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Krefeld. (EM) Im Hintergrund rumort es schon eine ganze Weile bei den Krefeld Pinguinen. Hinter vorgehaltener Hand wird seit Wochen über die „Inaktivität“ von... Krefelds Geschäftsführer Roos fordert Mitgesellschafter Ponomarev öffentlich auf, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen

Mikhail Ponomarev – © by Media

Krefeld. (EM) Im Hintergrund rumort es schon eine ganze Weile bei den Krefeld Pinguinen.

Hinter vorgehaltener Hand wird seit Wochen über die „Inaktivität“ von Mitgesellschafter Mikhail Ponomarev gesprochen.

Nun scheint der Geduldsfaden bei Geschäftsführer Matthias Roos gerissen zu sein. Im Rahmen der wöchentlichen Pressekonferenz bezog er klar Stellung, weil er die Zukunft der Pinguine gefährdet sieht.

„Leider kommt Mikhail Ponomarev seinen Verpflichtungen und Zusagen gegenüber der KEV Pinguine Eishockey GmbH seit Monaten nicht nach. Grundsätzlich habe ich kein Interesse mit einem Gesellschafter zu arbeiten, der ein derart respektloses Verhalten an den Tag legt und an Unzuverlässigkeit kaum mehr zu überbieten ist. Herr Ponomarev gefährdet damit die Zukunft des DEL Standorts Krefeld erheblich. Sollte sich auch in den nächsten Wochen an seinem Verhalten nichts ändern, bleiben mir als Geschäftsführer nicht viele Möglichkeiten darauf zu reagieren.
Dahingehend fordere ich Sie, Herr Ponomarev, nun öffentlich auf, ihren Verpflichtungen und Zusagen gegenüber der KEV Pinguine Eishockey GmbH nachzukommen“, so Roos gegenüber den Medienvertretern.

Schon vor einigen Tagen hatte Roos erklärt, dass er sich auf Hauptgesellschafter Wolfgang Schulz verlassen könne. Dieser hatte offenbar wichtige Zahlungen für Lizenzerteilung geleistet.
Seit April soll es keinen Kontakt mehr zwischen den Pinguinen und Ponomarev geben. Laut Rheinischer Post soll sich der russische Unternehmer mit rund einer halben Million Euro gegenüber der Krefeld Pinguine Eishockey GmbH im Rückstand befinden.

Mikhail Ponomarev ist zudem Investor beim Fußball Drittligisten KFC Uerdingen und soll aktuell auch vor einem Einstieg beim niederländischen Fußball Zweitligisten NEC Nijmegen stehen.
Sein Engagement bei der Düsseldorfer EG endete im Frühjahr 2016 nach ebenfalls heftigem öffentlichen Streit um ausstehende Zahlungen. Die Geschichte scheint sich augenblicklich in Krefeld ähnlich darzustellen. Der Ausgang ist offen.

Redaktion

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