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Vier Stürmer der Red Bulls nicht einsatzfähig München. (PM EHC RB München) Red Bull München muss für mehrere Wochen auf Stürmer Philip Gogulla verzichten.... München: Philip Gogulla fällt mehrere Wochen aus – Niederlage in Straubing

Vier Stürmer der Red Bulls nicht einsatzfähig

Philip Gogulla (RB Muenchen). Photo: GEPA pictures/ RB Muenchen

München. (PM EHC RB München) Red Bull München muss für mehrere Wochen auf Stürmer Philip Gogulla verzichten.

Der aktuell zweitbeste Scorer im Team der Red Bulls (vier Tore, sieben Assists) muss aufgrund einer Beinverletzung pausieren. Derek Roy und Mads Christensen (beide Oberkörperverletzung) fielen zuletzt ebenfalls aus und kehren vorerst nicht in den Kader von Trainer Don Jackson zurück. Hinzu kommt der Langzeitverletzte Kanadier Jason Jaffray (Unterkörper).

Gogulla wechselte im Sommer dieses Jahres zu den Red Bulls und erzielte in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bislang elf Scorerpunkte für München. In der DEL bringt es der ehemalige Nationalstürmer in bislang 810 Einsätzen auf 214 Treffer und 343 Torvorlagen. Der ebenfalls im Sommer verpflichtete NHL-Routinier Derek Roy (bislang vier Assists in vier DEL-Partien) fehlt dem dreifachen deutschen Meister bereits seit dem 22. September aufgrund einer Oberkörperverletzung. Neben Gogulla und Roy müssen die Münchner derzeit verletzungsbedingt auch auf ihren dänischen Nationalspieler Mads Christensen sowie auf den Kanadier Jason Jaffray, der in dieser Saison bislang noch keine einzige Partie absolvieren konnte, verzichten.


Red Bulls verlieren erste Partie der DEL-Saison gegen Straubing
STR – RBM 5:1 | Ehliz: „Nicht richtig ins Forechecking gekommen“

Keith Aulie (RB Muenchen) and Travis Turnbull (Straubing). Photo: GEPA pictures/ Ulrich Gamel

München. (PM RB) Im Spitzenspiel des 12. Spieltages in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist die Siegesserie des EHC Red Bull München gerissen.

Nach zuvor elf Siegen am Stück verlor die Mannschaft von Trainer Don Jackson das Derby beim Tabellenzweiten Straubing Tigers 1:5 (0:1|0:2|1:2). Vor 5.079 Zuschauern im Eisstadion am Pulverturm konnte Maximilian Kastner im letzten Drittel für die Red Bulls nur noch verkürzen.

Spielverlauf
Beide Teams knüpften im ersten Drittel an die schwungvollen Derbys der Vergangenheit an. Straubing erarbeitete sich mit einer geradlinigen Spielweise zunächst ein Chancenplus gegen den Spitzenreiter, der ohne die verletzten Stürmer (Gogulla, Roy, Christensen, Jaffray) zum Pulverturm angereist war. Goalie Danny aus den Birken rettete gegen Stefan Loibl und hatte bei einer weiteren Situation Glück, dass der freistehende Kael Mouillierat das Zuspiel verpasste. Im Anschluss glänzte das Special-Team der Red Bulls bei einer doppelten Unterzahl über 1:39 Minuten, wobei Frank Mauer selbst die klarste Chance zur Führung auf dem Schläger hatte. Den ersten Treffer im Spitzenspiel erzielte schließlich Travis James Mulock für die Tigers: Eine abgefangene Scheibe wurde zurück an die blaue Linie gespielt, die Marcel Brandt aus der Drehung aufs Tor brachte und Mulock (12.) entscheidend abfälschen konnte.

Im Mittelabschnitt schalteten Straubing und München jeweils noch einen Gang hoch. Innerhalb der ersten zweieinhalb Minuten gab es gleich drei Konter. Letztere schlossen Mulock und Torschütze Tim Brunnhuber alleine vor Goalie aus den Birken perfekt ab und erhöhten auf 2:0 (23.). Zwei Strafzeiten auf Seiten der Tigers ebneten den Red Bulls den Weg zur ersten längeren Drangphase. Patrick Hagers Schlagschuss prallte jedoch am Pfosten ab. Noch genauer zielte dagegen Straubings Mouillierat (36.) im Slot, nachdem die Gastgeber den Puck in der Rundung behaupten konnten.

Trotz des Rückstandes ließ der Tabellenführer noch seine Klasse im letzten Drittel aufblitzen. Im Powerplay wurde Maximilian Kastner von Hager freigespielt, der Sebastian Vogel zum 1:3 (42.) überwand. In dieser Phase gerieten die Tigers kurzzeitig in Bedrängnis, doch für ein Comeback – wie beim Derby in Ingolstadt – reichte es diesmal nicht. Antoine Laganière (45.), der nach einem Bandenabpraller etwas überraschend erneut an den Puck gekommen war, stellte in eigener Überzahl den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Als Coach Don Jackson mit sechs Feldspielern in der Schlussphase noch einmal alles versuchte, traf Fredrik Eriksson per Empty-Net-Goal zum 5:1-Endstand (58.)

Yasin Ehliz
„Großen Respekt an Straubing für diese Leistung. Wir sind nie richtig ins Forechecking gekommen und die Turnovers haben uns am Ende das Genick gebrochen.“

Endergebnis
Straubing Tigers gegen EHC Red Bull München 5:1 (1:0|2:0|2:1)

Tore
1:0 | 11:42 | Travis James Mulock
2:0 | 22:50 | Tim Brunnhuber
3:0 | 35:42 | Kael Mouillierat
3:1 | 41:47 | Maximilian Kastner
4:1 | 45:00 | Antoine Laganière
5:1 | 57:22 | Frederik Eriksson

Zuschauer
5.079

1446
Welches DEL-Team ist für Sie in der noch jungen Saison bislang die größte positive Überraschung?

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