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Waldkraiburg /Rosenheim. (PM Löwen) Das Ergebnis spricht Bände möchte man meinen. Eine 9:0 Niederlage hat sich der EHC Waldkraiburg im Rosenheimer Rofa-Stadion am Freitagabend... Löwen kassieren in Rosenheim eine fast zweistellige Ohrfeige

© Löwen Waldkraiburg Media/PR

Waldkraiburg /Rosenheim. (PM Löwen) Das Ergebnis spricht Bände möchte man meinen. Eine 9:0 Niederlage hat sich der EHC Waldkraiburg im Rosenheimer Rofa-Stadion am Freitagabend abgeholt.

Dies war ein Spiel, bei dem man zwischen den Zeilen lesen muss. Es kam wohl niemand ernsthaft nach Rosenheim mit dem Gedanken hier einen Sieg zu holen. Wichtig ist heute, welche Lehren man aus einem solchen Spiel ziehen kann. So konnten wir, wenn das bei einem solchen Ergebnis auch etwas abwegig klingen mag, streckenweise eine sehr gute Verteidigungsleistung bei den Löwen ausmachen können. Ein weiterer Pluspunkt war die Kondition. Selbst in den letzten Minuten dieses Spiels und mit entsprechend niedriger Motivation, liefen die Mannen rund um Kapitän Trox weiterhin als hätte das Spiel gerade erst begonnen. Für ein Trainerpaar in einem Vorbereitungsspiel eine möglicherweise wichtige Erkenntnis. Apropos Spielbeginn, kommen wir nun zu einer kurzen Zusammenfassung des Spiels.

Das erste Drittel begann und gestaltete sich nicht unbedingt so, wie die Löwen es sich erhofften. Rosenheim spielte dominant und ließ Waldkraiburg kaum Luft, um einmal durchzuatmen. Dennoch benötigten die Star Bulls ganze 11:22 Minuten bis sie das erste Tor erzielen konnten. Torschütze war in diesem Fall Marinus Reiter (Michael Baindl, Felix Lindner). Als dieses Siegel allerdings gebrochen war, ging es für die nach wie vor dominanten Star Bulls munter weiter in Richtung dem Tor von Kevin Yeingst. Erst war es Enrico Henriquez, der auf Pass von Tobias Draxinger erhöhte und im Anschluss Dmitrij Litesov auf Pass von Dominik Daxlberger. Auf Waldkraiburger Seite lief bis hier hin leider nicht viel zusammen. Hier und da ein Schüsschen von Leon Decker oder Michael Trox bei einem Entlastungsangriff.

Nach dem Seitenwechsel musste man zuerst die Befürchtung haben, dass das muntere Toreschießen weitergeht nachdem nach 2:40 gespielten Minuten das 4:0 durch Rosenheims Nummer 40, Michael Baindl fiel, dem war allerdings nicht so. Waldkraiburg erhöhte das Tempo seinerseits ebenfalls und konnte durch ein geordnetes Spiel mehr als nur für Entlastung sorgen, vielmehr das Tor der Bulls das ein oder andere Mal in Gefahr bringen.

Planmäßig wechselten die Trainer etwa in der Mitte des Spiels die Torhüter aus. Für Kevin Yeingst, stand nun Christoph Lode zwischen den Pfosten und er erledigte seine Aufgabe mit einigen Saves ebenfalls mit Bravour. Somit fiel im zweiten Drittel kein weiteres Tor mehr.

Auch im dritten Durchgang mussten nun wieder erstarkte Rosenheimer ganze achteinhalb Minuten warten bis sie den Torreigen wiedereröffnen durften. Dieses Mal war es Kevin Slezak der das 5:0 und nur 33 Sekunden später Henriquez der das 6:0 besorgte. Nach erneuten Entlastungen durch Waldkraiburg und einer Strafe von Tomas Rousek, war es schließlich Maximilian Vollmeyer der den Schlussspurt der Rosenheimer einläutete. Mit einem eigentlich sehr schönen Schlenzer aus dem Halbfeld traf er nicht nur die Löwen-Seele, sondern auch das Tor zum 7:0. Die Tore Nummer acht und neun besorgten Marinus Reiter und zum dritten Mal an diesem Abend Enrico Henriquez.

Erneut muss erwähnt werden, dass hier ein Oberliga-Aufstiegskandidat, gegen einen frisch formierten Bayernligisten, in seinem dritten Vorbereitungsspiel der Saison gespielt hat. Auch wenn das Ergebnis etwas anderes vermuten lässt, haben sich die Löwen phasenweise sehr gut verkauft. Dieses Spiel macht Hoffnung auf die kommende Bayernligasaison und ebenso auf die noch anstehenden drei Vorbereitungsspiele. Das erste davon gibt es schon am Sonntag den 22.09.2019 um 17:15 in der Raiffeisen-Arena Waldkraiburg. Die Löwen freuen sich auf Ihren zahlreichen Besuch.

Redaktion

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