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Bad Aibling/Buchloe (chs) Einen zu keiner Zeit gefährdeten und auch in dieser Höhe verdienten 7:1 (3:0, 3:0, 1:1) Auswärtssieg fuhren die Buchloer Piraten am... ESV Buchloe: Souveräner Auswärtssieg sichert das Playoff-Heimrecht

Bad Aibling/Buchloe (chs) Einen zu keiner Zeit gefährdeten und auch in dieser Höhe verdienten 7:1 (3:0, 3:0, 1:1) Auswärtssieg fuhren die Buchloer Piraten am vorletzten Spieltag der Aufstiegsrunde in Bad Aibling ein.

Gegen das Schlusslicht hatten die Gennachstädter keinerlei Probleme und Mühe, auch weil bei den Gastgebern die Luft schon vorzeitig raus zu sein schien. Die konzentriert zu Werke gehenden Buchloer dagegen durften sich über den zehnten Sieg in der Aufstiegsrunde freuen, der gleichzeitig auch schon das sichere Heimrecht in den Playoff-Spielen bedeutet. Denn durch die Ergebnisse der Konkurrenz können die Buchloer am kommenden Wochenende maximal noch auf Rang zwei abrutschen und dürfen in der „Best of Three“ Serie ab 6. März somit zunächst vor heimischer Kulisse um den Aufstieg spielen.

Ganz so leicht wie am Sonntagabend in Bad Aibling wird es dort aber mit Sicherheit nicht werden. Denn gegen die Aibdogs waren die Pirates über 60 Minuten die klar bessere und spielbestimmende Mannschaft, was sich schon im Auftaktdrittel schnell auf der Anzeigentafel wiederspiegelte. Gerade einmal 45 Sekunden waren absolviert, als Robert Wittmann nach gutem Pass von Alexander Krafczyk den Puck nur noch ins offene Tor zum 1:0 einschieben musste. Auch nach der frühen Führung blieben die Freibeuter an Drücker, wenngleich die Aiblinger auch zweimal gefährlich vor Schlussmann Alexander Reichelmeir auftauchten. Doch den nächsten Treffer erzielten erneut die Buchloer: Michal Petrak zog über die rechte Seite zum Tor und setzte den Puck sehenswert mit der Rückhand unter die Latte (6.). Und kurz vor Drittelende legte Alexander Krafczyk im ersten Powerplay noch das 3:0 nach, als er in bekannter Manier eine Direktabnahme in die Maschen setze (19.).

Nach dem abgeklärten Auftaktdrittel wurde die Dominanz der ESV im Mitteldrittel sogar noch größer. Selbst bei Fünf gegen Fünf schnürten die Piraten die Gastgeber in deren Zone stellenweise ein, doch es sollte bis zur 29. Minute dauern, ehe der nächste Treffer fiel. Nachdem die Buchloer in einer sehr fairen Partie zum zweiten Mal mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren durften, markierte Lucas Ruf mit einem platzierten Schuss das 4:0, womit man an diesem Abend eine 100 prozentige Powerplayquote erreichte. Die Gegenwehr des Tabellenschlusslichts schien nun immer mehr zu schwinden, obwohl Torwart Reichelmeir nochmals bei einem der ganz wenigen Entlastungsangriffe wachsam zur Stelle war. Sein Gegenüber Kai Klimesch, der trotz des deutlichen Resultats noch der beste Aibdog an diesem Abend war, musste nach 37 Minuten erneut hinter sich greifen. Maximilian Schorer war im Slot von Marc Barchmann von hinter dem Tor optimal bedient worden und hatte freistehend keine Probleme auf 5:0 zu erhöhen. Und noch vor dem letzten Seitenwechsel gelang der sechste Torerfolg, als Marco Göttle bei Spielzeit 39:59 im Nachsetzen den 6:0 Pausenstand nach 40 Minuten besorgte.

Im Schlussabschnitt verflachte das Spiel dann ein klein wenig, wobei die Buchloer weiter nicht voll ans Limit gehen mussten um die Partie unter Kontrolle zu behalten. In Unterzahl kassierte man dann aber den einzigen Gegentreffer des Abends. Tobias Flach war für den Ehrentreffer des EHC verantwortlich (46.) und vermieste Alexander Reichelmeir so den Shutout. Es sollte aber der einzige Makel bleiben, denn nur knappe eineinhalb Minuten später traf Michal Petrak noch zum 7:1, was auch gleichzeitig der Endstand in einem sehr einseitigen Duell bedeutete.

Am kommenden Wochenende wartet nun zum Abschluss am Sonntag ab 18 Uhr noch das letzte Aufstiegsrundenspiel zu Hause gegen Dingolfing die Piraten. Ein Punkt würde dort bereits genügen, um die Runde als Tabellenerster zu beenden. Dann würde man in den entscheidenden Playoffs auf den Gruppenvierten treffen.

Redaktion

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