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Kaufbeuren. (PM ESVK) Das erste Spiel nach der Länderspielpause stand für den ESVK heute auf dem Programm. Dabei waren die Joker beim Tabellenfünften in... Joker kommen in Bad Tölz unter die Räder

Stefan Vajs, ESV Kaufbeuren – © by Sportfoto-Sale (JK)

Kaufbeuren. (PM ESVK) Das erste Spiel nach der Länderspielpause stand für den ESVK heute auf dem Programm. Dabei waren die Joker beim Tabellenfünften in Bad Tölz zu Gast.

Unter den 3.722 Zuschauern waren gut und gerne 500-600 ESVK Fans, die ihre Mannschaft lautstark unterstützen. Trainer Andreas Brockmann konnte dabei wieder auf Jere Laaksonen zurückgreifen, musste aber weiterhin auf Philipp de Paly, Branden Gracel und Joey Lewis verzichten. Dazu fehlte Mike Mieszkowski krankheitsbedingt.

Die erste Chance des Spiele gehörte dann dem ESV Kaufbeuren, Sami Blomqvist hatte einen ersten gefährlichen Schuss auf das Tor von Sinisa Martinovic abgefeuert. Die Tölzer ließen sich aber auch nicht lange Bitten und hatten im Gegenzug durch Max French ihrerseits eine große Möglichkeit, die Stefan Vajs aber entschärfen konnte. Dies sollte dann auch so weitergehen. Stefan Vajs stand meist im Mittelpunkt des Spielgeschehen und musste sich mehrfach gegen diverse gute Einschussmöglichkeiten der Löwen Angreifer wehren. Die Joker hatten durch Max Lukes einen weiteren gefährlichen Torschuss zu verbuchen und konnten nach xx. Minuten im Powerplay agieren. Hier hatte Ossi Saarinen nach einer schönen Einzelleistung die wohl beste Chance. Die Tölzer nutzten dann einen schnellen Konter in Minute 15 zum ersten Treffer der Partie. Matt MacKenzie konnte nach einem schönen Pass Stefan Vajs 1:0 überwinden. Ärgerlich für die Joker, Jere Laaksonen vergaben fast im Gegenzug eine dicke Chance und verpasste es so, den Führungstreffer der Hausherren schnell zu kontern. Der sehr auffällige Max French verpasste dann kurz vor der Pause aber aus Sicht der Löwen, auf 2:0 zu stellen. So ging es für die Allgäuer mit einem Tor im Rückstand in die erste Pause.

Das zweite Drittel sollte dann kein gutes der Kaufbeurer werden. Obwohl die Joker im Powerplay durch Max Lukes bereits nach einer gespielten Minute ausgleichen konnten. In einem ersten Powerplay erzielten die Löwen dann auch schon 2:1 in Minute 28. Torschütze Shawn Weller wurde perfekt im Slot frei gespielt und hatte keine Mühe die Scheibe im Tor unterzubringen. Die Joker antworteten dieses Mal noch schnell. Max Lukes staubte keine 20 Sekunden später einem Schuss von Florin Ketterer zum 2:2 ab. Eine weitere Strafe gegen den ESVK brachte dann Tölzern wiederum das schnelle 3:2. Torschütze war Johannes Sedlmayr nach 41 Minuten. Und es kam noch schlimmer für die Joker. Einen weiteren schnellen Angriff nutzten die Hausherren zum 4:2 durch Max French und kurz vor der Pause wurde Stefan Vajs wieder einmal von seinen Vorderleute total im Stich gelassen. Torschütze Philipp Schlager musste die Scheibe nur noch ins Leere Tor einschieben.

Zum dritten Drittel wechselte der ESVK dann den Torhüter. Für Stefan Vajs stand dann Michel Güßbacher im Tor. Seine Vorderleute machten es ihm gleich zu Beginn nicht leicht uns ließen wiederum gute Einschussmöglichkeiten zu. Einen weiteren dicken Patzer in der Defensive der Allgäuer nutzten die Löwen und Michael Güßbacher war zum ersten geschlagen. Gegen den Direktschuss von Max French war in dieser Situation kein Kraut gewachsen. Kurze Zeit späte war Johannes Sedlmayr im Slot völlig frei und wiederum gab es für Michael Güßbacher nichts zu halten. In der Folge kamen viele unsportlichkeiten auf beiden Seiten dazu uns somit auch viele Strafen. Die Joker konnten dabei eine fünf gegen drei Überzahl nicht nutzten und kassierten kurz vor dem Ende bei einem zwei auf null Konter sogar noch den achten Gegentreffer. Torschütze war erneut der sehr starke und auffällig agierende Max French.

Viele Fehler in der Defensive und unnötige Strafzeiten waren heute ausschlaggebend für die deutliche Niederlage, wobei man hierbei auch die sehr gute Leistung der Tölzer Löwen anerkennen muss.


