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Düsseldorf. (MR) Drei Tage nach der 1:7 Klatsche zum Auftakt der Playoffs in Augsburg sahen 8387 Zuschauer eine ganz andere DEG, die zuhause gegen... DEG mit mannschaftlicher Geschlossenheit zum Serienausgleich
Jaedon Descheneau mit Doppelpack gegen die Augsburger Panther - © by EH-Mag. (DR)

Jaedon Descheneau mit Doppelpack gegen die Augsburger Panther – © by EH-Mag. (DR)

Düsseldorf. (MR) Drei Tage nach der 1:7 Klatsche zum Auftakt der Playoffs in Augsburg sahen 8387 Zuschauer eine ganz andere DEG, die zuhause gegen die Augsburger Panther 4:1 gewann.

Mit den lautstarken Fans im Rücken zeigten die Gastgeber von Beginn an wieder eine leidenschaftliche Leistung, über weite Strecken mannschaftliche Geschlossenheit und großen Kampf, kurz das Gesicht, das sie in den ersten 40 Spielen der Hauptrunde abgerufen hatten. Gerade im Startabschnitt agierte die DEG mit viel Zug zum Tor, und nach einer ersten Rauferei versuchte sich zwar Augsburgs Doppeltorschütze Simon Sezemsky. Doch sein geblockter Schuss leitete den Gegenzug ein, der spielwitzige Jaedon Descheneau wackelte ein wenig vor Goalie Roy, und schon zappelte die Scheibe erstmalig in den Maschen. Augsburgs John Rogl traf nur das Gestänge, während Manuel Strodel sich den heutigen Tag ausgesucht hatte, um endlich sein erstes Saisontor zu schießen. Damit ging die DEG mit einer 2:0 Führung in die Kabine.

Doppelte Überzahl für Augsburg

Im zweiten Durchgang bekamen die Hausherren mehrfach Gelegenheit, in Überzahl vielleicht das eine oder andere weitere Tor zu schießen, allein es fand sich keine Lücke. Nach der zweiten Eisbereitung dann musste dieses nochmals nachgearbeitet werden, auch Linesman Joep Leermakers hatte zum Abzieher gegriffen – was ihm natürlich prompt die (freundlich gemeinten) „Schieber, Schieber“ Rufe einbrachte. Diese unfreiwillige Pause hatte den Landeshauptstädtern nicht gut getan, denn der Spielfluss war jetzt etwas aus dem Spiel. Das meiste spielte sich zu Beginn des dritten Durchganges in der Neutralen ab, oder es wurden von beiden Seiten weite Pässe geschlagen, hinter denen man dann herlief. Es war wieder eine Strafe angezeigt, als Descheneau den Pass an die Mittellinie bekam und das machte, was er am besten kann: durchtanken, austanzen, versenken. Die Panther ihrerseits bekamen nun auch eine Überzahl zugesprochen, in der sie sich gut festsetzen konnten, und als sich ein zweiter DEG Spieler auf der Strafbank eingefunden hatte, ging es schnell (Branden Lamb). Matt Fraser hatte gar in der Reststrafzeit den zweiten Treffer auf der Kelle, scheiterte aber am „offenen Scheunentor“. Mathias Niederberger hielt aber auch die verbleibende Zeit dem stärker werdenden Druck stand, und als der Puck in komischem Winkel von der Bande zurücksprang, war er noch schneller zurück in seinen Kasten gesprungen. Da standen noch knapp zwei Minuten auf der Uhr. Mit der Befreiung und dem Schuss ins leere Tor machte John Henrion schließlich den Sack zu.

Weiter geht es am Sonntag in Augsburg, Beginn ist bereits um 14 Uhr. Dann geht die Serie wieder bei Null los, ist jetzt quasi eine Best-of-Five-Serie.

Michaela-Ross

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