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Duisburg. (MR) Gegen Tabellenführer Trappers? Oder Verfolger Herner EV? Mitnichten! Duisburg verliert das 6-Punkte-Spiel gegen die Tabellennachbarn Saale Bulls Halle. Und dieser sang- und... Füchse Duisburg verlieren 1:6
Halles Nicholas Miglio mit Hattrick in Duisburg - © by Eh.-Mag. (DR)

Halles Nicholas Miglio mit Hattrick in Duisburg – © by Eh.-Mag. (DR)

Duisburg. (MR) Gegen Tabellenführer Trappers? Oder Verfolger Herner EV? Mitnichten! Duisburg verliert das 6-Punkte-Spiel gegen die Tabellennachbarn Saale Bulls Halle. Und dieser sang- und klanglose Untergang fühlt sich tatsächlich wie ein Punktverlust an.

Es ging schon früh, also im ersten Wechsel in die falsche Richtung: Schmiddi fälschte eine Hereingabe aus spitzem Winkel ins eigene Tor ab. Während die Hausherren sich mühten, überhaupt ins Angriffsdrittel zu kommen, konnten die Salle Bulls sogar leichtfertig mit ihren Chancen umgehen wie Francis, der in der 4. Spielminute frei vor dem Tor stand, aber sichtlich Ladehemmung hatte. Bei Strafen auf beiden Seiten hämmerte dann Miglio humorlos die Scheibe in die Maschen und erhöhte für Halle (9.). Nach zwei weiteren Kastastrophenpässen seitens der Füchse nahm das Trainergespann die Auszeit. Allein es brachte nichts. In Überzahl konnten vor allem die Verteidiger zwar Schüsse abgeben, doch eine Befreiung schickte Miglio in die andere Richtung. Dieser gewann das Laufduell und erhöhte auf 0:3 (16.). Die ersten „Aufhör`n“-Rufe wurden laut, und nach einem Metalltreffer durch Halles Suchomer wurden die Füchse von Pfiffen begleitet in die Pause entlassen.

Verbesserte Füchse – trotzdem chancenlos

Zwar zeigten sich die Gastgeber im zweiten Durchgang verbessert, konnten jetzt die Scheibe besser behaupten und auch das eine oder andere Mal die Aufstellung im Angriff finden, ein Treffer sollte ihnen aber nach wie vor versagt bleiben. Besonders die beiden Kontingentspieler, Abercrombie und Gibbons, schienen heute wenig motoviert und lustlos. Nach dem vierten Gegentreffer (erneut Miglio, 29.) forderten die Fans „nur noch 6“, und als die Bulls gar das 5. Tor erzielt hatten – erneut nach einem kuriosen Querpass in die falsche Kelle, wurden von Fanseite (es waren nur 654 Zuschauer in der jomizu Arena) auch die Schuldigen am Dilemma benannt: „ Die ham‘ ’nen Trainer und wir nicht!“… Das Pfeifkonzert zur Pause hatte noch um einige Dezibel zugenommen. Mehrere eigene Strafen halfen den Füchsen auch nicht wirklich, und bei zwei Mann weniger auf dem Eis klingelte es erneut hinter Wendler im Duisburger Kasten (Francis, 54.). Die Statistik hatte im Schlussabschnitt 17:9 Torschüsse für die Hausherren gezählt, doch ein Erfolgserlebnis ließ bis in die Schlussphase auf sich warten. Krämer konnte in Überzahl in der 59. Spielminute den Ehrentreffer für den Fuchs erzielen. Am Ende stand ein blamables 1:6 auf der Tafel, und damit haben die Saale Bulls den Abstand zu ihrem Verfolger Duisburg und den achten Platz auf 6 Punkte erhöht bei noch drei ausstehenden Spieltagen.

Michaela-Ross

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