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Bayreuth. (PM Tigers) Diese Partie der beiden fränkischen Puckjäger-Aushängeschilder begann gleich flott und die unterklassigen Oberfranken zeigten wenig Respekt. Nürnberg – ohne 9 Stammspieler... Fränkisches Eishockeyfest im Tigerkäfig

Brett Jaeger im Tor der Bayreuth Tigers – © Karo Vögel Tigers Media/PR

Bayreuth. (PM Tigers) Diese Partie der beiden fränkischen Puckjäger-Aushängeschilder begann gleich flott und die unterklassigen Oberfranken zeigten wenig Respekt.

Nürnberg – ohne 9 Stammspieler – hatte zwar durchgehend etwas mehr Spielanteile, aber die Gastgeber versteckten sich nicht und hatten auch einige eigene Torchancen. Bis zur 18. Minuten behielten aber jeweils die Abwehrreihen und die guten Goalies Jaeger und Treutle die Oberhand. Da nutzten die Noriscracks dann eine angezeigte Strafe gegen Bayreuth, um mit dem sechsten Feldspieler Eder die kurze Unordnung zur Führung. Gegen dessen platzierten Abschluss aus bester Schussposition und auch noch relativ frei hatte Jaeger keine Chance.

Im zweiten Abschnitt blieben die Spielanteile weiter ähnlich verteilt, wenn auch Nürnberg sichtbar versuchte, die Zügel etwas anzuziehen. Die Wagnerstädter hielten aber auch ohne drei – Heider, Busch, Kolb – weiter gut dagegen und hätten in Minute 22 durch den völlig freistehenden Järveläinen fast den Ausgleich geschafft. Sein Schuss war nur etwas zu hoch angesetzt. Als Acton nach 28 Minuten nur die Latte traf hätten die Gäste beinahe erhöht, doch im Gegenzug fiel dann doch das 1-1. Eine scharfe Hereingabe von Gron fälschte Goalie Treutle unglücklich selbst ins Tor ab. Eventuell hatte auch Rajala noch minimalen Scheibenkontakt. Davon noch etwas mehr angestachelt erhöhte Nürnberg die Schlagzahl noch etwas weiter und der neben Brown auffälligste Icetiger Eder schloss einen feinen Konter mit seinem Treffer zum 1-2 wieder sauber ab.

In den letzten 20 Minuten drückten das DEL-Team die Einheimischen dann zeitweise noch etwas mehr in die eigene Zone. Lohn dafür waren zwei Treffer von Daniel Fischbuch, wo er beide Male platziert geschossen dem sehr guten Jaeger keine Abwehrchance ließ. Die klasse Moral der Gelb-Schwarzen brachte sie aber dann nochmal zurück und mit einem guten Schuss von Davidek war nach Sicht der Videobilder für die Schiedsrichter dann doch nicht ganz hinter der Linie. Besser lief dann eine feine Passstafette über Zimmermann und Kunz zu Lillich, cool blieb und sein Break verwandelte. Noch mehr jubelte der Tigerkäfig, als Kolozvary bei 6 gegen 4 zum 3-4 traf, nachdem kurz vorher Treutle mit einer Prachtparade schon gerade noch retten konnte. Auch das 3-4 wurde noch überprüft, diesmal aber zu Gunsten der Oberfranken, die mit einer starken Gesamtleistung Lust auf mehr für den kommenden Punktspielstart machten.

Die Fans der Gastgeber waren mit dieser Vorstellung jedenfalls absolut zufrieden und feierten ihr Team.

Das nächste Heimspiel der Tigers findet am nächsten Freitag 13.09. um 20 Uhr statt. Gegner sind dann die Löwen aus Bad Tölz.

Bayreuth Tigers – Nürnberg Ice Tigers 3:4 (0-1;1-1;2-2)
Zuschauer: 2 077 Strafen: BT: 8 Min N: 14 Min Powerplays: BT: 1/7 N: 0/4 Bayreuth: Jaeger, Herden – Martens, Veisert, Schmidt (2), Mannes, Karlsson (2), Nijenhuis (2) – Rajala, Davidek, Kolozvary, Järveläinen, Bartosch, Richter, Lillich, Kronawitter, Zimmermann, Gron Kunz

Nürnberg: Treutle, Langmann – Festerling, Wirth (2), Schulze, Mebus (2), Summers, Bender – Buck, Brown (2), Schwartz, Reimer, Acton, Lell, Eder, Bassen (2), Fischbuch, Alanov +2
Tore: 0:1 (18) 6-5 Eder (Schulze, Reimer); 1:1 (28) Gron (Järveläinen, Rajala) 1:2 (32) Eder (Wirth, Alanov), 1:3 (43) Fischbuch (brown, Buck); 1:4 (48) Fischbuch (Alanov, Eder); 2:4 (57) Lillich (Kunz, Zimmermann; 3:4 (60) 6-4 Kolozvary

Redaktion

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