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Iserlohn. (MK) Die Iserlohn Roosters und ihre Anhänger müssen sich weiter in großer Geduld üben. Das Team von Jason O´Leary unterlag am Freitagabend den... Iserlohn Roosters beißen sich an Strahlmeier die Zähne aus

Wild Wings Keeper Dustin Strahlmeier – © Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (MK) Die Iserlohn Roosters und ihre Anhänger müssen sich weiter in großer Geduld üben. Das Team von Jason O´Leary unterlag am Freitagabend den Schwenninger Wild Wings am Ende auch verdient mit 1:4.

„Wir haben uns unsere Torchancen und das Powerplay nochmal angeschaut und es fehlt nicht viel“, hatte Roostertrainer Jason O’Leary noch am Donnerstag erklärt. Ähnlich war es auch zu Beginn des Spiels gegen die Schwarzwälder. Iserlohn begann druckvoll, aber vor dem Tor des bärenstarken Dustin Strahlmeier fehlte oftmals der letzte Killerinstinkt. Pech hatte Verteidiger Ryan O´Connor, dass sein „Strahl“ in der 17. Minute nur den Pfosten traf.

Es dauerte bis zur 29 Minute, ehe überhaupt mal das erste Tor im Spiel gelang. Fast schon bezeichnend war es wieder mit O´Connor ein Verteidiger, der mit einem Schlagschuss zum 1:0 traf. Bis dahin schienen die Roosters im Plan zu sein. Allerdings durfte die Führung nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Spiel schon ab der 15. Minute auf beiden Seiten an Qualität verloren hatte. Eine Bankstrafe nutzten die Wild Wings durch Blunden (32.) im Powerplay sehenswert herausgespielt zum 1:1 Ausgleich. Und nur 160 Sekunden später sorgte ein von Hadraschek abgefälschter Schuss für die erstmalige Führung der Gäste. Iserlohn danach sichtlich angeschlagen. Eine Strafe gegen Ex-Rooster Yeo blieb kurz vor der zweiten Pause ebenso ungenutzt.

Und auch im Schlussabschnitt versuchten die Roosters das Spiel wieder ehr an sich zu reißen. Sie kämpften beherzt gegen die drohende Niederlage, aber im Abschluss blieb man weiter glücklos, zudem Strahlmeier sehr souverän sein Tor sauber hielt. Das 1:3 durch Bourke nach exakt 52 Minuten war auch aus Sicht von Gästecoach Paul Thompson die Vorentscheidung im Spiel. Der Torschütze wurde bei seinem Vorstoß nicht konsequent genug von Rumble attackiert und der Torschuss prallte von Keeper Jenikes Stockhand in die Maschen. Unglücklich aus Sicht des Roostergoalies. Das Powerplaytor zum 1:4 durch Thuresson 27 Sekunden vor dem Ende war aus Schwenninger Sicht das Sahnehäubchen auf einen gelungenen Auswärtsauftritt. Der erste Dreier war für die Wild Wings perfekt, während die Roosters auf den ersten „echten“ Sieg noch warten müssen.

Roostertrainer Jason O’Leary erklärte nach dem Spiel sichtlich „angefressen“, dass sein Team nicht bereit genug war sich die Punkte zu verdienen.
Letztendlich führten zwei unnötige Strafen zu Gegentoren. In einigen Phasen des Spiels waren die Roosters etwas zu scheibenverliebt und ließen den direkten Zug zum Tor vermissen. Mit Dustin Strahlmeier stand ihnen ein starker Keeper im Weg, dem es allerdings bei vielen Chancen nicht sonderlich schwer gemacht wurde. Man wird sich am Seilersee weiter in Geduld üben müssen, denn das Team weist viel Potenzial auf und zeigte insgesamt in der Defensive wieder viele gute Szenen. Der Torabschluss und das Powerplay bleiben vorerst die „Großbaustelle“ für das Trainerteam. Die „Jungspunde“ Fleischer, Buschmann und Samanski bekamen wieder viel Eiszeit und Vertrauen. Insgesamt bleibt für das Trainerteam noch viel Arbeit, um aus den vielen erkennbaren Ansätzen ein durchschlagskräftiges Team zu formen.

Die nächste Gelegenheit es besser zu machen haben die Sauerländer am Sonntag beim Derby in Krefeld. Schwenningen empfängt daheim die Augsburger Panther.

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