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Endspurt in Pegnitz nicht mit Punkten belohnt Endspurt in Pegnitz nicht mit Punkten belohnt
Moosburg. (PM EVM) Nach den jüngsten Klatschen und neuesten personellen Ausfällen musste man das Schlimmste befürchten. Aber: Der EVM zog sich bei seinem Sonntags-Gastspiel... Endspurt in Pegnitz nicht mit Punkten belohnt

Moosburg. (PM EVM) Nach den jüngsten Klatschen und neuesten personellen Ausfällen musste man das Schlimmste befürchten. Aber: Der EVM zog sich bei seinem Sonntags-Gastspiel in Pegnitz achtbar aus der Affäre und hätte in den Schlussminuten gegen den Bayernligisten fast noch gepunktet. Letztendlich fuhren die Hausherren einen verdienten 6:4 (1:0, 4:1, 1:3)-Erfolg ein.

Mit Markus Gröger, Tobias Gilg, Kevin Steiger und Stefan Groß haben sich nach dem Ulm-Heimspiel vier weitere Leistungsträger verletzt bzw. erkrankt abgemeldet. „Deshalb war ich mit dem Auftritt meiner Rumpftruppe eigentlich ganz zufrieden“, sagte Moosburgs Coach Bernie Englbrecht bei der Pressekonferenz. Die 13 grün-gelben Feldspieler hatten einen guten Start erwischt: Hinten standen sie sicher und griffen nach den Puckverlusten der IceDogs immer wieder überfallartig das Pegnitzer Gehäuse an. Alleine Nolan Regan hatte zweimal den Führungstreffer auf dem Schläger. Von den Hausherren war nicht allzu viel zu sehen – bis in der zehnten Minute trotzdem die Scheibe im EVM-Tor lag.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste gewillt, das Chancenplus endlich auch auf der Anzeigetafel sichtbar zu machen – aber das ging daneben: Pegnitz überrumpelte die Dreirosenstädter per Doppelschlag (21./22.). Jetzt dominierte der EVP, verschärfte das Tempo. Moosburg stand unter Druck und musste einen weiteren Doppelschlag (29./31.) hinnehmen. Die nächste Klatsche bahnte sich an. Doch Daniel Möhle sendete mit dem 1:5 (40.) ein kleines Lebenszeichen.

Auf dem bauten die Englbrecht-Schützlinge in den letzten 20 Minuten auf. Trotz des frühen sechsten Treffers der Pegnitzer kam Moosburg nun wieder besser ins Spiel und wollte mindestens noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Dass daraus fast noch Zählbares geworden wäre, hatten die Gäste den in der Schlussphase zunehmenden Undiszipliniertheiten der Hausherren zu verdanken, die die Unparteiischen vielleicht etwas zu genau ahndeten. Sechs Zwei-Minuten- und eine Spieldauer-Disziplinarstrafe kassierten die „Eishunde“ ab der 50. Minute. Die 5:3-Gelegenheiten nahmen Basti Krämmer mit zwei Distanzschüssen (53./54.) und der zuvor glücklose Nolan Regan (54.) gerne an. Nach dem 4:6 war die Aufholjagd allerdings beendet.

Immerhin: Vier Tore in einem Spiel sind den Moosburgern in der gesamten Verzahnungsrunde noch nicht geglückt. Vielleicht ist die Ladehemmung damit endgültig beendet.

Tore: 1:0 (9:30) Wolsch (Mlynek, Navarra), 2:0 (20:30) Mlynek (Kuhn, Navarra), 3:0 (21:51) Kercs (Schwarz), 4:0 (28:14) Mlynek (Navarra), 5:0 (30:30) Kercs, 5:1 (39:35) Möhle (Regan, Klinecky), 6:1 (40:25) Kercs (Mlynek, Navarra), 6:2 (52:17) Krämmer (Möhle, Maier), 6:3 (53:03) Regan (Maier), 6:4 (53:23) Krämmer (Klinecky, Möhle). Strafminuten: Pegnitz 18 plus 10 plus Spieldauer Seidinger, EVM 0. Zuschauer: 175.
Aufstellung: Schwarz, Probst; Ujcik, Krämmer, Maier, Rotzinger, Eigner; Stuckenberger, Retzer, Seidlmayer, Regan, Klinecky, Asen, Killermann, Möhle.

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