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Gerüchte um Auf- und Abstieg: Ist der nächste Versuch schon wieder gescheitert? Gerüchte um Auf- und Abstieg: Ist der nächste Versuch schon wieder gescheitert?
Neuss. (EM) Nein, offiziell ist noch nichts verkündet worden. Glaubt man aber einem Bericht von Echo24, dann ist auch der jüngste Versuch zwischen DEL... Gerüchte um Auf- und Abstieg: Ist der nächste Versuch schon wieder gescheitert?

Neuss. (EM) Nein, offiziell ist noch nichts verkündet worden. Glaubt man aber einem Bericht von Echo24, dann ist auch der jüngste Versuch zwischen DEL und DEL2 eine Verzahnung herzustellen schon wieder gescheitert.

Bietigheim, Dresden, Frankfurt, Kassel, Riessersee und Heilbronn hatten im März fristgerecht ihre Unterlagen eingereicht. Dies war entsprechend der Vereinbarung der beiden deutschen Profiligen eine Voraussetzung, damit es nach der Saison 2019/20 wieder zu einem sportlichen Auf- bzw. Abstieg zwischen DEL und DEL2 kommen kann.

Für die DEL2 war es nach dem Verlust von Bremerhaven (DEL Nachrücker für Hamburg) und Rosenheim (sportlich in die Oberliga abgestiegen) keine leichte Aufgabe sechs potenzielle Kandidaten aufzustellen, die auch die Bürgschaft von 800.000 Euro hinterlegen konnten.

September 2015: Die Tinte ist trocken: Gernot Tripcke, re. und Rene Rudorisch, links – © by Eh.-Mag. TV

Zwei vorherige Versuche, die Verzahnung seit 2006 erstmals wiederherzustellen, waren nach teilweise langwierigen juristischen Auseinandersetzungen gescheitert. Gerüchten zufolge soll dieses Mal die Heilbronner Kolbenschmidt Arena nicht die erforderlichen 6000 Punkte erreicht haben, weil unter anderem die Sicht aus dem VIP Bereich auf die Eisfläche nicht uneingeschränkt möglich ist. An der seit fast 16 Jahren im Betrieb befindlichen Spielstätte gab es bei früheren Prüfungen bislang diesbezüglich keine Beanstandungen, wenngleich die Arena in Heilbronn auch nie unumstritten war. Die sichtbehindernden Pfeiler auf der Haupttribüne waren schon Anfang der 2000ér Jahre nicht mehr zeitgemäß. Im letzten Sommer gab es in der Käthchenstadt Gedankenspiele die Halle im Zuge der Campus-Erweiterung abzureißen und eine neue Spielstätte zu bauen.

Möglicherweise wird man am morgigen Montag zum Thema Ligenverzahnung auch ein offizielles Statement der Ligen erfahren. Es scheint, als sei eine neue Runde in der juristischen Auseinandersetzung eingeläutet. Nach den letzten beiden gescheiterten Versuchen mögen viele Fans nicht mehr an „Falschmeldungen“ in dieser seit Jahren heiß diskutierten Thematik glauben.

„Nach wie vor gilt, der deutsche Eishockeysport braucht eine Durchgängigkeit von ganz unten nach ganz oben. Der sportliche Gedanke verlangt, dass ein Club der Regionalliga durch sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg Deutscher Meister auch in unserer Sportart werden kann“, so DEL2-Geschäftsführer Rudorisch in seinem Saisonfazit am Freitag.

Fotos: Sichtbehinderungen in Heilbronn? – © Eh.-Mag. (MT) / September 2015: Die Tinte ist trocken unter dem hier symbolisch unterzeichneten Vertrag über Auf-und Abstieg zwischen DEL (Gernot Tripcke, rechts) und DEL2 (Rene Rudorisch, links) – © by Eishockey-Magazin TV

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