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Nürnberg (STM) Perfektes Wochenende für die Thomas Sabo Ice Tigers. Nach dem Sieg am Freitag in Düsseldorf legten die Nürnberger im Heimspiel gegen die... Ice Tigers feiern zweiten Sieg an diesem Wochenende

William Acton (N) nach seinem Tor zur 2:0-Fuehrung
Foto: ISPFD

Nürnberg (STM) Perfektes Wochenende für die Thomas Sabo Ice Tigers. Nach dem Sieg am Freitag in Düsseldorf legten die Nürnberger im Heimspiel gegen die Kölner Haie nach. Beim überzeugenden 6-3 Heimsieg vor 5237 Zuschauern war das starke Powerplay mit drei Treffern der Schlüssel zum Erfolg. Die Tore für die Ice Tigers erzielten Skille, Alanov sowie Acton und Buck, die jeweils doppelt trafen.

Es war ein seltsames Gefühl für Kurt Kleinendorst und seine Ice Tigers, die in dieser Saison von Beginn an mit Verletzungen zu kämpfen hatten, dass er zum zweiten Mal in Folge einen komplett vollen Spielberichtsbogen und mit Rylan Schwartz sogar einen überzähligen Spieler hatte. Dank Jack Skille und Jim O`Brien hatten die Ice Tigers seit langem auch mal wieder neun Ausländer zu Verfügung. Schon am Freitag in Düsseldorf profitierten die Nürnberger von vier ausgeglichenen Sturmreihen und einem starken ersten Spiel von Jack Skille, dessen ersten beiden Schüsse direkt ins Schwarze trafen. Am Ende gewannen die Ice Tigers nach Penaltyschießen zwei wichtige Punkte im Kampf um Platz zehn.

Im Heimspiel gegen die Kölner Haie wollten die Ice Tigers dem nächsten Konkurrenten in der Tabelle drei wichtige Punkte abnehmen. Die Gäste aus der Domstadt erwischten den besseren Start, Jason Bast hatte die Führung für die Haie auf dem Schläger, scheiterte aber an Treutle (7.). Der Rest des ersten Drittels gehörte aber den Ice Tigers, die folgerichtig auch zweimal erfolgreich waren. Zunächst war es Brandon Buck, der den Abpraller nach einem Festerling-Schuss im Fallen über die Torlinie stocherte (14.), wenig später war es nach einer ähnlichen Situation Will Acton, der den Überblick behielt und zum 2-0 abstaubte (15.).

Im Mitteldrittel verloren die Ice Tigers dann den Zugriff auf das Spiel und immer stärker werdende Kölner Haie. Immer mehr verlagerte sich das Spiel ins Drittel der Nürnberger, die immer mehr Probleme hatten, den Puck aus der Zone zu bekommen. Mit einem platzierten Schuss aus dem Handgelenk war es Ex- Ice Tiger Jason Bast, der den Anschlusstreffer zum 2-1 erzielte (26.). Auch in der Folgezeit konnten sich die Nürnberger kaum dem Druck der Haie erwehren. Pascal Zerressen scheiterte noch am Pfosten (29.), ehe Jon Matsumoto in der gleichen Minute Jim O`Brien abschüttelte und zum bis dahin verdienten 2-2 erfolgreich war.

Als der dritte Treffer der Haie in der Luft lag, gelang es den Ice Tigers, wieder Ruhe und Ordnung in ihr Spiel zu bekommen. Daniel Fischbuch zog geschickt eine Strafzeit gegen Genoway und Jack Skille stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass er über einen ganz ausgezeichneten Schuss verfügt. Nahezu ansatzlos traf Skille vom Bullypunkt genau unter die Latte und brachte mit seinem dritten Treffer in zwei Spielen seine Farben mit 3-2 in Führung (38.). Kurz vor Drittelende hatte Will Acton die Möglichkeit auf 4-2 zu stellen, Gustaf Wesslau entschärfte den Schuss mit der Schlusssirene (40.).

Im Schlussdrittel nahm die Partie noch einmal richtig Fahrt auf. Zunächst waren es die Haie, die auf den Ausgleich drängten und den Ice Tigers das Leben, wie schon im zweiten Drittel, sehr schwer machten. Im Powerplay traf Colin Smith die Latte (47.), wenig später lief Lucas Dumont alleine auf Treutle zu, der blitzschnell mit der Fanghand reagierte (48.). Kurz darauf war auch Treutle machtlos, als Dominik Tiffels einen Nachschuss zum 3-3 im Tor der Ice Tigers unterbrachte (49.).

Wieder waren die Haie am Drücker, wieder gelang es den Ice Tigers zurückzuschlagen. In Unterzahl sah Bassen den davoneilenden Will Acton, der Wesslau zur erneuten Nürnberger Führung verlud (50.). Und es kam noch besser für die Ice Tigers. Ein hoher Stock von Bast bescherte den Nürnbergern vier Minuten Überzahl am Stück, die die Ice Tigers konsequent nutzten. Eugen Alanov fälschte einen Schlagschuss von Reimer zum 5-3 ab (54.), Brandon Buck traf nach einem Querpass von Brown genau ins Kreuzeck zum verdienten 6-3 Endstand (55.), auch wenn der Sieg gegen gute Kölner Haie am Ende etwas zu hoch ausfiel.

„Wir sind gut in die Partie gekommen, haben schnell und aggressiv gespielt, aber bei den beiden ersten Gegentreffern hatten wir einfach kein Scheibenglück. Wir sind dann immer wieder zurückgekommen, stehen aber am Ende wieder mit leeren Händen da. Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen, wir haben viel investiert und mit Leidenschaft gespielt. Wir müssen auf dieser Leistung aufbauen und endlich wieder anfangen Spiele zu gewinnen“, so das Fazit von Mike Stewart.

„Nicht nur der Sieg, sondern auch die Art und Weise, wie wir dieses Spiel gewonnen haben, war sehr wichtig für uns. Köln war stark, am Ende haben die Special Teams das Spiel für uns entschieden. Mit Jack Skille und auch Jim O`Brien haben wir wichtige Spieler in den Kader bekommen, die unsere Mannschaft besser machen. Gerade der Schuss von Skille ist herausragend“ so ein zufriedener Kurt Kleinendorst.

Redaktion

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