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Linz. (PM BWL) Gegen Amur Chabaworsk hatten die Linzer in einer turbulenten Partie in der Verlängerung das Nachsehen. Die Stahlstädter gingen am heutigen Abend... Linz: Hart gekämpft, knapp verloren

Marek Kalus (EHC Liwest Black Wings Linz) – © by Eisenbauer

Linz. (PM BWL) Gegen Amur Chabaworsk hatten die Linzer in einer turbulenten Partie in der Verlängerung das Nachsehen.

Die Stahlstädter gingen am heutigen Abend beherzt zur Sache, in einem frühen Powerplay umzingelten sie den Kasten der Russen und Roach gab einen ersten Warnschuss ab. Diesen fälschte McNeill entscheidend ab und stellte so die frühe Führung her. Amur Chabarowsk legte ein hartes und körperbetontes Spiel an den Tag, was Valach in der 8. Minute zu spüren bekam: Er musste mit einer Fußverletzung vom Eis.

Nach Chancen auf beiden Seiten vollbrachte Goalie Kickert eine Glanztat, indem er den Angriff zweier heranstürmender Russen entschärfte. Wenig später bekam der Linzer Tormann erneut alle Hände voll zu tun, konnte sich jedoch stets auszeichnen. Im Powerplay ließ ihm Zohorna aber keine Chance – 1:1 in der 16. Spielminute.

Die Stahlstädter hatten gleich die richtige Antwort parat: Nach Zuspiel von Florek verlängerte Leiler und sorgte für die erneute Führung. Es stand 2:1 nach dem ersten Drittel.

Im zweiten Abschnitt setzte Chabarowsk die Oberösterreicher unter Druck, vor allem als Boltanov alleine vor Kickert auftauchte und knapp vergab. Die 27. Minute gab Hoffnung, als die LIWEST Black Wings in Überzahl spielten. Das Powerplay stellte sich aber als Schrecken heraus: Direkt vom eigenen Bullykreis flog die Scheibe nämlich über Kickerts Schulter, der daraufhin für Goalie Stroj Platz machte. Einige Chancen der Linzer folgten und Altmann machte es am besten: Nach Zuspiel von DaSilva bezwang er den russischen Schlussmann zum 3:2. Sein Pendant Thomas Stroj, der mit seinen Linzern zuvor eine Drei-gegen-Fünf Unterzahl schadlos überstanden hatte, blieb soweit ohne Gegentor und überzeugte in der 36. Minute mit einem guten Save per Fanghand

Die Minuten 39 und 40 brachten Strafen für beide Teams, sodass die Stahlstädter für 1:19 Minuten zu viert gegen drei Russen spielten. Sie waren aber nicht in der Lage, aus dem Vorteil Profit zu schlagen, weswegen es mit dem 3:2 in die Pause ging.

Ins Schlussdrittel starteten die LIWEST Black Wings mit der verbleibenden Überzahl, und diesmal nutzten sie die numerische Überlegenheit aus: Rick Schofield erhöhte auf 4:2. Auch Amur Chabarowsk zeigte sich zu diesem Zeitpunkt in Torlaune: Nach einem Weitschuss fand die abgefälschte Scheibe ihren Weg in Strojs Kasten – 4:3.

Die Russen versuchten gleich nachzulegen und wenig später setzten sie dieses Unterfangen auch in die Tat um: Kapiturov erzielte in der 51. Minute den Ausgleich. Das Zurückschlagen der Linzer kappte beinahe in Form eines Shorthanders, doch Pusnik traf den Puck nicht.

Demnach folgte die Overtime, in der Amur Chabarwosk durch Lazarev in der 63. Minute das entscheidende Tor schoss. Die LIWEST Black Wings konnten sich für eine gute Leistung nicht belohnen, doch morgen haben sie schon die nächste Gelegenheit zu siegen! Amur Chabarowsk – LIWEST Black Wings 5:4 OT (1:2, 1:1, 2:1/1:0 OT) Tore: 0:1 McNeill (5./PP1), 1:1 (16./PP1), 1:2 Leiler (18.), 2:2 Zohorna (28./SH1), 2:3 Altmann (32.), 2:4 Schofield (41.), 3:4 Gorskov (46.), 4:4 Kapiturov (51.), 5:4 Lazarev (63./OT)


Nichts zu feiern in Budweis

Auch im zweiten Testspiel in Budweis konnten die LIWEST Black Wings nicht siegen. Sie unterlagen dem HC Ceske Budejovice mit 0:4.

Wie schon im gestrigen Spiel agierten die Linzer in den Anfangsminuten der Partie ambitioniert: Kristler fand in Minute 7 die erste Großchance vor, wischte nach UmicevicZuspiel aber über die Scheibe.

Kurz darauf gab es auch das erste Powerplay für die LIWEST Black Wings, man konnte es jedoch nicht nutzen. Budweis machte es besser mit der Chancenverwertung: In Minute 11 zog Novak von der Blauen ab und bezwang Goalie Mocher zum 0:1.

Die Stahlstädter versuchten zu kontern und hatten durch Gaffal und Kristler durchaus gute Möglichkeiten. Zwei Minuten vor Drittelende machten die Oberösterreicher noch mehr Druck, Budweis ließ aber keinen Treffer zu.

Im zweiten Abschnitt waren wieder die Tschechen am Zug: Zwei Mann tauchten unbewacht vor Mocher auf, fanden im jungen Kärntner aber ihren Meister. Auch in der 24. Minute wurde es für die Gäste brenzlig, als Altmann und Wolf auf die Strafbank mussten.

Kaum war diese Strafe überstanden, folgte die nächste gegen Schofield. Sie blieb glücklicherweise ohne Folgen. Zwar war Budweis nicht in der Lage, das Überzahlspiel auszunutzen, im Fünf-gegen-Fünf präsentierte sich das Team dafür umso gefährlicher.

Während die LIWEST Black Wings die tschechischen Angriffe soweit entschärften und durch Lebler selbst eine Torchance vorfanden, schlug es in Minute 33 unglücklich hinter Mocher ein: Die Scheibe prallte von der Bande zurück und landete vor den Füßen eines Tschechen, der Mocher keine Chance ließ und aus einem Meter das Spielgerät in die Maschen wuchtete – 0:2.

Anschließend hatte Umicevic noch die größte Möglichkeit auf den Anschlusstreffer, allerdings jagte der Schwede die Scheibe über das leere Tor. Zu diesem Zeitpunkt der Partie taten sich die Stahlstädter schwer, den Hausherren Paroli zu bieten und gegen Budweis anzukämpfen. So musste man mit einem Rückstand von zwei Toren in die Pause.

Zu Beginn des letzten Abschnitts spielten die Stahlstädter mit einem Mann mehr am Eis, doch es wollte kein Treffer fallen. Selbiges war in den beiden aufeinander folgenden Strafen gegen die Linzer der Fall. Während den Oberösterreichern kein Tor gelang, konnte Budweis anschreiben, als Novak einen Weitschuss zum 0:3 abfälschte. Roach versuchte es gegen Ende noch einmal im Alleingang, aber er scheiterte. So nahm Headcoach Rowe drei Minuten vor Ende den Goalie vom Eis.

Daraus resultierte das 0:4 per Empty-Net. Der nächste Test folgt am 1. September gegen die Straubing Tigers.

Ceske Budejovice – LIWEST Black Wings 4:0 (1:0, 1:0, 2:0) Tore: 1:0 Novak (11./PP1), 2:0 Holec (33.), 3:0 Novak (48.). 4:0 (EN)

Redaktion

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