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Duisburg. (MR) Für den EV Duisburg war es das Do-or-Die-Spiel, doch sie bezwangen zuhause die Icefighters Leipzig mit 5:1 und meldeten sich somit zurück... Füchse erkämpfen sich Spiel 3 im Kohlrabizirkus
Torjubel bei den Füchsen Duisburg - © by EH-Mag. (DR)

Torjubel bei den Füchsen Duisburg – © by EH-Mag. (DR)



Duisburg. (MR) Für den EV Duisburg war es das Do-or-Die-Spiel, doch sie bezwangen zuhause die Icefighters Leipzig mit 5:1 und meldeten sich somit zurück im Playoff-Kampf.

Nach dem 2:1 Sieg der Icefighters im Kohlrabizirkus hatten sie heute zur Fuchsjagd geblasen, und einer Jagd glich das Spiel im Startabschnitt, von Eishockey hatte Leipzigs Übungsleiter Sven Gerike im Startabschnitt wenig gesehen. Die Füchse, die nur 15 Feldspieler aufbieten konnten, zeigten engagiertes und zielgerichtetes Hockey und konnten im Startabschnitt zwei Tore vorlegen. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis legten sie gar den dritten Treffer noch im Startabschnitt nach. Die Gäste stellten in der ersten Pause den Jagdmodus ab und gingen auf Spielbetrieb, hatten nach dem Seitenwechsel ihrerseits mehr Spielanteile. Bei angezeigter Strafe kamen dann auch sie zu ihrem Treffer (Seifert). Bei den Füchsen lief grad – wieder einmal – nicht so viel zusammen, doch die Sachsen konnten ihre Chancen nicht verwerten.


Fuchs doch nicht tot

Knapp 1200 Zuschauer sahen im dritten Abschnitt ein weiterhin intensiv geführtes Spiel mit Strafzeiten auf beiden Seiten. Leon Judt auf Duisburger Seite durfte heute endlich mal das ganze Spiel durchspielen und hatte durchaus die eine oder andere gute Szene („man muss die Jungs nur spielen lassen“ sagte schon mehrfach der Ex-U20 Bundestrainer Christian Künast). Den vierten Treffer aber erzielte Steven Deeg. Guten Kampfgeist der anderen Sorte zeigte Judt wenig später im Fight gegen Leipzigs Alexander Seifert, den die heimischen Fans eh schon als Hassfigur ausgemacht hatten. Dass es hier und heute kein Freundschaftsspiel ist, hatten vorher schon die gegnerischen Brüder Jan und Stephan Tramm ausgefochten. Eishockey ging aber auch noch. Leipzig zog früh den Goalie, war doch ein 4:1 aufzuholen, was man bei Strafe Duisburg und ohne Goalie in sechs Minuten durchaus starten konnte. Es wurde aber nichts draus, zunächst traf Artur Tegkaev aus der Neutralen in den verwaisten Kasten, allerdings ohne Anerkennung, weil der Kollege noch im Abseits gestanden hatte. Wenig später aber fand der Schuss vom tamponierten und bisher heute glücklosen Sam Verelst den Weg in die Maschen zum Endstand von 5:1. Ein weiteres Scharmützel kam noch auf den Bogen sowie nach dem Schlusspfiff eine Matchstrafe gegen Seifert (“Interaktion mit Zuschauer(n)”).

Großer Jubel bei den Füchsen, haben sie doch die drohende Sommerpause nochmals abgewendet – nach dem Spiel fiel in Duisburg Schneeregen, wäre also allein meteorologisch noch zu früh. Oder wie Otto Waalkes einmal sagte „Fuchs doch nicht tot“.

Michaela-Ross

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