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Schwenningen. (EM/PM WildWings) Die Helios-Arena in Schwenningen wird in den kommenden Monaten ausgebaut. Unter anderem wird die Arena ab der kommenden Saison über zusätzlich... Helios-Arena wird ausgebaut! – Schwenningens OB Roth: „Eishockey ist in Schwenningen mehr als nur Sport“

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Schwenningen. (EM/PM WildWings) Die Helios-Arena in Schwenningen wird in den kommenden Monaten ausgebaut. Unter anderem wird die Arena ab der kommenden Saison über zusätzlich 980 Sitzplätze verfügen.

Oberbürgermeister Jürgen Roth, Architekt Uwe Schlenker, KEB Geschäftsführer Klaus Hässler, und Wild Wings Geschäftsführer Christoph Sandner äußerten sich zu den geplanten Umbaumaßnahmen wie folgt.

Christoph Sandner, Geschäftsführer der Wild Wings: „Wir freuen uns sehr darüber unseren Fans, Partnern und Sponsoren ab der kommenden Saison 2020/21 zusätzlich 980 Sitzplätze und einen neuen Hospitality Bereich mit 5 Logen sowie der Karl-Storz-Lounge für ca. 250 Personen bieten zu können. Diese Maßnahmen sind für die Helios Arena und vor allem für die Wild Wingsein ganz wichtiger Schritt in der weiteren Entwicklung und Standortsicherung des Eishockeys in Schwenningen. Der Umbau wird es den Wild Wingsermöglichen, sich zukünftig wirtschaftlich wesentlich besser aufzustellen und konkurrenzfähiger gegenüber anderen DEL Standorten zu sein. Neben dem verantwortlichen Architekturbüro Schlenker, möchten wir uns besonders bei der Stadt Villingen-Schwenningen, stellvertretend durch unseren Oberbürgermeister Jürgen Roth, Herrn Klaus Hässler von der KEB sowie der Karl Storz SE & Co. KG und der Familie Storz bedanken. Wir sind sehr stolz solch starke Partner und Unternehmen an unserer Seite zu haben, die ein so wichtiges und zukunftsorientiertes Projekt für den Eishockeystandort Schwenningen, nicht nur monetär, sondern auch mit sehr viel Herzblut unterstützen.“

Oberbürgermeister erachtet Umbaumaßnahmen als absolut wichtig und richtig an

Jürgen Roth, Oberbürgermeister der Stadt Villingen-Schwenningen: „Die Modernisierung der Helios-Arena stellt auch für die Stadt Villingen-Schwenningen ein zukunftsweisendes Projekt dar. Eishockey spielte und spielt seit jeher eine wichtige Rolle in der Stadtgeschichte. Um dieses Kapitel auch in Zukunft auf höchstem Niveau weiterschreiben zu können, sind die Umbaumaßnahmen absolut wichtig und richtig. Gerade auch im Hinblick auf die Durchführung externer Veranstaltungen sind die geplanten Veränderungen hilfreich in Sachen Markenbildung und Vermarktung unserer Stadt. Außerdem ist Eishockey in Villingen-Schwenningen mehr als nur Sport. Es ist auch von großer gesellschaftlicher Bedeutung und verbindet viele Menschen der ganzen Region auf eine ganz besondere Art und Weise. Auch in Bezug auf die Attraktivität als Standort für Unternehmen ist Spitzensport immer von großer Bedeutung. Die Modernisierung der Arena wird diesen Bedürfnissen vollends gerecht.“

