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Krefeld. (MR) Im Duell gegen den Viertplatzierten, den ESC Dresden, hätte der KEV ’81 bereits am Samstag den sicheren Qualifikationsplatz buchen können (und müssen).... Krefeld und Kaufbeuren buchen die Qualifikationsrunde
Jubeltraube beim Krefelder EV - © by EH-Mag. (DR)

Jubeltraube beim Krefelder EV – © by EH-Mag. (DR)



Krefeld. (MR) Im Duell gegen den Viertplatzierten, den ESC Dresden, hätte der KEV ’81 bereits am Samstag den sicheren Qualifikationsplatz buchen können (und müssen). Denn die Platzierung täuscht etwas über den Saisonverlauf, trennten beide Teams doch ganze 30 Zähler!

Doch im ersten Spiel des Wochenendes hatte man den Gegner aus Sachsen wohl etwas zu wenig ernst genommen. Hinzu kam, dass die Krefelder Torgaranten Schitz – Mieszkowski – Kiedewicz nur ein einziges Mal erfolgreich waren, und das erst in der 47. Spielminute, als die Gastgeber bereits mit 0:2 hinten lagen. Am Ende stand ein unbefriedigendes 2:3, und die endgültige Entscheidung wurde auf den letzten Spieltag verschoben. Genauso erging es auch dem ERC Ingolstadt, der sich in den letzten Spieltagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Krefeld an der Tabellenspitze geliefert hatte. Auch Ingolstadt verlor das Spiel am Samstag.


Frühstart des Pinguin-Nachwuchses

Dass der KEV ’81 am Sonntag sehr früh ein Ausrufezeichen setzte – Mieszkowski netzte bereits im ersten Wechsel ein – brachte das Spiel in die „richtigen“ Bahnen. Dresden aber hatte den gestrigen Erfolg noch im Hinterkopf und setzte gefährliche Akzente, fiel aber mit Fortdauer des Spiels mehr durch Fouls und damit Strafzeiten auf. Zunächst die erste Reihe der Hausherren, die es mit der Brechstange in Überzahl versuchte. Besser lief es dann in eigener Unterzahl, und Kiedewicz erhöhte in der 15. Spielminute auf 2:0. Auch im mittleren Abschnitt legte Krefeld zeitig los und schraubte das Zwischenergebnis bis zur 27. Spielminute auf 5:0 hoch. Offenbar aber wollten die Gastgeber ihre Gegner wieder ins Spiel bringen, denn zur Spielmitte wurden sie jetzt mehrfach bei unfairen Aktionen erwischt, dass die Sachsen mehr als vier Minuten fast am Stück mit zwei Mann mehr agieren konnten. Genutzt hat es nichts, statt dessen wenig später Mieszkowski mit dem 6:0. Nachdem zur Mitte des Schlussabschnittes Krefelds Nolan Renke seinen ersten Treffer im Pinguindress zum 7:0 erzielt hatte, kamen postwendend auch die Gäste zu ihrem ersten Tor des Tages – und zerstörten Ennio Albrecht den Shutout. Krefeld wurde nachlässiger, und das Team aus der Elbflorenz durfte in Unterzahl und bei gleicher Spielerzahl noch zwei Male jubeln. Doch am Ende blieb ein deutlicher 7:3 Sieg für das Team von Elmar Schmitz.

Last Minute Ticket für Kaufbeuren

Der ESV Kaufbeuren schaffte mit einem doppelt erfolgreichen Wochenende auf den allerletzten Drücker den zweiten Platz vor Ingolstadt. Am Samstag legte der ESVK mit 5:1 in Weißwasser den Grundstein, während ja, wie oben erwähnt, Krefeld und Ingolstadt gepatzt hatten. Am Sonntag galt es dann, und die Allgäuer legten ein beeindruckendes 10:3 nach. Damit zogen sie nach Punkten mit Ingolstadt gleich, die ebenfalls deutlich 10:2 in Garmisch gewannen. Kaufbeuren hat aber das bessere Torverhältnis. Damit sieht die Qualirunde eine Einfachrunde der Mannschaften aus Düsseldorf, Bad Tölz, Krefeld und Kaufbeuren vor.

Michaela-Ross

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