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Düsseldorf. (PM DEG) Kurz vor dem DEL WINTER GAME kann die Düsseldorfer EG eine neuerliche Erfolgsnachricht vermelden. Nationalspieler Bernhard Ebner verlängert seinen am Saisonende... DEG bindet den nächsten Leistungsträger langfristig an sich

Bernhard Ebner – © by Eh.-Mag. (DR)

Düsseldorf. (PM DEG) Kurz vor dem DEL WINTER GAME kann die Düsseldorfer EG eine neuerliche Erfolgsnachricht vermelden.

Nationalspieler Bernhard Ebner verlängert seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag am Rhein um weitere drei Jahre. Der 28-jährige Verteidiger hält den Rot-Gelben damit trotz des Interesses anderer namhafter Clubs bis mindestens 2022 die Treue.

Stefan Adam, Geschäftsführer DEG: „Mit der Verlängerung von Bernhard Ebner können wir ein weiteres wichtiges Zeichen für eine positive Zukunft der DEG setzen. Wir arbeiten alle sehr intensiv daran, dass wir das mitreißende Eishockey, das die aktuelle Mannschaft aufs Eis bringt, auch in Zukunft sehen werden. Das wird für alle Beteiligten ganz sicher kein Selbstläufer. Es ist schön, dass wir auch unsere Nummer 67 überzeugen konnten, ein Rot-Gelber zu bleiben. Wir hoffen, dass sowohl die Fans der DEG als auch alle aktuellen und viele potenzielle neue Partner, diesen Weg weiter mitgehen und unterstützen werden. “

Niki Mondt, Sportlicher Leiter DEG: „Es ist toll, dass sich Bernhard Ebner für weitere drei Jahre bei uns entschieden hat. Bernhard ist sehr wertvoll für die Mannschaft und bringt durch seine Souveränität in der Defensive, sein Auge im Spielaufbau und seine Stärke in der Offensive viele Qualitäten mit. Mit Marco Nowak und Bernhard Ebner haben wir nun zwei sehr starke deutsche Verteidiger im besten Alter langfristig gebunden. Das ist sehr erfreulich.“

Bernhard Ebner: „Sieben Jahre, die ich jetzt bei der DEG bin, hinterlassen Spuren und verbinden. Die DEG ist mir ans Herz gewachsen! Ich habe mir mit Blick auf meinen auslaufenden Vertrag wirklich viele Gedanken gemacht, wie es für mich weitergehen soll. Am Ende stand die bewusste Entscheidung, dass mein Weg hier noch nicht zu Ende ist. Ich möchte mit der DEG noch viel erreichen und freue mich auf die nächsten Jahre!“

Bernhard Ebner stieß im Sommer 2012 von Zweitligist ESV Kaufbeuren zur DEG. Seit seinem Debüt lief der hochgewachsene Verteidiger in insgesamt 320 Partien für die Rot-Gelben auf, in denen er 46 Tore erzielte und 128 Vorlagen gab. Damit ist er der Akteur mit den zweitmeisten Einsätzen im DEG-Dress im aktuellen Kader. 2013 feierte der gebürtige Schongauer seinen Einstand in der deutschen Nationalmannschaft, für die er seitdem regelmäßig zum Einsatz kommt. Der bisherige internationale Höhepunkt war die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Dänemark im vergangenen Frühjahr.

Highlight-Wochenende – DEL WINTER GAME und Meister-Duell zuhause

Der DEG-Fan kommt am Wochenende voll auf seine Kosten. Am kommenden Samstag treffen die Rot-Gelben im zuschauermäßig größten Spiel der Saison auf die Kölner Haie. Das DEL WINTER GAME 2019 findet mit großem Rahmenprogramm und Legendenspiel von DEG- und KEC-Altstars im RheinEnergie Stadion statt (16.30 Uhr). Sportlich noch eine Stufe höher anzusiedeln ist das Heimspiel am kommenden Tag. Bereits am Sonntagabend stehen die Jungs von Chefcoach Harold Kreis nämlich bereits wieder auf dem Eis und empfangen im ISS DOME Serienmeister EHC Red Bull München (19 Uhr)!