Deutlicher Heimsieg gegen Kaufbeuren

Bad Tölz. (PM Löwen) Über 3700 Zuschauer, insgesamt zehn Tore und eine fulminant aufspielende Tölzer Paradereihe: Das erste Spiel nach der Länderspielpause hatte so ziemlich alles, was das Löwenherz begehrt. Der ESV Kaufbeuren wurde mit 8:2 (1:0, 4:2, 3:0) geschlagen.

Fünf Punkte für Johannes Sedlmayr, vier Punkte für Max French und drei weitere Punkte für das prall gefüllte Konto von Marco Pfleger: Die erste Löwenformation war am Freitagabend erneut in Spiellaune. Schon im ersten Drittel agierte diese Formation mit viel Spielwitz, verzettelte sich teils allerdings noch in zu komplizierten Kombinationen. So dauerte es bis zum ersten Treffer – trotz vier guter Einschussmöglichkeiten – bis zur 18.Minute. Dann spielte Johannes Sedlmayr die Scheibe quer durch den Slot zu Matt MacKenzie, der durch die Beine des leicht angeschlagenen Stefan Vajs vollendete. Zu diesem Zeitpunkt war die Führung verdient. Auch Kaufbeuren hatte zwei gute Möglichkeiten zu verzeichnen, dennoch kamen die Löwen gut aus der Länderspielpause. “Wir waren sehr gut im ersten Drittel, haben uns mehrere Chancen erarbeitet”, so ein zufriedener Kevin Gaudet nach dem Spiel.

Direkt zum Start ins zweite Drittel brachten sich die Buam allerdings zwischenzeitlich um ihren Lohn. Als Saša Martinovic auf der Strafbank weilte, fälschte Max Lukes einen Schuss von Sami Blomqvist unhaltbar zum Ausgleich ab. Lukes, der während der Saison aus Bietigheim ins Allgäu wechselte, war es auch, der eine schnelle Antwort auf den neuerlichen Tölzer Führungstreffer durch Shawn Weller fand. Diesmal traf der 24-jährige im Nachschuss zum 2:2. Zu diesem Zeitpunkt hätte das Spiel durchaus kippen können, doch in der zweiten Hälfte des Mittelabschnitts drehten die Löwen auf. Erneut in Überzahl schoss Johannes Sedlmayr – nach einer einstudierten Variante mit zwei schnellen Pässen vom Bullykreis weg – zum 3:2 ein. “Das dritte Tor hat den Unterschied gemacht”, so Gaudet. Danach spielten die Löwen stark. Bezeichnend die Entstehung des nächsten Tölzer Treffers: Johannes Sedlmayr warf sich kopfüber in einen ESVK-Querpass, verhinderte so eine absolute Großchance. Wenig später blockte der Stürmer einen Schuss und startete seinerseits einen schnellen Gegenzug. Seinen Pass auf Marco Pfleger konnte Letzterer nur an den Querbalken platzieren, doch den Nachschuss vollendete Max French in Baseball-Manier zum 4:2. Nach zwei weiteren überstandenen Unterzahlsituationen durfte auch Kapitän Philipp Schlager, schön freigespielt von Matt MacKenzie, nach langer Verletzungspause zu seinem ersten Saisontor einschießen.

“Wir haben am Ende sehr gut defensiv gespielt”, freute sich Gaudet. Im Schlussdrittel schien die Kaufbeurer Moral gebrochen. Im Tor stand nun Michael Güßbacher, nachdem Stefan Vajs in der zweiten Unterbrechung krankheitsbedingt um eine Pause gebeten hatte. Doch auch der ESVK-Back-Up wurde teils von den Vordermännern allein gelassen. Max Frenchs zweiter Treffer wurde erneut durch vehementes Nachsetzen durch Sedlmayr eingeleitet und entschied das Spiel endgültig. Eine Schocksituation gab es wenig später für Stefan Reiter. Nach einer unsportlichen Aktion von Tobias Wörle, der Reiter mit dem linken Arm Richtung Kopf schlug prallte der Tölzer Stürmer ungebremst mit dem Hinterkopf aufs Eis. Erster Verdacht: Gehirnerschütterung, Reiter wurde für weitere Untersuchungen direkt ins Krankenhaus gebracht. Die Löwen ließen sich sportlich nicht aus der Ruhe bringen, trafen wenig später durch Shawn Weller zum 7:2. Der Faustkampf zwischen Markus Eberhardt und Daniel Pfaffengut, sowie der Hattrick-Treffer von Max French rundeten einen Eishockeyabend ab, der nichts zu wünschen übrig ließ.

Durch den sechsten Sieg in Folge festigen die Buam Tabellenplatz fünf. Am Sonntag steht bei den Heilbronner Falken, dem aktuellen Tabellendritten, ein weiterer harter Test an.

Redaktion

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