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Iserlohn. (MK) Nach zwölf Tagen Länderspielpause nimmt die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ihren Spielbetrieb wieder auf. Für die Iserlohn Roosters geht es am Freitag... Iserlohn Roosters können gegen Ingolstadt auf fast vollen Kader und Neuzugang Möser bauen

Jubel bei Mike Hoeffel- © Sportfoto-Sale (J. Brüggemann)

Iserlohn. (MK) Nach zwölf Tagen Länderspielpause nimmt die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ihren Spielbetrieb wieder auf. Für die Iserlohn Roosters geht es am Freitag (19:30 Uhr) gegen den ERC Ingolstadt weiter.

Das Duell gegen die Audistädter ist bereits der zweite Vergleich auf eigenem Eis innerhalb von vier Wochen. Am 18. Oktober gewann der ERC Ingolstadt mit 0:3 am Seilersee. Nach dem Heimsieg gegen Nürnberg (4:1) im letzten Spiel vor dem „Break“ hofft Iserlohns Headcoach Jason O´Leary, dass sein Team die positiven Eindrücke über die Pause mitnehmen konnte und an die gute Leistung anknüpfen kann.

Insgesamt konnten Team und Staff sieben freie Tage genießen. Viele Spieler nutzten die Pause traditionell zu „Sightseeing-Touren“ und natürlich zur Regeneration. Jason O´Leary selbst nutzte das Break zu einem Besuch bei seinen Kindern und einem Kurztrip nach Berlin. Seit Montag sind fast alle Spieler wieder auf dem Eis. Dazu zählen auch die zuletzt verletzungsbedingt fehlenden Daine Todd und Daniel Weiß. Lediglich bei Jake Weidner wird es noch etwas dauern. „Er ist nicht weit weg“, so Trainer O´Leary. Mit etwas Glück kann aber auch er in einigen Tagen wieder ins Training einsteigen. Stürmer Tim Fleischer ist nach seinem Trip mit der U20-Nationalmannschaft in die Slowakei ebenfalls wieder gesund an den Seilersee zurückgekehrt. Er war am Montag ebenfalls wieder beim Training dabei, durfte aber den Dienstag als zusätzlich freien Tag nutzen. Torhüter Jonas Neffin (19), der bekanntlich mit einer Förderlizenz für den Süd-Oberligisten Weiden spielt, trainierte in dieser Woche ebenso in Iserlohn mit.

Ebenfalls ist auch Neuzugang Janik Möser (24), der bis zunächst Ende des Jahres von den Adlern Mannheim ausgeliehen ist, im Trainingsbetrieb der Roosters. Trainer Jason O´Leary ist vom Neuzugang angetan. „Er hat super trainiert, ist ein super Mensch und wird auch zum Einsatz kommen“, so der 41-jährige gebürtige Kanadier.
Janik Möser selbst erhofft sich in Iserlohn natürlich mehr Eiszeit als zuletzt in Mannheim. Im Videointerview (siehe Extrabericht) erläuterte er unter anderem, wie der Wechsel zustande kam und wie er seine Ziele bei den Roosters formuliert.

Viel mehr Personalfragen wollte der Headcoach aber „offiziell“ nicht beantworten, will er sich bekanntlich vor den Spielen nur ungern in die Karten schauen lassen. Aufgrund der aktuell hinzugewonnenen Tiefe im Kader wird es interessant sein zu beobachten, welche Reihenkombinationen das Trainerteam aufbieten wird und welchem Importspieler man noch eine Pause „gönnen“ wird. Zweifelsohne werden sich die Spieler bis zur nächsten Länderspielpause im Februar nicht über einen Mangel an Eiszeiten beklagen können. Bis zum 2. Februar sind insgesamt 27 weitere Spieltage angesetzt.

„Ingolstadt ist eine schnelle Mannschaft, die nur wenig Chancen braucht“, umschreibt Jason O´Leary den Gegner am Freitag. Im Hinspiel hatten die Schanzer Panther ihre Tore zu, aus ihrer Sicht, psychologisch günstigen Zeitpunkten erzielt.

Es kommt also einmal mehr auf die von Jason O´Leary so oft eingeforderte konstant gute Leistung über sechzig Minuten an, wenn die Roosters den erneuten Vergleich mit den Schanzern erfolgreich beenden wollen.

Am Samstag wird der Tross der Sauerländer in Richtung Berlin aufbrechen, wo am Sonntag (14:00 Uhr) das schwere Auswärtsspiel bei den Eisbären ansteht.


Covestro unterstützt die Young Roosters

Von links: Collin Danielsmeier, Claus Schlechter (Covestro) und Erik Buschmann – © Sportfoto-Sale (MK)

Am Rande des Pressegesprächs fand eine Übergabe von DEL-Sponsor Covestro an die Young Roosters statt. Covestro, vertreten durch Claus Schlechter (Leiter Covestro Science Lab), übergab stellvertretend an Collin Danielsmeier (Sportlicher Leiter der Young Roosters) und Roosters-Verteidiger Erik Buschmann drei Kunststoffplatten. Mit diesen sehr strapazierfähigen Kunststoffplatten können Nachwuchsspieler auch im Sommer ohne Eis Schussübungen perfekt durchführen.

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Sollte in der DEL eine weitere schrittweise Reduzierung der Kontingentstellen auf sechs Stellen bis zum Jahr 2026 umgesetzt werden?

Redaktion

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