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Mit 13:0-Heimerfolg zugleich höchsten EBEL-Sieg eingestellt Salzburg. (PM EC RBS) Der EC Red Bull Salzburg setzte sich im Nachtragspiel der Erste Bank Eishockey Liga... EBEL: Red Bulls gegen Zagreb mit höchstem Sieg der Vereinsgeschichte – Verteidiger Will O’Neill kommt aus der AHL

Mit 13:0-Heimerfolg zugleich höchsten EBEL-Sieg eingestellt

Vito Nikolic (Medvescak) and Alexander Cijan (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Jasmin Walter



Salzburg. (PM EC RBS) Der EC Red Bull Salzburg setzte sich im Nachtragspiel der Erste Bank Eishockey Liga gegen KHL Medveščak Zagreb zuhause mit 13:0 klar durch, wurde der Favoritenstellung gegen die stark dezimierte kroatische Mannschaft voll gerecht und feierte den höchsten Sieg der Vereinsgeschichte. In der Tabelle liegen die Salzburger nun auf dem vierten Platz vor dem punktegleichen HCB Südtirol Alperia.

Die Red Bulls starteten in dieses ungleiche Duell – die Gäste waren nur mit zwei Goalies und zehn Feldspielern angereist – ohne die Rekonvaleszenten Matthias Trattnig und Layne Viveiros und schossen im ersten Abschnitt nicht weniger als fünf Tore. Das Spiel spielte sich fast durchgängig vor dem Gästetor ab, wo deren Torhüter Vito Nikolic noch viele weitere sehr gute Chancen der Salzburger vereitelte. Salzburgs Goalie Lukas Herzog hatte kaum etwas zu tun, war aber bei der besten Chance der Gäste, einem kurzen Solo von Ivan Belina, zur Stelle.

Die Red Bulls dominierten die Partie auch im zweiten Abschnitt und erhöhten nach 40 Minuten auf 8:0. John Hughes und Dustin Gazley schrieben dabei zum zweiten Mal an. Die Kroaten kamen jetzt öfter in die Offensivzone, waren aber zumeist harmlos. Bei zwei, drei Gelegenheiten wie beim Angriff 2 auf 1 mit Ivan Belina, der aber nicht vollstrecken konnte, musste sich Lukas Herzog dennoch ordentlich strecken. Weiterhin im Mittelpunkt und mittlerweile von den Salzburgern Zuschauern mit Szenenapplaus bedacht war der kroatische Goalie Vito Nikolic, der neuerlich viele gute Salzburger Möglichkeiten zunichtemachte.

In der 45. Minute hielt Lukas Herzog bei einem Alleingang von Luka Jarcov mit einer starken Reaktion die Null fest und verdiente sich damit sein späteres Shutout. Auf der anderen Seite machten die Salzburger weiter ihr Spiel und trafen wie im ersten Abschnitt fünfmal. Dustin Gazley machte dabei einen Hattrick perfekt und Florian Baltram, Alexander Rauchenwald und Mario Huber freuten sich jeweils über einen Doppelpack.

Am Ende gewannen die Red Bulls in einem strafenfreien und nahezu körperlosen Spiel mit 13:0 und stellten damit den Liga-Rekord ein, den die Vienna Capitals erst vor Kurzem gegen Zagreb aufgestellt hatten. Die Salzburger zogen damit mit HCB Südtirol Alperia nach Punkten gleich und verdrängten die Südtiroler aufgrund des besseren direkten Duells vom vierten Tabellenplatz. Und Lukas Herzog freute sich über sein zweites Saison-Shutout, auch wenn er nicht allzu viele Schüsse abwehren musste.

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Erste Bank Eishockey Liga
EC Red Bull Salzburg – KHL Medveščak Zagreb 13:0 (5:0, 3:0, 5:0)
Tore: Baltram (3., 48.), Rauchenwald (5., 50.), Harris (5.), Hughes (15., 25.), Gazley (17., 31., 46.), Huber (30., 57.), Regner (47.)

Zuschauer: 1.511

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Dreifach-Torschütze Dustin Gazley

„Das war natürlich ein ganz anderes Spiel als sonst. Aber wir wollten die drei Punkte und das haben wir gemacht, auch wenn es teilweise schwierig war, immer voll bei der Sache zu bleiben. Jetzt hoffen wir noch weiter zu punkten und vielleicht noch Plätze in der Tabelle gutzumachen.“

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Die letzten Spiele im Grunddurchgang, Phase 1

Fr, 01.02.19 | 19:15 | HC Orli Znojmo – EC Red Bull Salzburg
So, 03.02.19 | 17:30 | Fehervar AV19 – EC Red Bull Salzburg

Red Bulls verstärken sich mit amerikanischem Verteidiger

Will O’Neill – © by GEPA EC RBS Media

Der EC Red Bull Salzburg verstärkt sich für den Rest der Saison mit dem Amerikaner Will O’Neill. Der 30-jährige Verteidiger wechselt von den Wilkes-Barre/Scranton Penguins aus der American Hockey League (AHL) zum österreichischen Meister.

Will O’Neill ist ein Verteidiger mit Offensivdrang und versteht es, seine Mitspieler mit guten Pässen in Szene zu setzen. Er weiß seine 93kg Körpergewicht gut einzusetzen und ist zudem ein guter Eisläufer. O’Neill hat u.a. vier Jahre in der NCAA an der University of Maine und ab 2012 in der AHL bei drei verschiedenen Vereinen gespielt. In der letzten Saison stand er auch einmal gemeinsam mit Thomas Raffls Bruder Michael in der NHL mit den Philadelphia Flyers auf dem Eis.

Will O’Neill bestreitet bei den Red Bulls seine erste Saison in Europa – lediglich als Junior hat er schon Turniere hier bestritten – und ist schon gespannt auf sein neues Team: „Ich kenne eigentlich nur Chris VandeVelde ein wenig. Aber jetzt freue ich mich auf meine neue Aufgabe und will der Mannschaft helfen, erfolgreich zu sein.“

O’Neill ist schon in Salzburg eingetroffen und trainiert ab sofort mit der Mannschaft.

Redaktion

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