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Memmingen (mfr). Als Tabellen-Vierter gehen die Memminger Indians ins kommende Wochenende der Oberliga-Süd. Gegen den langjährigen Konkurrenten aus Höchstadt soll dieser Platz möglichst verteidigt... Indians empfangen das Schlusslicht: Freitag gegen Höchstadt

© Alwin Zwibel

Memmingen (mfr). Als Tabellen-Vierter gehen die Memminger Indians ins kommende Wochenende der Oberliga-Süd. Gegen den langjährigen Konkurrenten aus Höchstadt soll dieser Platz möglichst verteidigt werden, die Indians streben den nächsten Heimsieg an. Tickets für das Spiel um 20 Uhr sind bereits erhältlich.

Die „Alligators“ aus Höchstadt geben sich am Freitag die Ehre in der Maustadt. Zahlreiche Duelle in der Bayern- und Oberliga haben beide Teams in den vergangenen Jahren ausgefochten, zumindest in Memmingen hatten die Indians so gut wie immer das bessere Ende für sich. Das soll sich auch am Freitag nicht ändern, wenn die Franken am Hühnerberg gastieren.

Der HEC, den in dieser Saison der ehemaligen Sonthofen-Trainer Martin Sekera coacht, ist mittlerweile auf dem letzten Platz der Oberliga-Süd angekommen. Die „Alligators“ haben im Sommer einige Spieler ausgetauscht, bekannte Namen sind aber weiterhin im Kader der Panzerechsen zu finden. Die Defensive soll von Kapitän Martin Vojcak und Kontingentspieler Robin Maly zusammengehalten werden. Im Sturm bringen Vitalij Aab und der Tscheche Michal Petrak die nötige Erfahrung mit, um das Team anzuführen. Auch das ehemalige Lindauer Sturm-Duo Jiri Mikesz und Michal Mlynek steht für technisch starkes Eishockey, was sie in der laufenden Saison aber noch nicht ausreichend zeigen konnten. Besonders auf Mlynek werden die Augen der Memminger Fans gerichtet sein. Der 30-Jährige sollte vor der vergangenen Saison zum ECDC wechseln, er trat damals nach wenigen Tagen aber aus gesundheitlichen Gründen die Heimreise an und schloss sich später dem Bayernligisten Pegnitz an.

Für die Indians gibt es nur ein Ziel für das Heimspiel am Freitag: Drei Punkte sollen her. Mit einer tollen Leistung gegen Selb haben die Memminger beste Eigenwerbung betrieben, auch wenn sie den Sieg mit der schwerwiegenden Verletzung von Samir Kharboutli teuer bezahlen mussten. Während Lubor Pokovic das Training mittlerweile wieder komplett aufgenommen hat, wartet Marc Stotz noch auf eine endgültige Freigabe der medizinischen Abteilung. Sven Schirrmacher wird voraussichtlich weiter ausfallen, er sucht in dieser Woche erneut Rat bei einem Spezialisten, der die genaue Ausfalldauer bestätigen soll.

Tickets für das Spiel am Freitag sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Die Partie wird, wie gewohnt, auch auf Sprade.TV übertragen.


Erster Vergleich mit Füssen: Neues Derby für die Indians

Memmingen (mfr). Am Sonntagabend (18 Uhr) treten die Memminger Indians im Ostallgäu zum ersten Derby mit dem EV Füssen an. Der Aufsteiger, der gut in die Saison gestartet ist, erwartet ein volles Haus. Nur noch eine begrenzte Zahl an Tickets ist verfügbar.

Voller Euphorie ging der EV Füssen in die erste Oberliga-Spielzeit seit Jahren und die Begeisterung hält an. Mit einigen starken Ergebnissen machte der EVF von sich reden. So wurden u.a. die Selber Wölfe und Sonthofen geschlagen und auch gegen Rosenheim und Riessersee konnte ein Punkt eingefahren werden. Die Indians sollten also gewarnt sein, erwartet sie doch eine kampfstarke und sehr ausgeglichene Mannschaft am Füssener Kobelhang. Das Team des EVF setzt sich aus vielen jungen Akteuren und einigen Routiniers zusammen. Bekannte Namen sind u.a., neben dem verletzten Ex-Indianer Stefan Rott, der Kapitän Eric Nadeau, Lubos Velebny, Martin Guth und Dejan Vogl.

Die Indians sind, vor dem Wochenende, einen Punkt vor dem EVF in der Tabelle zu finden. Der starke vierte Rang war aber unter der Woche nicht Gesprächsthema Nummer 1 in der Maustadt. Die anhaltende Verletzungsmisere macht den Verantwortlichen zu schaffen. Nach Kontingentspieler Samir Kharboutli müssen die Indianer mit Sven Schirrmacher nun den nächsten langfristigen Ausfall verkraften. Der 28 Jahre alte Defensiv-Akteur muss sich mit einer Hüftverletzung gleich zweimal hintereinander einer Operation unterziehen. Neben Kapitän Huhn und Marc Stotz, die sicher noch nicht eingesetzt werden können, wird ein Einsatz für Lubor Pokovic auch zu früh kommen, so dass die Indians auf zahlreiche Schlüsselspieler verzichten müssen.

Tickets sind begrenzt – Vorverkauf empfohlen
Die Fans des ECDC halten trotzdem weiter treu zu ihrem Team. Mehrere hundert Anhänger werden sich am Sonntag auf die relativ kurze Reise begeben und ihr Team unterstützen. Da der EV Füssen das Spiel, wie die anderen Partien auch, in der kleineren verfügbaren Halle austrägt, sind die Tickets für das Derby begrenzt. Bei einem Fassungsvermögen von rund 1350 Plätzen wird es wohl nur noch wenige, oder gar keine Karten mehr an der Abendkasse geben. Die Indians empfehlen dringend, den Online-Vorverkauf zu nutzen. Vor dem Wochenende waren nur noch rund 300 Tickets erhältlich.

Redaktion

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