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Islanders brauchen am Wochenende in beiden Spielen die volle Unterstützung der Fans Islanders brauchen am Wochenende in beiden Spielen die volle Unterstützung der Fans
Lindau. (PM EVL) Exakt ein Drittel der Hauptrunde der Eishockey-Oberliga Süd haben die EV Lindau Islanders in der laufenden Saison 2019/2020 nun absolviert. In... Islanders brauchen am Wochenende in beiden Spielen die volle Unterstützung der Fans

Lindau. (PM EVL) Exakt ein Drittel der Hauptrunde der Eishockey-Oberliga Süd haben die EV Lindau Islanders in der laufenden Saison 2019/2020 nun absolviert. In der Tabelle belegt die Mannschaft von EVL-Headcoach Franz Sturm den elften Platz.

Drei Siege über Höchstadt, Regensburg und Deggendorf stehen acht Niederlagen gegenüber. Mit zehn eingefahrenen Punkten liegen die Lindauer vier Zähler hinter dem zehnten Rang – dem Ticket zur Meisterrunde und dem damit verbundenen vorzeitigen Klassenerhalt. Diesen haben derzeit die Blue Devils aus Weiden inne, punktgleich mit den Eisbären Regensburg.

Trotz des ersten Auswärtssiegs der neuen Saison vom vergangenen Sonntag – dem geradezu fantastisch anmutenden 6:3-Erfolg beim DEL2-Absteiger in Deggendorf in dünner Besetzung – müssen die Islanders auf dem Boden bleiben und sich voll auf ihre beiden nächsten Gegner fokussieren. Hier kommt es am nächsten Wochenende zu einer Neuauflage der Spiele vom Saisonstart.

Zunächst empfängt der EV Lindau am Feiertag Allerheiligen (Freitag, 1. November) bereits um 18 Uhr in der Eissportarena den EC Peiting. Die Oberbayern, die bis vor Kurzem auf Tabellenplatz zwei dem Spitzenreiter Deggendorf auf den Fersen waren, haben sich durch zwei Niederlagen zu Hause gegen Riessersee (3:5) und bei den Selber Wölfen (1:3) vorerst aus der Gruppe der Topteams verabschiedet und sind aktuell Tabellenfünfter. Die kleine Negativserie der Mannen von ECP-Trainer Sebastian Buchwieser hängt auch mit den personellen Nöten zusammen: Neben dem Langzeitverletzten Brad Miller fehlten am vergangenen Wochenende mit Andreas Feuerecker und Ty Morris gleich drei Leistungsträger. Gut in Form präsentiert sich dagegen weiterhin Nardo Nagtzaam: Der Zugang von den Tilburg Trappers führt mit 22 Punkten (8 Tore, 14 Vorlagen) die Scorerwertung der Peitinger an. Im ersten Aufeinandertreffen gleich zu Saisonbeginn kassierten die Islanders beim ECP eine klare 0:6-Klatsche. Dreimal traf Domic Krabbat, die Schussstatistik (39:13) zeugte von der klaren Dominanz der Oberbayern auf dem Eis gegen die Gäste vom Bodensee. „Auch mit den Ausfällen hat Peiting richtig viel Qualität in der Mannschaft“, weiß Sascha Paul um die Stärke des nächsten Gegners der Islanders. Ob diese wiederum am Freitagabend in voller Besetzung auflaufen können, steht noch nicht fest – sind doch einige Spiel derzeit angeschlagen. Der Sportliche Leiter hofft, dass die Jungs von EVL-Headcoach Franz Sturm ihre aufsteigende Tendenz bestätigen können. Und wer weiß: Womöglich gelingt erneut eine Überraschung gegen ein Topteam der Liga.

Zwei Tage später (Sonntag, 3. November, ebenfalls 18 Uhr) treten die Islanders im Derby beim starken Aufsteiger EV Füssen an. Mit Blick auf das erste Aufeinandertreffen Ende September in Lindau, bei dem sich die Allgäuer bärenstark präsentierten und mit 5:2 die Punkte mitnahmen, kann aus EVL-Sicht das Motto nur Wiedergutmachung lauten. Trotz mehr als doppelt so vielen Strafzeiten entführte der EVF seinerzeit die Punkte, je zweimal trafen Tobias Meier und Marius Keller für Füssen. Das gesamte Spiel über liefen die Islanders einem Rückstand hinterher und waren technisch wie kämpferisch dem Aufsteiger klar unterlegen. Was den bisherigen Saisonverlauf betrifft, können die Füssener zurecht als die Überraschungsmannschaft der Oberliga Süd bezeichnet werden – abzulesen an den Siegen über Selb, Sonthofen, Memmingen und zuletzt, wie auch die Islanders, über den Tabellenführer aus Deggendorf. Gegen die Spitzenteams aus Rosenheim, Riessersee und Peiting verlor man jeweils nur knapp im Penaltyschießen. Mit elf Punkten führen Verteidiger Lubos Velebny und Kontingentmann Samuel Payeur die Torjägerliste des EV Füssen gemeinsam an.

„Wir müssen einfach da weitermachen, wo wir in Deggendorf aufgehört haben“, gibt Sascha Paul die Marschroute fürs kommende Wochenende vor. Sehr wichtig wird es sein, dass die Fans der EV Lindau Islanders vom ersten Bully bis zum Spielende ihre Mannschaft anfeuern. Beim Derby am Sonntagabend in Füssen zählt der Sportliche Leiter auf möglichst viele Islanders-Anhänger, die die gut einstündige Anreise zum Bundesleistungszentrum mit dem Fanbus der Bodenseefighters, dem Auto oder in Fahrgemeinschaften auf sich nehmen und den EVL auf den Zuschauerrängen nach Kräften unterstützen. „Jeder Fan zählt“, so Sascha Paul.

Redaktion

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