Traditionelle Rivalität pur

Das größte Derby im deutschen Eishockey wird am Samstag in noch größerem Rahmen als sonst stattfinden – und das bereits zum zweiten Mal. Bereits 2015 standen sich beide Teams vor größtmöglicher Kulisse im DEL WINTER GAME gegenüber. Damals fand das Spiel in Düsseldorf statt und sah eine siegreiche DEG, die mit 3:2 das Spiel für sich entschied. Jetzt kommt es in der vierten Auflage des Highlight-Spektakels bereits zum zweiten Mal zum rheinischen Duell. Klarer WINTER GAME-Rekord. Passenderweise stehen sich beide Teams dabei auch zum exakt 100. Mal seit DEL-Gründung 1994 und zum 222. Mal überhaupt gegenüber. Hinzu kommt, dass es ein echtes Spitzenspiel sein wird. Der Tabellenvierte empfängt den Dritten. Denn auch wenn bei den Haien nicht alles glatt lief in dieser Spielzeit, haben sie sich in den oberen Rängen festgebissen. Vier Punkte beträgt der Rückstand der Kölner auf die DEG, bei allerdings bereits zwei Partien mehr, die das Team von Coach Peter Draisaitl bestritten hat. Aktuell geht der Rivale aus der südlichen Nachbarschaft mit dem Rückenwind von drei Siegen in Serie ins Spiel. Neuzugang und Rückkehrer Rok Ticar steuerte in seinen ersten drei Partien direkt einmal starke vier ScorerPunkte bei. Dabei glänzen bei den Haien eher die Defensivakteure. Goalie Gustaf Wesslau gehört schon traditionell zu den besten der Liga, liegt auch aktuell mit einer Fangquote von 92,13 Prozent auf Rang Vier in der DEL – angeführt wird diese Liste immer noch von Mathias Niederberger (93,49 %). Sommerneuzugang Morgan Ellis gehört zu den offensivstärksten Verteidigern der Spielklasse. Im Sturm überragt vor allen Dingen der ehemalige NHL-Stürmer Jason Akeson, der mit 30 Punkten der mit Abstand beste Scorer seines Teams ist.

Fredrik Pettersson Wentzel – © by Eh.-Mag. (DR)

Meister in der Spur

Zu Beginn der Spielzeit kam einmal kurzfristig das Gefühl auf, dass der Titelträger der vergangenen drei Jahre 2018/19 vielleicht ein wenig schwächeln könnte. Gebeutelt von großem Verletzungspech, erwischte der EHC Red Bull München keinen Start nach Maß. Mittlerweile jedoch ist davon wenig übriggeblieben. In gewohnter Manier sind die Bayern nur in Ausnahmefällen zu schlagen. Fünf der vergangenen sechs Partien konnte das Team von Ex-DEG-Coach Don Jackson für sich entscheiden. Platz Zwei in der Tabelle hinter den überaus starken Adlern aus Mannheim ist somit folgerichtig. Der Vorsprung auf die DEG beträgt vor dem Wochenende zwar lediglich drei Zähler bei einer mehr absolvierten Partie – das ist aber mehr der Stärke der Rot-Gelben als nachlassenden Münchenern zuzuschreiben. Auffällig ist, dass aktuell kaum ein Red Bull-Akteur in den Ligaranglisten auf einem TopRang liegt. Das mag auch dem Verletzungspech geschuldet sein. Der beste Münchener Torschütze, Maximilian Kastner, liegt im Ranking lediglich auf Rang 18 (12 Tore), der beste Scorer John Mitchell auf Platz 13 (33 Punkte) und damit immerhin hinter drei Düsseldorfern. Eine Ausnahme bildet Goalie Danny aus den Birken. Der gebürtige Düsseldorfer weist mit 1,77 den niedrigsten Gegentorschnitt aller DEL-Torhüter auf. Auf viele Tore in Überzahl können sich die Zuschauer am Sonntag vermutlich nicht einstellen. Neben überragenden Torhütern treffen auch die beiden Unterzahl-stärksten Teams der Liga aufeinander. Man darf also getrost auf hochklassiges Eishockey hoffen.

Titelfoto: Bernhard Ebner – © by Eh.-Mag. (DR)

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