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Memmingen. (PM Indians) Der ECDC Memmingen hat den ersten Heimsieg der Saison eingefahren. Gegen die Selber Wölfe holten sich die Indianer einen verdienten 5:4-Erfolg... Fulminanter Schlussabschnitt: Indians besiegen Selb

© Alwin Zwibel

Memmingen. (PM Indians) Der ECDC Memmingen hat den ersten Heimsieg der Saison eingefahren. Gegen die Selber Wölfe holten sich die Indianer einen verdienten 5:4-Erfolg vor heimischer Kulisse. Bitter für die Indians war aber die Verletzung des nächsten Leistungsträgers, Kontingentspieler Kharboutli fällt mehrere Monate aus.

Einen munteren Beginn bekamen die rund 1150 Zuschauer am Memminger Hühnerberg zu sehen. Die Indians spielten munter los, kassierten aber bereits in der zweiten Minute das erste Gegentor. Chancen im Minutentakt folgten, die Rot-Weißen bekamen den Puck nicht an Gäste-Torhüter Deske vorbei. Erst kurz vor der Pause lohnten sich die Mühen der Indianer, Fabian Voit war im Powerplay erfolgreich.

Im zweiten Drittel dann erneut der frühe Schock für die Indians. Nur 40 Sekunden benötigten die Gäste dieses Mal, um zur erneuten Führung zu treffen. Die Hausherren investierten wieder unheimlich viel, um sich gefährliche Chancen zu kreieren, schafften mit viel Mühe aber das 2:2 erneut durch Fabian Voit, der den Traumpass von Brad Snetsinger verwerten konnte. Doch leider aus Memminger Sicht schlugen die Wölfe in der 39. Minute noch einmal zurück, Charley Graaskamp brachte sein Team zum dritten mal in Front.

Die Indians, die nun auch auf den verletzten Kharboutli verzichten mussten, kamen aus der Kabine wie die Feuerwehr. Nur 13 Sekunden, dann zappelte der Puck im Selber Gehäuse. Milan Pfalzer erzielte den Ausgleich und startete eine wahre Schlussoffensive. Die Indians ließen den Gästen nun keine Zeit zum Erholen, Angriff um Angriff wurde auf das Tor von Niklas Deske gefahren. In der 45. Minute krönte Brad Snetsinger sein starkes Spiel (4 Punkte) mit der 4:3 Führung, ehe die Rot-Weißen sogar noch nachlegten. Niklas Länger besorgte per Schlagschuss das 5:3, welches letztendlich zum Sieg reichen sollte, auch wenn die Franken fünf Minuten vor Schluss noch einmal verkürzten. Doch die Indians ließen nichts mehr anbrennen und sicherten sich den ersten Heimsieg der Saison, welcher sie auf Rang 4 der Tabelle führt.

Am Freitag kommt mit dem Höchstadter EC der nächste fränkische Vertreter an den Hühnerberg. Gegen das Schlusslicht der Oberliga-Süd sollen drei Punkte her, um den starken Tabellenplatz zu sichern. Tickets sind bereits verfügbar.

Kharboutli fällt mehrere Monate aus
Wie die Indians am Montag-Mittag erfahren haben, wird Angreifer Samir Kharboutli mit einer schweren Verletzung mehrere Monate ausfallen. Der 20 Jahre alte Tscheche absolviert bei den Memmingern seine erste Senioren-Saison und war bislang eine der größten Entdeckungen der Spielzeit. Kharboutli kam in 7 Partien auf 11 Punkte (4 Tore, 7 Assists). Ob die Kontingentstelle des ECDC anderweitig besetzt wird, werden die Verantwortlichen in aller Ruhe entscheiden. Maßgeblich dafür ist der jeweilige Heilungsverlauf der anderen verletzten Akteure im Kader.

ECDC Memmingen – Selber Wölfe 5:4 (1:1/1:2/3:1)
Tore: 0:1 (2.) Graaskamp (Gelke, Kabitzky), 1:1 (20.) Voit (Snetsinger, Pfalzer, 5-4), 1:2 (21.) Kabitzky (Gelke, Müller), 2:2 (33.) Voit (Snetsinger, Pfalzer), 2:3 (33.) Graaskamp (Kabitzky, Gelke), 3:3 (41.) Pfalzer (Snetsinger, Voit), 4:3 (45.) Snetsinger (Länger, Pfalzer), 5:3 (52.) Länger (Voit, Meier), 5:4 (56.) Schmidt (McDonald, Nijenhuis).
Strafminuten: Memmingen 2 – Selb 6
Zuschauer: 1139
ECDC Memmingen: Vollmer (Henne) – Meier, Länger; Neal, Welz; Keil, Schaffrath; Pfalzer, Voit, Snetsinger; Beck, Kharboutli, Miller; Miettinen, Schmid, Straub; Bullnheimer, Abstreiter, Böhm;

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