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EBEL-Teams feieln an ihren neuen Kadern Wien (AR). Im siebten und alles entscheidenden Semifinalduell zwischen den Caps aus Wien und den Bullen aus Salzburg... EBEL-Playoff-Halbfinale: Selbst ein frühes Gegentor brachte die Caps nicht aus dem Konzept

EBEL-Teams feieln an ihren neuen Kadern

Philippe Lakos (Capitals) and Thomas Raffl (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Philipp Brem

Wien (AR). Im siebten und alles entscheidenden Semifinalduell zwischen den Caps aus Wien und den Bullen aus Salzburg behielten die Wiener die Oberhand. In einer spannenden Begegnung gingen die Mozartstädter nach genau einer Minute mit 1:0 in Führung. Gazley trug sich in die Torschützenliste ein.

In der Folge sahen die Fans eine interessante Begegnung, in der bis zum Beginn des dritten Drittels keine Treffer mehr fielen. In der 41. Minuten konnten die Anhänger der Caps ein erstes Mal jubeln. Tessier traf zum 1:1-Ausgleich. Sieben Minuten später ein Salzburger auf der Strafbank. Nissner stand goldrichtig und markierte das 2:1 für die Wiener.

Und als die Bullen nochmals alles nach vorne warfen, beendete DeSousa Salzburgs Träume von einer möglichen Overtime mit dem 3:1 in der Schlussminute zugunsten der Hausherren.

Nun stehen sich im Finale die Caps aus Wien und die Rotjacken aus Klagenfurt gegenüber. Für Statistiker sei gesagt, dass es nun das vierte Duell zwischen den Wienern und den Kärntnern ist. In den Saisonen 2004/05 und 2016/17 triumphierten die Caps; in der Spielzeit 2012/13 konnten die Klagenfurter die Meisterschaft für sich entscheiden.

Aderlass bei den Graz 99ers

Sebastian Dahm
Copyright: Jan Brueggemann, Eishockey Magazin

Graz (AR). Die steirische Kollektiv, genauer gesagt die 99ers aus Graz, müssen in der neuen EBEL-Spielzeit auf sieben Spieler des gegenwärtigen Kaders verzichten. So verlassen Schlussmann Robin Rahm, aber auch Robin Jacobsson, Ty Loney, Simon Rönning, Matt Caito, Curtis Hamilton und Daniel Natter den Klub.

Der Semifinalist der gegenwärtigen EBEL-Saison, der auch im Grunddurchgang zu überzeugen wusste, verlängerte hingegen den Kontrakt mit Dominik Grafenthin. Es bleibt abzuwarten, wie die Steirer den Aderlass verkraften werden und ob sie auch in der nahen Zukunft so kämpferisch und angriffslustig auftreten werden.

In der Gerüchteküche wird zudem auf eine Rückkehr von Topgoalie Sebastian Dahm, der zuletzt zwei Spielzeiten in der DEL für Iserlohn spielte, spekuliert.

Vorzeigeprofi Matthias Trattnig hängt die Schlittschuhe an den Nagel

Salzburg (AR). Zehn Tage vor seinem 40. Geburtstag beendet der Salzburger Matthias Trattnig seine lange Karriere. Der frühere Flügelstürmer und zum Defensivkünstler umfunktionierte 186 cm große Spieler vereinte stets Dynamik, Einsatz und Härte in Personalunion.

Im Laufe seiner langen Laufbahn spielte er auch in Nordamerika, Schweden und Deutschland. Auch wenn Trattnig nicht den Sprung in die NHL schaffte, konnte er viele Meistertitel gewinnen. Bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City und 2014 in Sotschi lief er für die ÖEHV-Auswahl auf. Ferner brachte er es auf 14 WM-Teilnahmen und 171 Länderspiele. Am Freitag bestritt er gegen die Caps aus Wien sein 786. und letztes Spiel in der EBEL.

Wie es mit ihm weitergeht oder ob er dem Eishockey erhalten bleibt, ist noch ungewiss. Im Sommer wird er im Familienhotel am Wörthersee anpacken. Trattnig hat viele Interessen, und man wird sicher erfahren, wohin ihn seine Reise führt. Andreas Brucker, der Headcoach der Bullen weiß, dass es schwer ist, so einen Leistungsträger zu ersetzen, aber nicht nur er wünschte seinem langjährigen Kapitän alles Gute für die Zukunft.

Der HC Bozen rüstet sich für die neue Saison

Bozen (AR). Der HC Bozen Südtirol hat einen großen Fisch an Land gezogen. Anthony Bardaro konnte in der letzten Alps Hockey League-Saison in 40 Begegnungen 31 Tore erzielen. Dazu gesellten sich 37 Vorlagen. Er schied jedoch mit seinem Kollektiv, dem HC Asiago, vorzeitig aus.

Jetzt will der Spieler in der EBEL sein Können unter Beweis stellen und für die Foxes wie am Fließband treffen. Der 26-kährige Italokanadier freut sich auf seinen neuen Arbeitgeber und möchte sich bestmöglich ins Team integrieren. Ob der Fang der Verantwortlichen des HC Bozen sich sehen lassen kann, werden wir sehen, wenn die ersten Testspiele oder im Herbst die ersten Begegnungen und der EBEL-Saison 2019/20 auf dem Terminkalender stehen.

Redaktion

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