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„Man hat gesehen, dass wir müde sind!“ Der Nachbericht zu den Tests gegen Kadaň und uOttawa „Man hat gesehen, dass wir müde sind!“ Der Nachbericht zu den Tests gegen Kadaň und uOttawa
Crimmitschau. (PM Eispiraten) Das internationale Testspiel-Wochenende der Eispiraten ist vorbei. Wie schon in der vergangenen Woche stehen sowohl ein Sieg als auch eine Niederlage... „Man hat gesehen, dass wir müde sind!“ Der Nachbericht zu den Tests gegen Kadaň und uOttawa

Michael Bitzer – © by Eishockey-Magazin / Sportfoto-Sale (D. Ross)

Crimmitschau. (PM Eispiraten) Das internationale Testspiel-Wochenende der Eispiraten ist vorbei. Wie schon in der vergangenen Woche stehen sowohl ein Sieg als auch eine Niederlage zu Buche. Einen Tag nach dem 4:3-Erfolg über die uOttawa Gee-Gees sprachen Cheftrainer Danny Naud und Torhüter Michael Bitzer, welcher erstmals im Sahnpark auflief, über das zweite Testspielwochenende der Westsachsen.

„Fast 30 Trainingseinheiten in 15 Tagen“

Hinter den Eispiraten liegen zwei weitere Vorbereitungsspiele. Wie schon in der Vorwoche konnte das Team von Danny Naud eines davon gewinnen und musste eine Niederlage hinnehmen. „Ich habe mir das Spiel gegen Kadaň noch einmal angeschaut. Eigentlich war es sehr ausgeglichen und wir hatten auch unsere Chancen. Auf der anderen Seite haben wir bei manchen Gegentreffern zu schlecht reagiert“, analysiert der Cheftrainer die 2:6-Niederlage bei dem tschechischen Zweitligisten. „Man hat Freitag und gestern aber auch gemerkt, dass wir müde sind – Nicht nur in den Beinen, sondern auch im Kopf“. Das sei laut dem 57-jährigen Eishockeylehrer aber normal in der Vorbereitung. „Wir hatten bislang 21 Mal Eistraining und zusätzlich noch sechs Mal Trockentraining, also fast 30 Trainingseinheiten in 15 Tagen. Es ist aber auch gewollt, dass die Jungs in ein Tief kommen. Das ist normal im Sport“. Naud ist jedoch davon überzeugt, dass sich sein Team aus diesem Tief schnell wieder befreien wird. „Es ist momentan nicht einfach, weil nicht alles klappt, was klappen soll und die Spieler deshalb schnell frustriert sind. Jetzt haben sich meine Jungs aber erst einmal zwei freie Tage verdient, danach werden wir weniger und auch kürzer trainieren. Dann kommt auch die Spritzigkeit zurück“.

Hart gearbeitet und sich zwei freie Tage verdient haben sich aber nicht nur die Spieler, sondern auch der Headcoach selbst. „Die ersten 15 Tage waren sehr hart für mich. Ich war Co-Trainer, Fitnesstrainer, Cheftrainer, Sportpsychologe und Video-Coach zugleich“, schmunzelt Naud. Ab Mittwoch bekommt der Kanadier aber Unterstützung. Fabian Dahlem kehrt, zunächst für zwei Monate, nach Crimmitschau zurück und wird hier die Funktion des Assistenz- und Torwarttrainers übernehmen. „Fabi und ich kennen uns schon knapp 20 Jahre“, sagt Naud und fährt fort: „Ich bin ganz ehrlich, ich benötige die Hilfe von ihm. Alleine geht es in diesem Geschäft nicht mehr. Er ist sehr fokussiert und mit ihm bekommen wir zudem einen erfahrenen Trainer, der den Standort bereits kennt“.

„Aufregend, diese Atmosphäre zu erleben“

Neu am Standort aber bereits sein drittes Spiel im Trikot der Eispiraten machte am gestrigen Sonntag Michael Bitzer. Während Kollege Mark Arnsperger am Freitag noch den Vorzug erhielt, durfte der Neuzugang aus der ECHL gegen die uOttawa Gee-Gees sein Debüt im Sahnpark feiern und erstmals über die gesamten 60 Minuten ran. „Es war aufregend, diese Atmosphäre zu erleben und die ganzen Fans im Stadion zu sehen“, sagt Bitzer, welcher mit zahlreichen guten Paraden eine solide Heim-Premiere feierte. Zu den 1.375 Zuschauern, welche gestern Abend den Weg in das Kunsteisstadion Crimmitschau fanden, werden sich in den kommenden Wochen sicherlich noch ein paar mehr dazugesellen. „Ich habe schon viel über die Stimmung im Stadion gehört und freue mich deshalb schon auf den Start in die Hauptrunde“.

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