommen. Luke Adam hatte nach sechs Minuten eine Doppelchance, die DEG in Führung zu bringen, doch Ilya Sharipov im Tor der Wild Wings parierte stark. Nach 15:39 Minuten belohnten sich die Rot-Gelben dann aber doch noch für den Einsatz. Chad Nehring fälschte einen Schlenzer von Nicholas B. Jensen ins Tor der Schwenninger ab. Im darauffolgenden Überzahlspiel der Düsseldorfer hätte es eigentlich wieder klingeln müssen. Alex Barta, Tobi Eder, Bernhard Ebner und Luke Adam scheiterten jeweils mit Hochkarätern. Schwenningen kam im ersten Drittel nur vereinzelt zu Chancen, und wenn, dann war Niederberger zur Stelle.

Schwenningen wacht auf

Im zweiten Drittel wurde aus der Partie ein richtiges Eishockeyspiel. Nachdem die DEG in Person von Adam und Gardiner beste Möglichkeiten liegen ließ, wachten die Wild Wings auf. Einmal trafen sie den Pfosten, kurz darauf parierte Niederberger einen Schlagschuss aus kürzester Distanz mit seiner Fanghand. Der Ausgleich wäre zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient gewesen. Doch der Düsseldorfer Goalie und starke Unterzahlspiele verhinderten dies.

Wild Wings drehen die Partie

Schwenningen gab auch zum Start in den Schlussabschnitt den Ton an. Die Düsseldorfer kamen die ersten Minuten kaum aus dem eigenen Drittel, wieder musste Niederberger mehrfach seine Klasse zeigen. Die Wild Wings weiter überlegen, aber auch die Düsseldorfer kamen zu Chancen. Alex Ehl erkämpfte sich den Puck in der Schwenninger Zone und scheiterte mit einem schönen Schlenzer an Sharipov. Dann hatte die DEG Glück: Erst hielt Niederberger einen Schuss stark, dann ging der Abstauber an die Latte. Im Anschluss schafften es die Schwenninger aber doch noch. Ein abgefälschter Puck landete vor dem völlig freien Jamie MacQueen, der nur noch einschieben musste. Und es kam noch dicker: Direkt im Anschluss nutzten die Wild Wings ein Überzahlspiel und gingen durch Marcel Kurth in Führung. Auch ein Powerplay in den Schlussminuten reichte den Rot-Gelben nicht mehr. Schwenningen holte sich den Sieg beim Bodensee-Cup.

Nächste Woche treffen die Rot-Gelben in einer weiteren Testpartie dann auf die Iserlohn Roosters (Freitag, 23. August, 19.30 Uhr). Bevor es dann auf eine weitere Reise in die Schweiz geht, spielt die DEG am Samstag, 31. August, 17 Uhr, gegen die ESC Wohnbau Moskitos Essen. Tickets für die Partie gibt es im Fanshop an der Brehmstraße.

Auftaktsieg für die DEG gegen Thurgau

Die Düsseldorfer EG startet mit einem Sieg in die Vorbereitung auf die neue Saison. Beim Bodensee-Cup gewann das Team in einem furiosen Spiel mit 4:3 n.P. (0:0, 1:1, 2:2, 1:0) gegen den HC Thurgau.

Viele neue Gesichter in Rot-Gelb

Knapp fünf Monate sind vergangen, seit die Mannschaft der Düsseldorfer EG letztmals auf dem Eis stand. Das erste, das beim Bodensee-Cup in Kreuzlingen auffiel: Auf dem Eis haben sich viele Gesichter verändert. Zahlreiche Abgänge musste das Team von Harold Kreis verkraften, viel neues Personal kam hinzu. Beim Vorbereitungsturnier in der Schweiz musste der Headcoach zudem auf fünf Spieler verzichten. Kenny Olimb, Victor Svensson, Johannes Huß und Alex Sulzer fielen verletzungsbedingt aus. Michael Fomin verstärkte für das Wochenende Kooperationspartner EV Landshut. Für den Headcoach Kreis also viel zu tun. Im Tor blieb jedoch alles beim Alten. Mathias Niederberger stand zwischen den Pfosten. Davor allerdings gab es zahlreiche Veränderungen. In der Verteidigung spielte Nicolas B. Jensen an der Seite von Alexander Urbom, Alexander Dersch mit Johannes Johannesen und Marco Nowak neben Bernhard Ebner. Siebter Verteidiger war Nicolas Geitner. Auch die Reihen im Sturm mussten kräftig durchgewirbelt werden. Das Duo Alex Barta und Maxi Kammerer spielte wieder gemeinsam. Ergänzt wurde die Reihe durch Reid Gardiner. Die zweite Reihe bildeten Luke Adam, Chad Nehring und Tobias Eder. Reihe drei bestand aus Christoph Körner, Jerome Flaake und Rihards Bukarts. Leon Niederberger, Patrick Buzás und Alexander Ehl liefen in der vierten Reihe auf.

Etwa 100 rot-gelbe Fans fanden den Weg in das knapp 600 km entfernte Kreuzlingen. Sie machten bereits vor dem ersten Bully ordentlich Stimmung. Auf dem Eis beschränkten sich die Mannschaften in den ersten 20 Minuten viel aufs Abtasten. Die Reihen mussten sich erst finden. Dann allerdings die ersten Chancen für die DEG. Barta, Bukarts, Gardiner und Adam hatten alle gute Möglichkeiten. Doch auch Thurgau spielte mit: Mathias Niederberger musste kurz vor Schluss eine Glanzparade zeigen, als ein Thurgauer völlig frei einen Schlagschuss aus dem Slot abfeuerte.

Bukarts macht das erste Tor der Spielzeit

Das zweite Drittel startet furios: Es dauert nur 90 Sekunden bis die DEG in Führung geht. Bukarts belohnt sich für eine auffällige Partie und erzielt das erste Tor der Saison. Im Anschluss die DEG weiter mit Dauerdruck – leider belohnten sich die Rot-Gelben nicht. Im Gegenteil: Kurz vor Ende des Drittels schlug Thurgau zu. Zuerst parierte Niederberger in seinem Kasten stark, dann fälschte Nowak einen direkt vorm Goalie gespielten Querpass unglücklich ins eigene Tor. Doch das Drittel war noch nicht vorbei – und wieder war es Bukarts. Der Lette bekam einen Check gegen den Kopf, stand sofort auf und verteilte ein paar Hiebe an den Übeltäter.

Einer schöner als der andere

Der Start ins letzte Drittel verlief fast spiegelverkehrt im Vergleich zum zweiten Abschnitt. Diesmal schlug Thurgau zu. In doppelter Überzahl ließen die Schweizer Niederberger keine Chance. Doch die DEG gab sich nicht geschlagen und drehte die Partie sogar. Erst reagierte Nehring nach Schlagschuss von Nowak blitzschnell, dann hielt Gardiner den Schläger nach einem weiteren Schlagschuss – diesmal von Jensen – rein. 3:3. Es ging in die Verlängerung. Dort hatte die DEG in Überzahl mehrere Chancen, das Spiel zu beenden. Doch Thurgau rettete sich ins Penaltyschiessen. Und da zeigten die Rot-Gelben ihre ganze Klasse. Alle vier Schützen (Bukarts, Adam, Flaake und Gardiner) verwandelten eiskalt. Damit steht die DEG im Finale und trifft dort am Sonntag auf Schwenningen.

Redaktion

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