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Bremerhaven. (CM/PM Red Bulls) 4435 Zuschauer durften vierzig Minuten auf einen Sieg der Fischtown Pinguins gegen den Spitzenreiter aus München hoffen. Am Ende stand... Desolates Schlussdrittel kostet Bremerhaven den Sieg gegen München

Maximilian Kastner (RB Muenchen). Photo: GEPA pictures/ City-Press

Bremerhaven. (CM/PM Red Bulls) 4435 Zuschauer durften vierzig Minuten auf einen Sieg der Fischtown Pinguins gegen den Spitzenreiter aus München hoffen. Am Ende stand allerdings ein 4-6 (1-0,3-3,0-3) auf dem Videowürfel.

Viel Tempo zu Beginn

Beide Teams begannen mit viel Speed, wobei in den Anfangsminuten die Münchner ein wenig mehr vom Spiel hatten. Nach ungefähr acht Minuten begann allerdings eine Druckphase der Pinguins, die in der 10. Minute mit dem 1-0 durch Urbas belohnt wurde. Der lange Slovene umkurvte den jungen Fießinger im Münchner Tor elegant und netzte sicher ein. München versuchte zu antworten und erhöhte den Druck, doch der gut aufgelegte Gudlevskis hielt die Führung einige Male fest. Zum Ende des ersten Drittels kam dann Bremerhaven wieder besser ins Spiel und erkämpfte sich genau 0,3 Sekunden vor der Sirene noch eine Überzahl, mit der sie in den Mittelabschnitt starten durften.

Wenig Fünf gegen Fünf im Mitteldrittel

Das zweite Drittel stand dann im Zeichen der Special-Teams. Zu Beginn fingen sich die Münchner, während der Strafe aus dem ersten Drittel, eine weitere Hinausstellung und Urbas erzielte das 2-0. Als die Pinguins dann in der 27. Minute erneut in Überzahl waren, nutzte Friesen einen Abpraller zum 3-0. Dann schlug die Stunde des Münchner Powerplays. In der 31. Minute nutzte Voakes eine 5-3 Überzahl zum 3-1 Anschluss und in der 38. Minute traf Ehliz, bei angezeigter Strafe, zum 3-2. Als dann ganze sechs Sekunden später Schütz gar das 3-3 erzielte, drohte das Spiel komplett zu kippen. Die Hausherren taten den Gästen allerdings nicht den Gefallen jetzt nur zu versuchen das Schlussdrittel zu erreichen. Sie reagierten in Persona von Brock Hooton trotzig mit dem erneuten Führungstreffer zum 4-3. Es blieb also spannend im Schlussabschnitt.

Viele Fehler und ein Minutenschlaf kosten den Sieg

Die drei Gegentreffer aus dem Mittelabschnitt schienen dann doch noch nach zu wirken, denn im letzten Drittel spielten die Hausherren fahrig und trafen oftmals fatale Entscheidungen, die sie immer wieder in Schwierigkeiten brachten. Die 51. Spielminute sorgte dann für die Entscheidung. Beginnend mit einer der vielen Unsicherheiten von Moore, die Kastner zum 4-4 nutzte, verloren die Pinguins völlig die Übersicht und kassierten durch Parkes und Ehliz noch in der gleichen Minute die Treffer zum 4-5 und 4-6. Durch Münchner Undiszipliniertheiten hätten die Seestädter durchaus nochmal zurück schlagen können, doch sie fanden nicht mehr zu einem geordneten Spiel zurück. Auch eine 6-3 Situation konnten sie nicht gewinnbringend nutzen.

Sonntag geht es nach Wolfsburg

Am Sonntag in Wolfsburg kann man das erste Null-Punkte-Wochenende seit langem abwenden.

Yasin Ehliz: „Wir haben es uns mit den Strafzeiten unnötig schwer gemacht und es auch nicht geschafft, die Scheiben einfach hinten raus zu spielen. Dann hat jeder Moral bewiesen und gekämpft. Am Ende ist dieses 6:4 so verdient.“

Endergebnis
Pinguins Bremerhaven gegen EHC Red Bull München 4:6 (1:0|3:3|0:3)

Tore
1:0 | 09:50 | Jan Urbas
2:0 | 22:38 | Jan Urbas
3:0 | 26:42 | Alexander Friesen
3:1 | 30:11 | Mark Voakes
3:2 | 37:29 | Yasin Ehliz
3:3 | 37:35 | Justin Schütz
4:3 | 39:00 | Brock Hooton
4:4 | 50:23 | Maximilian Kastner
4:5 | 50:43 | Trevor Parkes
4:6 | 51:00 | Yasin Ehliz

Zuschauer
4.435

5927
Gelingt den wirtschaftlich angeschlagenen Krefeld Pinguinen noch die Rettung in allerletzter Minute?

Redaktion

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