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Bremerhaven. (CM) Die Fischtown Pinguins bringen eine 3-0 Führung gegen den amtierenden Meister nicht ins Ziel und verlieren mit 4-5 (2-0,1-1,1-3,0-1) nach Penaltyschießen. Mannheim... Meister Mannheim wackelt in Bremerhaven, fällt aber nicht
Thomas Popiesch

Trainer Thomas Popiesch – © by GEPA pictures/ Mathias Mandl

Bremerhaven. (CM) Die Fischtown Pinguins bringen eine 3-0 Führung gegen den amtierenden Meister nicht ins Ziel und verlieren mit 4-5 (2-0,1-1,1-3,0-1) nach Penaltyschießen.

Mannheim mit Wut im Bauch

Die Adler aus Mannheim hatten nach der 2-7 Niederlage vom Freitag gegen München gehörig Wut im Bauch und es sah anfangs so aus, als müssten die Pinguins für München büßen. Vom ersten Wechsel an spürte man den enormen Druck, den die Adler auf die Bremerhavener ausübten. Die Pinguins hielten diesem Druck aber stand und schlugen im Powerplay zweimal eiskalt zu. Fortunus und McMillan sorgten für die, ein wenig schmeichelhafte, 2-0 Pausenführung.

Mannheim weiter druckvoll, Bremerhaven effektiv

Auch im Mitteldrittel drückten die Adler, doch die Pinguins hielten weiter famos dagegen und konnten erneut durch McMillan im Powerplay sogar auf 3-0 stellen. Kurz vor der zweiten Pausensirene passierte, was passieren musste: Ein von Katic abgefälschter Schuss trudelte an dem bis Dato glänzend aufgelegten Pöpperle zum 3-1 ins Tor.

Drei Minuten ohne Ordnung

So gut organisiert wie beide Mannschaften bis hier hin gespielt hatten, der Gastgeber defensiv und der Gast offensiv, gestalteten sich die ersten drei Minuten des Schlussabschnittes von beiden Mannschaften vogelwild. Im ersten Wechsel gelang Desjardins bereits das 3-2, welches Quirk aber keine vierzig Sekunden später mit dem 4-2 für Fischtown konterte und wieder keine Minute später machte Wolf auch noch das 4-3. Auf den Rängen warteten nicht wenige der 4090 Zuschauer auf eine Reaktion, in Form einer Auszeit vom Bremerhavener Coach Popiesch. Diese blieb jedoch aus. Die Bremerhavener fanden Ihre Ordnung zwar wieder, doch schafften sie es kaum noch für Entlastung zu sorgen. Bei einem der ganz wenigen Konter verletzte sich dann der Mannheimer Schlussmann Gustafsson und musste durch Endras ersetzt werden. Dieser sollte den ersten Schuss aber erst in der Overtime halten müssen. Diese wurde möglich, weil Alber kurz vor dem Ende für ein Halten in die Kühlbox musste und Huhtala in der letzten Minute tatsächlich noch das 4-4 erzielte.

Pinguins dominieren die Overtime, scheitern aber im Penaltyschiessen

Die Overtime dominierten dann die Bremerhavener, scheiterten aber einige Male an Endras und somit musste, wie am Freitag in Straubing, das Penaltyschiessen entscheiden. Urbas scheiterte an Endras und dann rieben sich viele Zuschauer die Augen. Pavel Groß beorderte tatsächlich den siebzehnjährigen Stützle zum ersten Penalty und dieser verwandelte auch noch eiskalt. Friesen und Plachta verschossen, ehe im letzten Pärchen Feser und auch Desjardins trafen und somit der Extrapunkt mit in die Quadratenstadt ging.

Somit bleiben den Pinguins aus dem vergangenen Wochenende lediglich zwei Punkte, was den gezeigten Leistungen nicht ganz gerecht wird. Einen Sieg hätten sich die Jungs von der Nordseeküste eigentlich verdient gehabt. Am kommenden Freitag stellen sich dann die Ex-Bremerhavener Hoeffel und Rumble mit ihrem neuen Team aus Iserlohn in der Seestadt vor.

Redaktion

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