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Köln. (MR) Im fünften Spiel der Serie konnten die Kölner Haie sich weiter steigern und diesmal auch ihre Chancen besser nutzen, sodass sie zuhause... Kölner Haie beißen sich in die Serie zurück
Frederik Tiffels mit dem Gamewinner gegen Ingolstadt - © by EH-Mag. (DR)

Frederik Tiffels mit dem Gamewinner gegen Ingolstadt – © by EH-Mag. (DR)

Köln. (MR) Im fünften Spiel der Serie konnten die Kölner Haie sich weiter steigern und diesmal auch ihre Chancen besser nutzen, sodass sie zuhause den wichtigen Sieg holten und die drohende Sommerpause vertagten.

Der ERC Ingolstadt hatte nach dem Sieg am Freitag bereits einen Fuß in der Tür zum Halbfinale, hätte in Köln im fünften Spiel nur noch einmal nachlegen müssen. Daher war es für die Kölner Haie mit einem 1:3 Serienrückstand alles andere als leicht, heute zuhause alles daran zu setzen, damit für sie nicht verfrüht die Sommerpause beginnt. Das erste Tor und zwar früh im Startabschnitt schossen die Gäste (Olver). Unnötig aus Sicht der Haie, denn Ellis machte hier ein Geschenk, als er, statt hinter dem eigenen Tor entlang zum freien Verteidigerkollegen zu spielen, den Puck in eine gegnerische Kelle und vor das Tor legte. Köln spielte aber weiter mit Druck nach vorn, und Tičar, Pfohl, Oblinger hatten den Ausgleich auf den Kellen. Jochen Reimer im Tor der Panter allerdings sagte nein. Erst zum Drittelende war er geschlagen: Pfohl hatte in den Knick eingeschossen, als Reimer noch unten war. So wurden beim Stand von 1:1 die Seiten gewechselt.

Starkes zweites Panther-Drittel

Köln begann den zweiten Durchgang in Überzahl aber ohne Powerplay. Doch kaum waren die Panther wieder komplett, musste Reimer das Spielgerät aus den Maschen fischen. Schöne Vorarbeit von Jones, die Zalewski maßgenau ins Tor schob. Jedoch war die versammelte Haie Mannschaft quasi im stürmischen Gegenzug machtlos, selbst Kapitän Mo Müller liegend im Tor vermochte hier nicht, seinen Goalie erfolgreich zu unterstützen, als Youngster Wohlgemuth die trotzdem freie Ecke fand. Weiter ging es hin und her, doch auch zur zweiten Pause stand ein Unentschieden auf dem Würfel.

Spannung bis zur letzten Minute

Mit dem Rücken zur Wand wollten, ja mussten die Gastgeber im dritten Drittel die Entscheidung erzwingen, möglichst zu ihren Gunsten. Eine erneute Verlängerung wollte hier keiner. Der aktuelle Topscorer Freddy Tiffels schob die spitzwinklige Hereingabe von Akeson an Reimers Schoner vorbei ins Tor zur Kölner 3:2 Führung. Es blieben noch lange 15 Minuten, um diesen Vorsprung ins Ziel zu bringen. Hinten verteidigten die Raubfische mit allem, doch auch nach vorne versuchten sie noch Nadelstiche zu setzen. Wohlgemuth, Schütz und immer wieder gerne Sullivan oder Cannone für die Schanzer, der Hai Zerressen setzte seine 2 Meter Körperlänge dagegen, noch ein Fanghandsave Wesslaus gegen D’Amigo – je weiter die Zeit fortschritt, desto hektischer wurden die Ingolstädter Versuche. Als Reimer seinen Platz für den sechsten Feldspieler freimachte, gelang es den Panthern nicht, sich wirklich im Angriff festzusetzen, und Akeson konnte eine Befreiung im leeren Kasten unterbringen.

Mit diesem umjubelten 4:2 meldeten sich die Haie in der Serie zurück. Weiter geht es am Freitag in Ingolstadt.

Die Stimmen zum Spiel

Michaela-Ross

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