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Bayreuth. (PM Tigers) Zum Saisonauftakt vor 1937 Zuschauern im Tigerkäfig brauchten beide Teams einige Minuten um auf Temperatur zu kommen. Erst nach und nach... Karlsson Schlagschüsse bringen 2 Punkte für die Tigers

Torjubel bei Tomas Schmidt – © by Karo Vögel / Bayreuth Tigers Media/PR

Bayreuth. (PM Tigers) Zum Saisonauftakt vor 1937 Zuschauern im Tigerkäfig brauchten beide Teams einige Minuten um auf Temperatur zu kommen. Erst nach und nach konnte man den verhaltenen Beginn mit sichtbarer Nervosität etwas ablegen und das gelang den Gästen zunehmend besser.

Kurze Unordnung in der Bayreuther Defensive bestrafte Pfleger aus dem Slot heraus mit dem 0-1 und auch danach übernahmen die Löwen mehr und mehr die Spielkontrolle. Bayreuth tat sich schwer zu einem vernünftigen Spielaufbau zu kommen und hatte auch in Überzahl schlichtweg zu wenig Durchschlagskraft. Beim einzigen Powerplay der Gäste wären Sedlmayr und French sogar fast ein weiterer Treffer gelungen, doch der starke Jaeger verhinderte noch mehr Ungemach.

Für den zweiten Abschnitt merkte man den Bayreuthern deutlich an, dass man die Schlagzahl erhöhen musste. Das taten sie auch und zeigten sich engagierter mit genauerem Passspiel. Folge davon waren einige gute Chancen wie z.B. der 2 gegen 1 Break mit Kolb, als Lillich am Ende doch noch an Martinovic im Tölzer Tor scheiterte. Den verdienten Ausgleich besorgte dann Verteidiger Schmidt der einen guten Querpass von Davidek wuchtig per Direktabnahme bei 4 gegen 4 in die Maschen setzte. Danach gelang den „Buam“ aus dem Isarwinkel zumindest wieder gleichverteilte Spielanteile bis zur zweiten Pause.

Für die letzten 20 Minuten versuchten die Oberbayern dann wieder mehr Zugriff zu bekommen und die Wagnerstädter hielten weiter mit ihren 4 Sturmreihen dagegen. Tölz hatte aber leichte Vorteile und die eine oder andere Torchance mehr, während das Spiel nun teilweise sogar etwas wild hin und her wogte. Turbulente Szenen wie Prachtparaden von Jaeger, Pfostentreffer der Tölzer und Chancen der Oberfranken wechselten sich ab, bis Schlager in Minute 58 zu einer Einzelaktion ansetzte. Er touchierte dabei Goalie Jaeger und den frei liegenden Puck versenkte Dibelka – was nach Sichtung des Videobeweises wegen Torhüterbehinderung – zum 1-2 gewertet wurde. Damit etwas in Zugzwang gekommen zog Kujala noch seinen Goalie für einen sechsten Feldspieler. Karlsson zog dann bei 6 gegen 4 fulminant durch und ließ den Tigerkäfig zum späten Ausgleich beben. In der Verlängerung mussten die Tölzer ebenfalls in Unterzahl spielen und wieder Karlsson wuchtete die Scheibe zum Overtimesieg ins Netz.

Das nächste Heimspiel der Tigers findet am nächsten Freitag 20.09.2019 wieder um 20 Uhr statt. Gegner sind dann die Wölfe aus Freiburg.

Bayreuth Tigers – Tölzer Löwen 3:2 n.V. (0-1;1-0;1-1)
Zuschauer: 1937 Strafen: BT: 12 Min T: 20 Min Powerplays: BT: 2/8 T: 0/6 1937

Bayreuth: Jaeger, Herden – Martens (2), Veisert, Schmidt, Rukajärvi, Mannes, Karlsson – Rajala, Busch, Davidek (2), Kolozvary, Järveläinen, Bartosch (2), Richter, Lillich, Kronawitter (2), Gron, Kunz, N.Kolb (4)

Bad Tölz: Si.Martinovic, Mechel – Bednar (2), McKenzie (4), Edfelder, Sa.Martinovic (2), Schwarz, D.Kolb – Sedlmayr, French (4), Kiefersauer, Dibelka, Pfleger, Schlager (2), Tosto, Weller (2), McNeely (2) +2
Tore: 0:1 (7) Pfleger (Sa.Martinovic, Sedlmayr); 1:1 (31) 4-4 Schmidt (Davidek, Rajala); 1:2 (58) Dibelka (Schlager, D.Kolb); 2:2 (60) 6-4 Karlsson (Lillich, Kolozvary), ; 3:2 (62) 4-3 Karlsson (Rajala, Järveläinen)

Niederlage trotz deutlichem Chancenplus

Bad Tölz. (PM Löwen) Wie die Tölzer Löwen dieses Spiel verlieren konnten, wissen sie wohl selbst nicht.

Nach gefühlt zehn Hochkarätern gehen die Buam mit nur zwei Toren aus der Partie. Am Ende steht nach Last-Minute-Ausgleich eine 2:3-Pleite nach Verlängerung. Es war der übliche, nahezu nervöse Start beider Teams im ersten Spiel der neuen Spielzeit. In den ersten fünf Minuten die Tigers leicht besser, insgesamt aber noch viele Fehler im Spiel zu erkennen. Das sollte sich mit dem Führungstor von Marco Pfleger ändern. Der Stürmer traf nach starker Vorarbeit von Johannes Sedlmayr aus dem Slot zur Führung. In der Folge die Buam klar besser. Sedlmayr und erneut Pfleger vergaben die besten Chancen. Besonders die erste Tölzer Sturmreihe bereitete den Tigers im Bayreuther Nebel ordentlich Kopfschmerzen.

Das sollte sich im Mitteldrittel zumindest teilweise ändern. Auch die Tigers kamen nun zu Chancen, Trainer Petri Kujala schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Bayreuth zwischenzeitlich mit dem nicht unverdienten Ausgleich durch Tomas Schmidt. Der Verteidiger traf mit einem One-Timer von der blauen Linie gegen die Rutschrichtung von Sinisa Martinovic.

Im Schlussdrittel zeigte sich, dass die Löwen bereits früh in der Saison mit starker Kondition daherkommen. Trotz dreier Reihen spielten sie die Tigers im Schlussdrittel zwischenzeitlich an die Wand. Ein Hochkaräter folgte auf den anderen. Hier eine Großchance, da ein Pfostenschuss – es war wie verhext. Brett Jaeger im Tigers-Tor erwischte zudem einen Sahnetag. Erst in Minute 58 gelang es den Löwen durch Lubor Dibelkas Nachschuss in Führung zu gehen. Doch die Freude währte nicht lange. Erik Karlssons Ausgleich in doppelter Überzahl versetzte die Tigers-Fans in Ekstase. Der Schwede war es auch, der in der Verlängerung per erneut krachendem Schuss zum Bayreuther Sieg einschoss. Wieder waren die Tigers in Überzahl gewesen.

„Man darf diese Strafen nicht nehmen“, stellte Gaudet klar. „Ich bin seit 28 Jahren Trainer, aber das war eine meiner härtesten Niederlagen“, so der Löwencoach.

Redaktion

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