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Düsseldorf. (PM DEG) Was war denn da los?! Eine stark aufspielende Düsseldorfer EG feiert bei den Adler Mannheim einen nie erwarteten Kantersieg. Beim amtierenden... „Jecke“ DEG holt drei big Points bei Meister Mannheim

Jerome Flaake – DEG

Düsseldorf. (PM DEG) Was war denn da los?! Eine stark aufspielende Düsseldorfer EG feiert bei den Adler Mannheim einen nie erwarteten Kantersieg.

Beim amtierenden Meister siegt sie sage und schreibe mit 6:2 (2:0, 0:0, 4:2)! In dieser Höhe eine absolute Eishockey-Sensation. Im Kampf um die besten Playoff-Plätze rangieren die Rot-Gelben damit weiterhin auf dem fünften Tabellenplatz.

Eiskalte Konter-DEG

Die DEG heute mit einem im Vergleich zu Dienstag unverändertem Line up, also wieder mit Rückkehrer Marco Nowak und Neuzugang Niclas Lucenius, der diesmal ein Trikot mit „seiner“ 11 tragen konnte. Der Gastgeber startete gewohnt druckvoll, aber die DEG konnte die anstürmenden Adler erfreulich oft vom eigenen Gehäuse fernhalten. Die erste DEG-Chance hatte Maxi Kammerer auf Zuspiel von Alex Barta. Eine Unterzahl nach Strafe gegen Nicholas Jensen brachte die DEG kurzzeitig in Bedrängnis, aber die Defensive um Niederberger flink und aufmerksam. Die Gäste kamen nun ihrerseits zu einigen Chancen, aber Barta und Co. scheiterten an Johan Gustafsson. Mitten in eine Drangperiode der Adler die plötzliche DEG-Führung! Jerome Flaake konnte sich die Scheibe stibitzen, fuhr das Break und verwandelte halbhoch ins rechte Eck. 1:0 für Rot-Gelb bei 12:50! Und damit nicht genug: Nur 66 Sekunden später eine ähnliche Situation. Diesmal war es Rihards Bukarts, der bei einem Konter alleine auf Gustafsson zulief, und der Lette traf! Und zwar durch die Beine des Keepers. 13:56 waren hier gespielt. Danach die Hausherren kurzzeitig geschockt und unkonzentriert, so dass die DEG sogar zu weiteren Chancen kam, dazu verhielt sie sich clever in der Verteidigung. 2:0 für die DEG nach 20 Minuten!

Konzentrierte Defensiv-DEG

Einige Schrecksekunden gab es zu Beginn des Mittelabschnitts. Bei einem Powerplay der Adler (Nowak saß draußen, seine erste Strafe nach dem Comeback!) zappelte die Scheibe im DEG-Netz, aber die Schiedsrichter gaben den Treffer nach bangen Momenten wegen Torhüterbehinderung nicht. 13.392 Zuschauer in der fast ausverkauften Arena atmeten hörbar durch, auf diese oder jene Weise. Und auch danach sahen sie ein Duell von wütenden Mannheimern und cleveren Düsseldorfern, die jeden Zentimeter Eis emsig verteidigten. Kam doch mal ein Stürmer durch, fand der Meister in Niederberger seinen, nun ja, Meister. So vergingen die Sekunden und das rot-gelbe Bollwerk hielt stand. Die gesamte Mannschaft verdiente sich in diesen Minuten ein Extra-Lob für Konzentration und Einsatz!

Effektive Tore-DEG!

Im Schlussdrittel roch es zunächst förmlich nach dem Anschlusstreffer. Aber es roch eben nur! Denn die DEG entschied das Spiel mit einem ebenso plötzlichen wie wunderschönen und sensationellen Viererschlag. Aber der Reihe nach: Erst fuhr die Olimb-Reihe einen Konter, den Abwehr-Gebirge Alex Urbom im Nachschuss zum dritten DEG-Treffer verwandelte (43:49, Vorlagen Olimb und Flaake). Nun wenig später das jetzt schon sensationelle 4:0 aus Sicht der DEG: Reid Gardiner traf bei 44:09 (Vorlagen Kammerer und Zanetti). Und damit nicht genug: Wenig später sogar der fünfte Düsseldorfer Streich! Wahnsinn! Jerome Flaake machte bei 47:05 seinen zweiten Tagestreffer (Assists Olimb und Urbom). Das irre halbe Dutzend voll machte dann Luke Adam, der im Powerplay aus spitzem Winkel und auf Vorlagen von Lucenius und Jensen traf. „Oh, wie ist das schön!“, sangen da die 600 mitgereisten DEG-Fans. Damit war das Spiel natürlich entschieden. Die späten Mannheimer Treffer durch Huhtala und – natürlich – Stützle, änderten daran nichts mehr. Was für ein Triumph in Mannheim!

Ausblick: Das nächste Spiel wird auf dem Papier ähnlich schwierig. Denn am kommenden Sonntag reisen die tapferen Rot-Gelben weiter nach Süden und messen sich in München mit dem EHC Red Bull. Das nächste Heimspiel ist noch weit hinter dem Horizont. Am Freitag, 6. März, kommen die Krefeld Pinguine in den ISS DOME. Für dieses Spiel wurden schon an die 10.000 Eintrittskarten abgesetzt.

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