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Nürnberg (STM) Vor 3805 Zuschauern beschenkten die Thomas Sabo Ice Tigers ihren Jubilar. In seinem 900. DEL-Spiel konnte sich Patrick Reimer zwar nicht in... Ice Tigers bezwingen Krefeld – 900. DEL-Spiel für Patrick Reimer

Nürnbergs Maskottchen Pucki (links) und Sportdirektor André Dietzsch (rechts) ehrten 17-Patrick Reimer (mitte) für sein 900.DEL-Spiel.
Foto: ISPFD

Nürnberg (STM) Vor 3805 Zuschauern beschenkten die Thomas Sabo Ice Tigers ihren Jubilar. In seinem 900. DEL-Spiel konnte sich Patrick Reimer zwar nicht in die Torschützenliste eintragen, am Ende freute er sich aber auch über den verdienten 4-2 Heimsieg gegen die Krefeld Pinguine. Die Tore für die Ice Tigers erzielten Buck, Fischbuch, Schwartz und Bassen.

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Düsseldorf und München waren die Thomas Sabo Ice Tigers gefordert, gegen Krefeld mussten unbedingt drei Punkte verbucht werden, um nicht den Anschluss an die oberen Tabellenregionen zu verlieren. Nach sechsmonatiger Verletzungspause kehrte endlich Tom Gilbert zurück, dafür musste Brett Festerling heute passen. Zudem fehlten weiterhin Ramoser und Kislinger, so dass Kurt Kleinendorst weiter nicht vier komplette Reihen aufbieten konnte. Zur Unterstützung gab Markus Lillich aus Bayreuth sein DEL-Heimdebut für die Ice Tigers.

Ganz andere Sorgen haben zur Zeit die Krefeld Pinguine. Mikhail Ponomarev kommt aktuell seinen finanziellen Verpflichtungen in Krefeld nicht nach und sorgt somit für ein nicht unerhebliches Loch im Etat der Pinguine. Das spielende Personal lieferte davon unbeeindruckt ein sehr solides Auswärtsspiel in Nürnberg ab und machte den Ice Tigers das Leben sehr schwer.

Das Spiel nahm nur sehr langsam Fahrt auf, Torchancen blieben auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Daniel Fischbuch gab einen ersten Warnschuss ab (8.), ehe die Ice Tigers ausgerechnet in Unterzahl sehenswert in Führung gingen. Riefers verlor den Puck leichtfertig im Drittel der Ice Tigers, Brown und Buck spielten die Situation nahezu in Perfektion aus, am Ende war es Brandon Buck, der einen feinen Pass von Brown gekonnt zum 1-0 in die Maschen setzte (11.). Patrick Reimer hatte in Überzahl den zweiten Treffer auf dem Schläger, scheiterte aber in Pätzold (17.).

Kurz vor Drittelende gingen die Ice Tigers dann doch mit 2-0 in Führung. Rylan Schwartz nahm Pätzold gekonnt die Sicht, Daniel Fischbuch traf mit seinem Schuss genau unter die Latte (20.). Im Mitteldrittel kamen die Gäste mit Schwung aus der Kabine, endlich nahmen die Pinguine auch offensiv am Spiel teil. Folgerichtig gelang den Gästen auch der Anschlusstreffer. Torsten Ankert kam an der blauen Linie an den Puck und schoss einfach mal Richtung Treutle, Kevin Schulze fälschte den eher harmlosen Schuss unglücklich ins eigene Tor ab (23.).

In der Folgezeit verflachte das Niveau der Partie mit zunehmender Dauer, ehe die Ice Tigers exakt eine Sekunde vor Drittelende auf 3-1 erhöhen konnten. Nach einem schönen Spielzug über Reimer und Eder war es Rylan Schwartz, der mit seinem ersten Treffer für die Ice Tigers erfolgreich war (40.). Direkt nach Wiederbeginn hatte Austin Cangelosi die Chance auf den vierten Treffer, aber Pätzold entschärfte den Direktschuss (41.). Auf der Gegenseite traf Jeremy Welsh nur die Latte (46.).

Nürnbergs 17-Patrick Reimer und Krefelds 77-Garrett Noonan (re.).
Foto: ISPFD

Krefeld drängte auf den Anschlusstreffer, das Tor aber erzielten die Ice Tigers. Ein Pass von Gilbert fand genau den Schläger von Chad Bassen, der den Puck unhaltbar zum 4-1 abfälschte (50.).
Aber auch nach dem erneuten Rückschlag war die Moral der Pinguine intakt. Nach einem Fehler der Ice Tigers im Aufbau bediente Costello im richtigen Moment Vincent Saponari, der auf 4-2 verkürzte (52.). „Am Ende haben wir trotz der kurzen Bank einen guten Charakter gezeigt, wir haben nicht aufgegeben, aber Nürnberg war heute stärker“, so Brandon Reid.

Die Gäste hatten im Powerplay noch die Gelegenheit, wieder ins Spiel zu kommen, am Ende lief den Pinguinen aber die Zeit davon. „Wir hatten so viel Respekt vor dem Powerplay der Pinguine, hier kein Gegentor zu bekommen war der Schlüssel zu unserem Sieg“, so Kurt Kleinendorst. So blieb es beim 4-2 Heimsieg der Ice Tigers, die sich so über drei verdiente Punkte freuen konnten. „Wir hoffen, dass bald einige verletzte Spieler wieder zurückkommen, drei Niederlagen in Serie tun weh, aber wir müssen im nächsten Spiel wieder mit mehr Energie spielen“, so das Fazit von Reid.

Kurt Kleinendorst hingegen war sichtlich erleichtert und freute sich neben den drei Punkten besonders für seinen Kapitän. „Jeder wollte das Spiel heute für Patrick Reimer gewinnen an so einem besonderen Abend für ihn. Patrick ist so wichtig für uns und den Verein, umso glücklicher bin, dass wir ihm heute auch als Team eine Freude bereiten konnten. Auch die Rückkehr von Tom Gilbert ist sehr wichtig für uns, zudem haben Schwartz und Bassen ihre ersten Saisontreffer erzielen können“. Schon am Freitag können die Ice Tigers im Heimspiel gegen Iserlohn nachlegen.

Redaktion

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