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Ravensburg. (PM Towerstars) Die Ravensburg Towerstars sind mit einem glatten 4:0Erfolg über den ESV Kaufbeuren in die neue Hauptrunde gestartet. Das Team von Coach... Ein Auftakt nach Maß für die Towerstars!

Tobias Wörle vom ESV Kaufbeuren am Puck – © Sportfoto-Sale (J. Kieble)

Ravensburg. (PM Towerstars) Die Ravensburg Towerstars sind mit einem glatten 4:0Erfolg über den ESV Kaufbeuren in die neue Hauptrunde gestartet. Das Team von Coach Tomek Valtonen überzeugte sowohl im Sturm, als auch defensiv und hatte sich den Sieg redlich vor 3126 Zuschauern verdient.

Mit rund 10 Minuten Verspätung aufgrund einer zu Bruch gegangenen Glasscheibe konnte die neue DEL2-Saison mit dem Einzug der 14 Clubfahnen und DEL2 Flagge den Abend offiziell eingeläutet werden. Symbolisch gab Towerstars Geschäftsführer Rainer Schan den Meisterpokal an DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch zurück.

Die Zuschauer wurden für die Wartezeit alsbald entschädigt. Von Beginn legten beide Teams ein hohes Tempo an den Tag und Tero Koskiranta hatte mit schöner Einzelaktion schon nach einer dreiviertel Minute die Führung auf dem Schläger. Dann aber wurde es für die Towerstars brenzlig, als Calvin Pokorny auf die Strafbank musste. Das Unterzahlspiel der Gastgeber war allerdings sehr effektiv, erst in den letzten 15 Sekunden der numerischen Überzahl kam Kaufbeuren in die Powerplay-Aufstellung.

Das personelle Übergewicht wechselte dann nach dreieinhalb Minuten. Zunächst traf es ESVK-Kapitän Julian Eichinger mit einer 2 Minuten Strafe, Teamkollege Simon Mayr folgte nach und die Towerstars hatten in doppelter Überzahl die gute Gelegenheit auf die Führung. Das Powerplay lief gut, es fehlte aber die Präzision im Abschluss. Nach rund elf Minuten wurde die sehenswerte Anfangsoffensive dann endlich in Zählbares umgemünzt. David Zucker und Robin Just hielten in der rechten Rundung die Scheibe in Tornähe, letztlich kam Tero Koskiranta frei zum Schuss und überwand ESVK-Torhüter Stefan Vajs trocken zur 1:0 Führung.

Die Towerstars bestimmten auch danach das Spiel mit schnell aufgebauten Angriffen, in den letzten fünf Minuten des ersten Spielabschnitts kam Kaufbeuren aber deutlich besser ins Spiel. Dies machte sich auch dahingehend bemerkbar, dass die Towerstars nach einem Lattenknaller von Ossi Saarinen gleich zwei Strafzeiten in Folge zogen. Das Team von Coach Tomek Valtonen kämpfte aber aufopferungsvoll und überstand die doppelte Unterzahl von über einer Minute schadlos. Großen Anteil daran hatte hier sicherlich Towerstars Torhüter Olafr Schmidt, der in der 17. und 18. Minuten gegen Saarinen sowie Wöhrle stark parierte.

Das zweite Spieldrittel startete aus Ravensburger Sicht zielstrebig, nach 58 Sekunden hämmerte Jakub Svoboda den Puck an den rechten Pfosten. Drei Minuten später ließ Matias Haaranen die nächste Großchance folgen, er scheiterte allerdings an Vajs. Zu einer nachhaltigen Schlüsselszene kam es dann in der 25. Minute. Denis Pfaffengut ging im Kaufbeurer Drittel zu rustikal in einen Zweikampf mit Andreas Driendl. Der Ravensburger Topstürmer musste das Spiel mit einer Verletzung vorzeitig beenden, auch für Pfaffengut war der Arbeitstag zu Ende. Er kassierte eine 5 plus Spieldauerstrafe wegen unkorrektem Körperangriff.

Die Towerstars ließen das Powerplay gut und geduldig laufen, nach dreieinhalb Minuten brachte Robin Just auf halbrechter Positon den Puck per Direktabnahme zum 2:0 im Kaufbeurer Tor unter. Die große Strafe gegen die Gäste lief immer noch weiter und nur eineinhalb Minuten nach seinem ersten Saisontreffer erhöhte erneut Robin Just auf 3:0 . Jakub Svoboda und Thomas Brandl hatten danach gute Chancen für den Ausbau der Führung, die Überlegenheit fing dann aber an zu bröckeln. Towerstars Trainer Tomek Valtonen nahm in der 33. Minute deswegen auch eine Auszeit. „Ich wollte die Jungs etwas wachrütteln, da die Balance zwischen Abwehr und Angriff nicht mehr so effektiv funktioniert hat“, betonte der Coach. Es dauerte rund drei Minuten, da erhöhte Tero Koskiranta auf 4:0 und die Vorscheidung war gefallen. 17 Sekunden vor der zweiten Pause zog der finnische Stürmer entschlossen an den kurzen Pfosten und überraschte Stefan Vajs.

Im Schlussabschnitt brannte dann nichts mehr an. Kaufbeuren drängte zwar auf einen frühen Anschlusstreffer, doch an Olafr Schmidt gab es an diesem Abend kein Vorbei. In der Schlussphase agierten die Oberschwaben wieder offensiver und waren dem 5:0 ganz nahe. Das wollte zwar nicht mehr fallen, der Eishockeyabend war aber auch so voll und ganz gelungen. „Danke für die tolle Stimmung“, sagte Tomek Valtonen treffend zu Beginn der Pressekonferenz.

Tore: 1:0 10:51 Koskiranta (Zucker, Just ) 2:0 28:09 Just (Koskiranta, Zucker, 5:4) 3:0 29:43 Just (Zucker, Pokornyn 5:4) ) 4:0 39:47 Koskiranta (Brandl, Kolb). Strafzeiten: Ravensburg 8, Kaufbeuren 8 plus 5 plus Spieldauer Pfaffengut. Zuschauer: 3126.

Fotostrecke zum Spiel

Ravensburg Towerstars - ESV Kaufbeuren
Ravensburg Towerstars - ESV Kaufbeuren. Calvin Pokorny Ravensburg Towerstars vor dem Tor von Stefan Vajs ESV Kaufbeuren © by K-Media-Sports / Sporfoto-Sale 2019
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