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Crimmitschau. (PM Eispiraten) Den Eispiraten Crimmitschau steht ein hessisches Wochenende bevor. Am Freitag empfangen die Westsachsen zunächst den Tabellenzweiten Kassel, am Sonntag steht dann... Konstanz als wichtigstes Element Eispiraten treffen auf Kassel und Bad Nauheim

Alexander Wideman – © Sportfoto-Sale (SD)

Crimmitschau. (PM Eispiraten) Den Eispiraten Crimmitschau steht ein hessisches Wochenende bevor. Am Freitag empfangen die Westsachsen zunächst den Tabellenzweiten Kassel, am Sonntag steht dann die Auswärtsfahrt in die Kurstadt Bad Nauheim an. Dabei lautet Konstanz das Stichwort, welche das Team von Danny Naud zuletzt vermissen ließ und nun zu einem wichtigen Element werden soll.

Wichtig deshalb, weil die Länderspielpause bald vor der Tür steht. Demnach wollen sich die Eispiraten mit Selbstbewusstsein und vor allem mit Erfolgserlebnissen in die Pause, welche nächste Woche ansteht, verabschieden. „Wir müssen so spielen, wie am vergangenen Wochenende. Aber eben über die gesamten 60 Minuten. Das ist uns zuletzt zum Verhängnis geworden“, schildert Verteidiger Felix Thomas und fährt fort: „Wir haben zuletzt oft im letzten Drittel den Kopf ausgeschalten und versucht irgendetwas anders zu machen. Dabei sind wir von unserer erfolgreichen Linie abgewichen“. Auf welche Kleinigkeit es seiner Meinung nach ankommt? „Konstanz! Wir müssen uns selbst immer wieder in die Pflicht nehmen und das über die nächsten Spiele weiter entwickeln“, so Thomas.

„Verfolgen ähnlichen Spielstil wie wir“

Umsetzen wollen es die Schützlinge von Trainer Danny Naud schon in den kommenden beiden Spielen gegen „zwei starke Gegner“. Los geht es am Freitagabend im Sahnpark. Dann sind die Kassel Huskies zu Gast, die aktuell auf dem zweiten Platz stehen und für die Eispiraten ein großer Prüfstein werden können. „Sie haben eine gute Mannschaft und viel Tiefe im Kader. Sie verfolgen einen ähnlichen Spielstil wie wir, sind sowohl im Forechecking als auch defensiv immer mit fünf Spielern aktiv“, warnt Naud vor dem guten Umschaltspiel der Schlittenhunde.

Das Team von Tim Kehler trennt nur zwei Punkte von der Tabellenspitze und erwies sich mit 63 Treffern bis jetzt als offensivstärkstes Team der DEL2. Das Toreschießen wird bei den Hessen auf mehrere Schultern verteilt. Die beiden Kanadier Ben Duffy und Corey Trivino haben ebenso 16 Punkte, wie der ehemalige Eispiraten-Stürmer Richard Mueller. Die größte Überraschung dürfte aber die Entwicklung von Alexander Karachun sein. Der Angreifer, der auch eine Vergangenheit in Westsachsen hat, konnte in dieser Saison bereits acht Tore erzielen. Der absolute Rückhalt im Huskies-Team ist nach wie vor Goalie Jerry Kuhn. Der Deutsch-Amerikaner avancierte in Kassel schnell zum Publikumsliebling. Seine stärksten Leistungen im Dress der Huskies zeigte der 33-Jährige wohl in den Pre-Playoffs 2019. Damaliger Gegner: Die Eispiraten.

Negativtrend endlich beenden

Mit Platz sechs liegt der EC Bad Nauheim, der Eispiraten-Gegner am Sonntag, nach einem guten Viertel der Saison im Mittelfeld der Tabelle. Der Blick der Kurstädter geht jedoch eher nach oben statt nach unten. Nachdem die Mannschaft von Christof Kreutzer zuletzt vier Siege in Folge feiern konnte, wurde die Serie erst am Sonntag bei der 2:3-Overtime-Niederlage gegen Bad Tölz beendet. Dabei ist es dem Trainerfuchs erneut gelungen ein starkes Team zu formen, das ohnehin schon längst als starke Heimmannschaft bekannt ist und alle der letzten zehn (!) Heimspiele gegen die Eispiraten gewinnen konnte. Für das Team von Danny Naud geht es nun also darum, einen lang anhaltenden Negativtrend endlich zu beenden.

Erfolgreichster Scorer der Kurstädter ist aktuell Andrej Bires, der bislang je sieben Tore erzielen und vorbereiten konnte. Dicht dahinter reihen sich bekannte Namen wie Zach Hamill und Andreas Pauli ein. Nicht zu vergessen ist Der finnische Verteidiger Jesper Kokkila, der bereits neun Torvorlagen verbuchen konnte. Im Tor setzen die Nauheimer weiter auf die Dienste von Felix Bick, der in seinen zwölf Einsätzen bislang acht Siege festhalten konnte und den gewohnten Rückhalt für sein Team darstellt.

Wideman meldet sich zurück

Positive Nachrichten gibt es aus dem Lazarett der Eispiraten. Alex Wideman, der zuletzt noch wegen einer Unterkörperverletzung ausfiel, hat sich zurückgemeldet und konnte bereits gestern wieder mit der Mannschaft trainieren. Austin Fyten, welcher angeschlagen aus dem letzten Punktspielwochenende gegangen ist und gestern noch pausierte, stand heute ebenso wieder auf dem Eis. Eine weitere Alternative für die kommenden beiden Partien könnte auch David Kuchejda sein, der nach seiner Rückenverletzung seit mittlerweile drei Wochen wieder im Training steht, gegen Heilbronn und Weißwasser auf Anraten der Ärzte noch nicht zum Einsatz kam.

Redaktion

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