Klaus Hässler, Geschäftsführer der Kunsteisbahn Viillingen-Schwenningen GmbH: „Als Geschäftsführer der Kunsteisbahn sehe ich die geplante Umbaumaßnahme grundsätzlich positiv. Bietet die Maßnahme nicht nur im Bereich Eishockey einen wesentlich besseren Komfort für die Fans, sondern auch darüber hinaus für weitere Veranstaltungen, ob Sport oder Kultur. Die Erweiterung der Sitzplatzkapazität bietet die Möglichkeit, dass gerade im kulturellen Bereich die eine oder andere Veranstaltung mehr an Land gezogen werden kann. Bisher war die große Stehplatzkapazität für manche Veranstalter ein K.O.-Kriterium, um eine Veranstaltung in der Arena durchzuführen. Langfristig sehe ich die Umbaumaßnahme für das Eishockey sehr positiv. Dies auch unter dem Aspekt, dass nach der Sanierung der Eishalle II nun auch durch den ganzjährigen Trainingsbetrieb vor Ort eine Leistungssteigerung erwartet werden darf. Dies nicht nur im Profi-sondern gerade auch im Amateurbereich, als Unterbau für die Profis. Das gesamte Team der Kunsteisbahn GmbH wird sich vollumfänglich in die Umbaumaßnahme einbringen, damit gewährleistet ist, pünktlich zum Saisonbeginn 2020/21 eine perfekte Spielstätte anzutreffen. Wir hoffen natürlich, dass sich die Fans ebenfalls positiv hinter die geplante Maßnahme stellen werden. Gemeinsam sollten alle, Wild Wings, Fans sowie wir als Betreiber der Kunsteisbahn GmbH versuchen, den Eishockey-Standort Villingen-Schwenningen langfristig positiv am Markt zu etablieren.“

Karl-Christian Storz: „Umbaumaßnahme ist für die Entwicklung der Region wichtig“

Karl-Christian Storz, CEO der Karl Storz SE & Co. KG: „Als langjähriger Partner und Sponsor der Schwenninger Wild Wings sehen wir in der Modernisierung des Stadions eine wichtige Entwicklung für die Region. Als regionaler Arbeitgeber möchten wir mit der Förderung der KARL STORZ Lounge unseren Beitrag leisten, um den Spitzensport in der Region zu fördern und gleichzeitig freuen wir uns, dass hiermit unsere Mitarbeiter und deren Familien, die in den verschiedenen angrenzenden Landkreisen zuhause sind, ein attraktives Freizeitangebot nutzen können.“

Uwe Schlenker, Architekt: „Nach dem Motto „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“, wie es ein Fan einmal beschrieben hat, sehe ich auch in meiner Funktion als Nachwuchsvorstand den Umbau als wichtiges Mittel, den Eishockeystandort Schwenningen für die Wild Wingsund damit unmittelbar auch für die Wild Wings Future langfristig zu sichern. Die neue Stehplatzkurve ist wesentlich näher an der Bande und läuft weiter nach oben, so dass sie sich nahezu übergangslos an den Oberranganschließt. Die Nähe bringt die Emotionen der Fans sicher noch direkter auf das Eis als bisher. Auch die Sitzplätze werden sehr nah am Eis sein, ähnlich wie z.B. in der Mercedes-Benz-Arena in Berlin, so dass der Zuschauer fast ein Teil des Spiel wird.Die Eispistewird um ca. 4 m schmaler werden, dies entspricht dem aktuellen NHL-Maß. Durch das kleinere Feld sind die Wege kürzer und der Raum wird verengt, dadurch treffen die Spieler schneller aufeinander, es kommt öfter zu Zweikämpfen und Aktionen müssen schneller durchgeführt werden. Das Spiel wird daher körperbetonter und schneller werden. Dieses Maß wird auch international bevorzugt und wurde auch schon bei der Sanierung der Bahn 2 umgesetzt. Aufgrund des vorhandenen Permafrosts (bis ca. 2,50 m Tiefe) unter der bestehenden Stehplatzgeraden, der durch die Verkleinerung der Piste langfristig tauen wird, muss eine Tiefergründung, mittels Bohrverpresspfählen, ausgeführt werden. Die Tribünen werden dann mit Zahnbalkenaufgebaut. Zur Optimierung interner Abläufe auf Ebene 2 wird außerdem der Aufzug aufgestockt. Dies ermöglicht auch einen barrierefreien Zugang für Rollstuhlfahrer in die neue VIP-Lounge und die Logen.

Redaktion

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