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Kaufbeuren. (PM ESVK) Zu Spiel vier im Halbfinale waren wiederum die Towerstars aus Ravensburg zu Gast. Leichte Entwarnung gab es vor der Partie auf... Joker unterliegen im vierten Halbfinale den Towerstars mit 0:3
Stefan Vajs

ESVK-Keeper Stefan Vajs – © by Eh.-Mag. (DR)

Kaufbeuren. (PM ESVK) Zu Spiel vier im Halbfinale waren wiederum die Towerstars aus Ravensburg zu Gast.

Leichte Entwarnung gab es vor der Partie auf Seiten des ESVK. Simon Schütz nach krankheitsbedingter Pause sowie Branden Gracel kehrten wieder in den Kader zurück. Ein Abtasten fand nicht statt, zu gut kennt man sich nach den bisher erfolgten sieben Saisonspielen. Bereits nach 20 Sekunden musste Robbie Czarnik auf die Strafbank. Das Powerplay wurde flüssig vorgetragen aber Jonas Langmann war wie auch während des nächsten Überzahlspiels in den jeweils brenzligen Situationen immer auf Höhe des Geschehens. Ebenso tat es ihm Stefan Vajs beim einzigen Powerplay der Schussentaler nach.

Die Zuschauer sahen weitestgehend schnelle Angriffe beider Mannschaften, wobei die Teams immer schnell den Abschluss suchten. Auch der zweite Abschnitt brachte weiterhin ein abwechslungsreiches Spiel, bis sich die Oberschwaben ab Mitte des Drittels immer besser in Szene setzen konnten. Teilweise mussten sich die Joker mehrerer Icings bedienen, um sich zumindest zeitweise aus der Umklammerung lösen zu können. In der 32. Spielminute war es dann doch passiert. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff über Robbie Czarnik musste Daniel Schwamberger vor dem Tor nur noch den Schläger hinhalten. Das war der Startschuss für noch offensivere Gäste. Mehrmals brannte es lichterloh vor Stefan Vajs. Einmal musste noch der Pfosten helfen, um ein weiteres Gegentor zu verhindern und somit ging es mit einer verdienten Führung der Ravensburger in die Pause.

Wie verwandelt kam der ESVK aus der Kabine. Lubomir Stach und Louis Latta waren sogleich zur Stelle und prüften Jonas Langmann. Umgekehrte Vorzeichen sah man auch die nächsten Minuten. Jere Laasonen und Alex Thiel waren als nächstes an der Reihe und scheiterten nur Zentimeter vor der Linie. Die Towerstars überstanden diese Phase wie zuvor auf der anderen Seite der ESVK nur mit Mühe ohne Gegentor. Und so kam es, wie es kommen musste. Die Towerstars konnten das Spiel wieder offen gestalten und zogen mit einem Doppelschlag in Minute 49 und 51 auf 3:0 davon.

Beide Tore fielen nach dem gleichen Muster. Man umkurvte von hinten das Tor und legte zurück in den Slot von wo einmal Robin Just und einmal Vinzenz Mayer unhaltbar verwandeln konnten. Angefeuert vom tollen Publikum steckten die Mannen von Andi Brockmann nicht auf und erspielten sich wieder einige Chancen. Kurz vor Spielende versuchte man in Überzahl und einem sechsten Feldspieler nochmals heranzukommen. Doch das Tor von Jonas Langmann war an diesem Tag wie vernagelt. So konnten die Towerstars einen insgesamt verdienten dritten Sieg in der Serie für sich verbuchen.

Rich Chernomaz sah eine gut verteidigende Ravensburger Mannschaft. Man habe sowohl die Bande als auch die Passwege für die Kaufbeurer fast über die gesamte Spielzeit zumachen können. Man habe dann zum richtigen Zeitpunkt auch die Tore machen können. Andi Brockmann war insgesamt mit der Leistung zufrieden, trauerte den Chancen zu Beginn des dritten Drittels nach. Allerdings hatte man im zweiten Drittel zwischendurch auch den Faden etwas verloren und dadurch auch das 0:1 kassiert. Man schaue aber bereits auf Freitag und bereitet sich ab sofort auf das nächste Spiel vor.

Tore: 0:1 (32.) Schwamberger (Czarnik, Pozivil); 0:2 (49.) Just (Driendl, Pompei); 0:3 (51.) Mayer (Hinse, Sturm)

Strafen: 4 – 10
Zuschauer: 3.100
Schiedsrichter: Marcus Brill, Michael Klein

Redaktion

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