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“Rückkehrer” Andreas Jenike und seine Roosters mit kampfstarkem Auftritt – Ice Tigers im Abschluss nicht zwingend genug Nürnberg. (MK) Die Statistik sprach vor dem... Iserlohner Minimalisten nehmen einen Punkt aus der Noris mit

“Rückkehrer” Andreas Jenike und seine Roosters mit kampfstarkem Auftritt – Ice Tigers im Abschluss nicht zwingend genug

Nürnbergs 17-Patrick Reimer (mitte) scheitert hier an Iserlohns 92-Andy Jenike (li.). – © ISPFD

Nürnberg. (MK) Die Statistik sprach vor dem Duell Ice Tigers gegen Roosters klar für die Nürnberger, die allein die letzten 15 Spiele alle gewinnen konnten. Heute allerdings taten sich die Ice Tigers gegen die Iserlohner Minimalisten schwer. Durch zwei Tore von Daniel Fischbuch gewannen die Franken mit 2:1 nach Verlängerung.

Das Spiel der Roosters in der Noris war zugleich die Rückkehr von Torwart Andreas Jenike, der nach sieben Jahren im Sommer der fränkischen Metropole den Rücken kehrte und in Iserlohn anheuerte. Mit einem kleinen Videoeinspieler während des ersten Powerbreaks zeigte man auf dem Videowürfel noch einmal Jenikes Highlights aus sieben Jahren Ice Tigers.

Iserlohn begann druckvoll und setzte die Ice Tigers von Beginn an unter Druck. Friedrich hatte die erste große Chance für die Sauerländer, scheiterte aber an Nürnbergs Keeper Treutle. Einen 3 auf 1 Konter nutzte letztendlich mit etwas Glück Halmo in der 7. Minute zum durchaus verdienten 0:1. Glück für die Roosters wenig später, als Reimer vor Jenike scheiterte. Nach dem Powerbreak waren die Kräfteverhältnisse urplötzlich umgekehrt. Nürnberg nun im Vorwärtsgang. Mebus´ Pfostentreffer (10.) war mehr als ein Warnschuss, denn nur Sekunden später brachte Todd den Schläger von Nürnbergs Fischbuch nicht mehr unter Kontrolle und der hatte keine Mühe zum 1:1 Ausgleich abzustauben. Eine Strafe gegen Ice Tiger Gilbert brachte die Roosters wieder verstärkt in die Offensive. Sutter scheiterte aber im Powerplay zwei Mal. Und auch Lautenschlager (14.) hatte am kurzen Eck seine Chance für die Roosters. Friedrichs Strafe überstanden die Gäste ebenso unbeschadet, wie die Ice Tigers ihre zweite Strafe gegen Cangelosi. Somit ging es mit einem leistungsgerechten 1:1 in die erste Pause.

Zu Beginn des zweiten Drittels überstanden beide Teams jeweils eine Strafzeit unbeschadet. Als in der 28. Minute Iserlohns Baxmann erneut der Bannstrahl der Referees traf, spielten die Ice Tigers zwar druckvoll, letztlich aber im Abschluss nicht zwingend genug. Die beste Nürnberger Möglichkeit bot sich im weiteren verlauf Fischbuch, der einen Konter nach Zuspiel von Buck aus spitzem Winkel nicht verwerten konnte und nur das Außennetz traf. Eine weitere Hinausstellung gegen Nürnbergs Kapitän Reimer (36.) überstanden die Ice Tigers ohne Schaden. Auf der Gegenseite vereitelte Jenike im Iserlohner Tor gleich zwei gefährliche Zuspiele vor sein Tor. Somit blieb es auch nach vierzig Minuten beim 1:1 Allerdings kassierten die Iserlohner Sekunden vor der Pausensirene eine Strafe gegen Clarke, wodurch sie in Unterzahl ins Schlussdrittel starten mussten.

Auch diese Strafe überstanden die Gäste, weil Nürnberg erneut den letzten Tordrang vermissen ließ. So verliefe auch die nächsten Minuten. Nürnberg das aktivere Team, aber immer wieder bissen sie sich an der zähen Abwehrarbeit der Gäste die Zähne aus. Und wenn die Scheibe mal „scharf“ vor das Tor kam, war Jenike zur Stelle. Glück hatte der 31-jährige Keeper, als Cangelosi in der 51. Minute einen Konter über außen verzog. Brown (53. / 55.) war mit seinen Chancen ebenfalls nicht abgezockt genug. Mebus´ Strafe offenbarte einmal mehr die Powerplay-Schwäche der Roosters. Zumindest konnten sie sich dadurch wieder etwas Luft verschaffen, um dem Nürnberger Druck in der Endphase besser Stand zu halten. Das gelang auch, trotz der Strafe gegen Baxmann 43 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit. Hilfreich war dabei auch die nächste Strafe gegen Nürnbergs Brown 31 Sekunden später.

In der anschließenden Overtime sahen sich die Roosters nach Petans Strafe schnell wieder in Unterzahl. Bucks Pass durch den Slot verwertete dann erneut Fischbuch zum 2:1 für Nürnberg nach 63:05 Minuten.

Nürnbergs 13-Rylan Schwartz (links) sieht zu wie Iserlohns 92-Andy Jenike (re.) den Puck abwehrt. – © ISPFD

Mit den zwei gewonnenen Punkten und einem für Iserlohn spiegeln sich auch die Spielanteile insgesamt wider.
Nürnberg festigt mit dem Sieg Platz sechs. Und die Minimalisten aus Iserlohn heimsen weiter Punkt für Punkt Und deren sind es schon zehn bei nur 15 geschossenen Toren.

Stimmen zum Spiel bei Magenta Sport:
Daniel Fischbuch:
„Es war sehr schwer. Wir haben es uns nicht leicht gemacht. Es ging rauf und runter, aber zum Glück haben wir uns belohnt.“

Andreas Jenike: „Ja, es war ein schönes Gefühl wieder hier zu sein. Habe es versucht anzugehen, wie jedes andere Spiel, aber im 1 Powerbreak war dann doch Gänsehautgefühl da. Für uns als Roosters ist es jetzt ärgerlich zwei punkte liegen gelassen zu haben.“

Am Sonntag beenden beide Team die erste „kanadische Woche“ in der DEL. Die Roosters empfangen zu Hause die Augsburger Panther und die Ice Tigers reisen zu den Schwenninger Wild Wings.

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