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Iserlohn. (MK) Nach dem letzten Wochenende ohne Punktgewinn stehen für die Iserlohn Roosters am kommenden Wochenende zwei wirklich riesengroße Herausforderungen auf dem Spielplan. Am... Iserlohn Roosters: Viele personelle Fragezeichen vor den Herkulesaufgaben am Wochenende

Janik Moeser trifft am Sonntag auf seine ehemligen Mannheimer Teamkollegen – © Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (MK) Nach dem letzten Wochenende ohne Punktgewinn stehen für die Iserlohn Roosters am kommenden Wochenende zwei wirklich riesengroße Herausforderungen auf dem Spielplan. Am Freitag gastieren die Sauerländer am Straubinger Pulverturm und am Sonntag (18 Uhr) erwarten die Roosters den amtierenden deutschen meister Adler Mannheim am Seilersee.

Kontinuität in Straubing groß geschrieben / Möser trifft erstmals auf die Adler

Die Straubing Tigers gehören definitiv in dieser Spielzeit zu den bislang positivsten Überraschungen. Das Team von Headcoach Tom Pokel hat sich in der Tabelle mit aktuell 41 Punkten auf Rang zwei hinter Red Bull München (52 Punkte) und vor Sonntagsgegner Mannheim (32 Punkte) regelrecht einzementiert.

Kontinuität war im letzten Sommer bei der Kaderplanung in Straubing groß geschrieben. Mit nur vier Neuzugängen konnten die Tigers auf einen eingespielten Kader bauen. Das in sie gesetzte Vertrauen zahlen die Tigers aktuell mit guten Leistungen zurück. Verzichten müssen die Niederbayern auf Raubein Sena Acolatse, der nach einer völlig übertriebenen Boxeinlage auf den am Boden liegenden Krefelder Laurin Braun für lediglich zwei Spieler aus dem Verkehr gezogen wurde. (wir berichteten)

Alles andere als zufrieden ist man derzeit in Mannheim. Die Adler hinken ihrem großen Rivalen München deutlich hinterher. Die schmerzliche 5:7 Heimniederlage gegen die Roosters Ende Oktober war der Auftakt zu insgesamt fünf sieglosen Spielen (incl. CHL) in Serie. Am Sonntag feuerte das Team von Meistertrainer Pavel Groß mit 3:0 gegen Bremerhaven wieder einen DEL-Sieg. Und auch am gestrigen Dienstag trennte man sich auf eigenem Eis vom HK Mountfield “nur” 1:1 Unentschieden. Das Aus in der Chaampions League war damit besiegelt. Der Stachel der Niederlage gegen die Roosters sitzt in der Quadratenstadt noch immer recht tief. Mit einer gehörigen Wut im Bauch dürften die Kurpfälzer am Seilersee deshalb auflaufen. Janik Möser, der vor gut einer Woche per Leihgeschäft von Mannheim nach Iserlohn wechselte, wird erstmals auf seine ehemaligen Teamkollegen treffen.

Riesige Personalsorgen bei den Roosters

Zurück zu den Roosters: Iserlohns Trainer Jason O´Leary plagen momentan neben der Ergebniskrise vom letzten Wochenende auch große Personalsorgen. Hinter den zuletzt angeschlagenen Spielern Petan, Findlay, Friedrich, Clarke und Weidner steht ein großes Fragezeichen. Hinzu gesellt sich Kapitän Raymond. “Ich weiß, dass zwei Trainer, die Ausrüstung und die Teamleiter in Straubing sein werden“, nimmt es der 41- jährige Kanadier mit Humor. Dennoch versucht er sein Team akribisch auf alle personellen Eventualitäten einzustellen. Jeder Spieler soll wissen, auf welcher Position er welche Aufgabe zu übernehmen hat, wenn er einen Mitspieler ersetzen muss. In der bisherigen Trainingswoche hat man dazu einmal mehr Über- und Unterzahl trainiert. Jason O´Leary hofft, dass seine Spieler bei aller vorhandenen Selbstkritik ihr Selbstbewusstsein und eine gesunde Portion Gelassenheit nicht verlieren. Er selbst habe weiterhin Geduld, weiß er doch nur zu gut, dass zum Beispiel in gerade veränderten Powerplayformationen die Mechanismen noch nicht so greifen können, wie in einem eingespielten Team.

„Aggressiv, schnell, offensivstark und sehr konstant“, so bezeichnet Jason O´Leary die Straubing Tigers 2019 mit wenigen treffenden Schlagworten. Das Hinspiel dürfte seinen Schützlingen noch bestens in Erinnerung sein, hatten die Tigers doch mit 2:3 nach Penaltyschießen in Iserlohn gewonnen. Wie immer wollen die Roosters sich vor allem auf ihr eigenes, möglichst einfach gehaltenes, Spiel konzentrieren. Bereits am Donnerstagmittag wird der Iserlohner Tross in Richtung Straubing aufbrechen. Wer am Freitag um 19:30 Uhr beim ersten Bully letztendlich wirklich zur Verfügung steht, wird sich erst kurzfristig entscheiden.

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Sollte in der DEL eine weitere schrittweise Reduzierung der Kontingentstellen auf sechs Stellen bis zum Jahr 2026 umgesetzt werden?

Redaktion

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