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Iserlohn. (MK) Nun ist es amtlich: Sein Abschied im Frühjahr von den Iserlohn Roosters, war auch zugleich das Ende der aktiven Karriere von Torhüter... Mathias Lange sagt dem aktiven Hockey Servus

Anfang März: Mathias Lange wird in Iserlohn nochmals gefeiert – (C) Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (MK) Nun ist es amtlich: Sein Abschied im Frühjahr von den Iserlohn Roosters, war auch zugleich das Ende der aktiven Karriere von Torhüter Mathias Lange.

Im Alter von 34 Jahren und mit zwei DEL2-Titeln, sowie neun Länderspielen für Österreich und einer Olympiateilnahme mit dem ÖEHV-Team 2014 im Gepäck, wechselt Mathias Lange nun die Fronten.
Ab sofort bringt er seine Erfahrung als sogenannter „Director of Hockey Operations“ beim Team seiner ehemaligen NCAA-Universität, dem “Rensselaer Polytechnic Institute” im US-Bundesstaat New York ein.

Die längste Zeit in seiner aktiven Karriere verbrachte er bei den Iserlohn Roosters von 2013 bis zum letzten Frühjahr 2019. In der vergangenen Saison fand sich der langjährige Publikumsliebling am Seilersee oftmals nur noch auf der Tribüne wieder. Ex-Trainer Rob Daum vertraute oftmals dem Finnen Hovinen oder dem Dänen Sebastian Dahm. Mittlerweile sind der Klub und Lange wieder im Reinen, nachdem sich Iserlohns Klub-Boss Wolfgang Brück nach der Saison bei Lange für den Umgang mit ihm entschuldigt hatte. Und auch Lange verabschiedete sich als Sportsmann aus dem Sauerland.

„Dreimal hintereinander Viertelfinale, wann gab es das? Was für eine geile Zeit“, schrieb Lange an die heißblütigen Iserlohner Fans. „Die Atmosphäre in der Halle war unbeschreiblich, Ihr habt es möglich gemacht.“
Schon im vergangenen Winter gab es Wechselgerüchte zurück in die EBEL oder in die DEL2, wo er schnell mit dem EC Bad Nauheim in Verbindung gebracht wurde, weil dort sein Bruder Harry als Co-Trainer hinter der Bande steht. Aus all dem wurde aber nichts.

Nun steht er nicht mehr auf dem Eis, schlägt stattdessen ein neues Kapitel auf und ist in verantwortungsvoller Position für zahlreiche junge Spieler da. Ein Schritt, den er selbst so gewählt hat und der vielen anderen Spielern oftmals durch schwere Verletzungen verwehrt bleibt. Sollte er zukünftig annähernd so erfolgreich sein, wie als Aktiver, dann wird man den Namen Mathias Lange schon sehr schnell im höherklassigen Profibereich wiederfinden. Dafür, auch von dieser Stelle aus, viel Glück!

Redaktion

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